Gewöhnlicher Wacholder

Juniperus communis

Gehölz
Wildform
winterhart
Wichtige Schmetterlingspflanze
Wichtiges Vogelschutznährgehölz
essbar
wintergrün
lange Blühzeit

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Quelle: Mars 2002, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
  • Einheimisches Zypressengewächs
  • Charakterpflanze von Heidelandschaften und wichtiges Pioniergehölz
  • Gut geeignet für Heidegarten, Steingarten oder als Solitär
  • Bestäubung durch den Wind, Verbreitung der Samen durch zahlreiche Vögel
  • Für einen trockenen, sonnigen und eher nährstoffarmen Standort
  • Alte Heilpflanze, vor allem als harntreibendes Mittel
  • Wacholderbeeren auch in der Küche als Gewürz beliebt
  • Robust und anspruchslos, winterhart, braucht kaum Pflege
  • Vermehrung mit Samen, Stecklingen und Absenkern möglich
  • Zahlreiche Sorten mit unterschiedlicher Höhe und Wuchsform im Handel
Wuchs
Pflanzenart: Gehölz
Höhe: 50 - 450 cm
Breite: 50 - 100 cm
Frostverträglich: von -45,5 bis -40,1 °C (bis Klimazone 2)
Blüte
Blütenfarbe: grün
Blühzeit:
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Licht

Sonne bis Halbschatten

Frucht
Fruchtreife:
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Laub
Blatt wintergrün ja
Dornen ja
Boden
Boden: normal
Wasser: trocken
Nährstoffe: nährstoffarm
Sonstiges
Ordnung: Koniferen
Familie: Zypressengewächse
Gattung: Wacholder
ist essbar Früchte
Heimische Wildpflanzen sind die neuen Exoten

Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!

Was ist Gewöhnlicher Wacholder?

Gewöhnlicher Wacholder (Juniperus communis) ist eine der zahlreichen Wacholderarten, von denen nur wenige Eingang in die Gärten gefunden haben. Die Zypressengewächse (Cupressaceae) sind mit zahlreichen Sorten außerordentlich vielgestaltig in Wuchs und Beblätterung. Der immergrüne einheimische große Strauch oder kleine Baum findet sich ziemlich häufig wild wachsend auf sonnigen und nährstoffarmen Standorten wie Felsen, Heiden, Mooren, Magerwiesen und Magerweiden, lichten Nadelwäldern und Muschelkalkhängen. In Zwergstrauchheiden bestimmt er oftmals das Charakterbild und bildet lockere Bestände. Vom Tiefland ausgehend steigt er bis auf etwa 2000 Höhenmeter auf und findet sich weit verbreitet in Eurasien, Nordamerika, Grönland, dem Nordwesten Afrikas und selbst in Nord- und Mittelamerika.

Wegen seiner meist trockenen Standorte verfügt der Gewöhnliche Wacholder über ein tiefreichendes Wurzelsystem, das immer noch irgendwo ein wenig Feuchtigkeit auftreiben kann. Oberirdisch ist er sehr vielgestaltig, wobei er meist von Grund auf dicht verzweigt und ein mehrstämmiges undurchdringliches Gehölz bildet. Meistens wird er um die fünf Meter hoch und erreicht nur in Ausnahmefällen bis zu 15 Metern Höhe. Die Krone ist zylindrisch, kegelförmig, breit rundlich oder selten flach ausgebreitet. Der eigentliche Stamm wird selten höher als zwei Meter und hat eine Dicke von 10-30 Zentimetern. Die Borke ist dünn, graubraun bis rotbraun gefärbt und löst sich in dünnen papierartigen Streifen ab. Die einzelnen Äste sind kurz und stehen in einem spitzen Winkel oder steigen aufrecht empor.

Junge Triebe sind noch grün und oft beinahe dreieckig im Querschnitt, mit deutlich erkennbaren Leisten. Die länglich-eiförmigen Winterknospen erreichen eine Länge von 2-4 Millimetern und sind von nadelförmigen Schuppen bedeckt. Die eigentlichen Blätter sind nadelförmig linealisch bis schmal-lanzettlich, stachelspitzig, 1-2 Zentimeter lang und 1-2 Millimeter breit ohne Stiel und mit breitem Grund. Sie stehen deutlich abgespreizt in meist dreizähligen Wirteln. Auf der Oberseite sind die konkav, grauweiß mit grünem Saum, auf der Unterseite gekielt und glänzend grün. Ebenso wie die jungen Triebe riechen sie beim Zerreiben aromatisch nach Wacholderöl. Sie haben eine Lebensdauer von drei oder vier Jahren und fallen danach ab, mitunter zusammen mit ihren Ästchen.

Wacholder ist meist zweihäusig und die Blüten eingeschlechtlich, selten finden sich einhäusige Exemplare mit männlichen und weiblichen Blüten zusammen. Die Blüten erscheinen von Mai bis Juli an den Zweigen des Vorjahres; die männlichen sind elliptisch, 4-5 Millimeter lang und gelblich mit zahlreichen Staubblättern. Dagegen stehen die weiblichen Blütenstände aufrecht und bestehen aus grünen knorpeligen Schuppen. Die drei obersten davon enthalten die Samenanlagen und verwachsen nach der Bestäubung zu einem kugeligen fleischigen Zapfen, den man als Wacholderbeere kennt. Sie sind anfangs grün und werden mit der Zeit blaugrün, wobei ihre Oberfläche ähnlich wie bei Heidelbeeren mit einem weißen wachsigen Überzug bedeckt ist. Typisch ist die dreistrahlige Spalte am Ende, welche die drei Fruchtblätter des Wacholderzapfen markiert. In den 4-9 Millimeter großen Kügelchen finden sich 1-3 dreikantige Samen; sie sind 2-3 Millimeter lang und reifen erst im zweiten oder dritten Jahr heran; die endgültige Samenreife ist dann von August bis Oktober möglich.

Gewöhnlicher Wacholder im Garten

Standort

Genau wie in der freien Wildbahn fühlt sich Gewöhnlicher Wacholder auf einem vorwiegend mäßig trockenen oder wechselfeuchten, milden bis sauren und humosen Ton- oder Lehmboden am wohlsten. Er wächst auch auf Sand, Stein und Torf und ist ausgesprochen genügsam, so lange er nur genug Sonne abbekommt. Der Boden kann auch gerne flach- bis mittelgründig sein. Zu viel Nährstoffe und zu viel Feuchtigkeit oder Schatten sind nichts für ihn. Längere Trockenphasen im Sommer übersteht er klaglos, ebenso wie tiefen Frost im Winter. Selbst starke Winde können dem Tiefwurzler nur selten etwas anhaben.

Schnitt

Normalerweise benötigt ein Wacholder keinen Schnitt. Lediglich wenn man ihn in einer bestimmten Form halten möchte kann man zur Heckenschere greifen.

Vermehrung

Die Wildart lässt sich problemlos mit Samen vermehren. Es handelt sich dabei um Kaltkeimer, die man am besten im Herbst an Ort und Stelle im Garten auspflanzt. Bei den verschiedenen im Handel erhältlichen Sorten bleiben die Eigenschaften bei Stecklingen und Absenkern erhalten. Am besten und schnellsten wachsen aber die jungen Bäumchen, die man als veredelte Exemplare im Gartenmarkt kauft.

Verwendung

Der einheimische Gewöhnliche Wacholder ist natürlich absolut prädestiniert für den Heidegarten – dieser wird erst mit Juniperus und Besenheide zum solchen. Anderweitig im Garten pflanzt man ihn am besten einzeln oder mit wenigen Exemplaren als immergrünen Blickfang. Kleinere Sorten eignen sich auch für Steingarten und Rabatten, und sogar auf Balkon und Terrasse lässt er sich mithilfe von Kübel und anderen großen Pflanzgefäßen bringen.

Schädlinge

Insgesamt ist der Gewöhnliche Wacholder ziemlich robust und Krankheiten wie auch Schädlinge können der Pflanze meist wenig abhaben. Dazu gehören Blattläuse, Schildläuse, Spinnmilben und die Wacholder-Miniermotte (Argyresthia trifasciata). Viele andere Wacholderarten dienen Rostpilzen als Zwischenwirt und führen bei Laub- und Obstbäumen zu teils erheblichen Schäden, wie der Birnen-Gitterrost (Gymnosporangium fuscum), der bei Birnbäumen orangerote Flecken auf den Blättern verursacht. Dagegen ist Juniperus communis resistent – gegebenenfalls kann man eine erkrankte Verwandte durch diese Art ersetzen.

Ökologie

Als Nadelbaum wird der Gewöhnliche Wacholder vom Wind bestäubt. Die weiblichen Blüten haben einen Trick entwickelt, um möglichst effektiv Pollen aus der Luft zu fischen: Sie bilden einen Bestäubungstropfen, an dem die Pollenkörner haftenbleiben. Danach geht es nadelbaummäßig gemächlich weiter: Der Pollenschlauch lässt sich viel Zeit und erreicht sie Samenanlagen erst nach 2-3 Monaten. Noch langsamer ist die Entwicklung des Embryos – er ist erst im zweiten oder dritten Jahr so weit, dass er keimen könnte. Dementsprechend färben sich die Wacholderbeeren erst nach so langer Zeit. Vorher sind sie holzig hart und grün und schmecken so penetrant, dass sich Tiere noch nicht dafür interessieren. Das ändert sich mit der Reife – dann machen sich viele Vögel über die Beerenzapfen her, vor allem Drosselvögel wie Sing- und Wacholderdrossel, Rabenvögel wie Krähen, zudem Auerhahn, Birkhuhn und sogar Wachteln und Schneehühner. Die Samen überstehen die Darmpassage problemlos und keimen nach einer Runde Verdauung umso besser.

Wissenswertes

Als Charakterpflanze der Lüneburger Heide und vieler anderer Heidefläche konnte sich der Gewöhnliche Wacholder etablieren, weil er von Schafen und Heidschnucken verschmäht wird. Stattdessen halten die Tiere die umliegenden Pflanzen kurz, sodass der Wacholder umso prächtiger gedeiht. Daher sind Wacholderbestände ein sicheres Zeichen für eine vormalige Beweidung einer Fläche. Ohne Heidschnucken & Co. werden solche Heideflächen schnell von Birken, Weiden und anderen Pflanzen überwuchert. Zudem schützt der Wacholder kleine Bäumchen vor zu viel Sonne, Wind und anderen Einflüssen, sodass er ein wichtiger Wegbereiter für die Waldentwicklung ist. Einmal überwachsen kümmert die Pionierpflanze nur noch vor sich hin und geht alsbald ein – in einem dichten Wald wird man daher Wacholder nicht zu Gesicht bekommen.

Mit seiner Anspruchslosigkeit hat der Gewöhnliche Wacholder weite Gebiete der Erde erobert; er ist das Nadelgehölz mit der weltweit größten Ausbreitung und die einzige Wacholderart, die sowohl in Eurasien als auch in Nordamerika vorkommt. Wegen seiner weiten Verbreitung hat er zahlreiche regionale Unterarten gebildet, die man teilweise im Gartenfachhandel käuflich erwerben kann. Wohl am bekanntesten ist der „richtige“ Gewöhnliche Wacholder Juniperus communis ssp. communis, ein aufrechtes und meist säulenförmiges Gehölz, das man von der Lüneburger Heide kennt. Er kann bis zu zehn Metern hoch werden und bis zu 30 Zentimeter dicke Stämme bilden. Dagegen ist der Zwerg-Wacholder oder Berg-Wacholder Juniperus communis ssp. alpina deutlich kleiner. In seiner kargen gebirgigen Heimat wurde er nur bis zu einem halben Meter hoch; am leichtesten erkennt man ihn an seinen nicht stechenden Blättern, die zudem den Zweigen eng anliegen und diese bedecken. Im Wallis steigt der robuste kleine Strauch bis auf 3500 Höhenmeter.

Die Wacholderbeeren sind in der Küche sehr beliebt, vor allem für Marinaden und als Gewürz für Sauerkraut, Fleisch- und Wildgerichte, dunkle Saucen und Fisch. Sie werden zerdrückt und mitgekocht; einige wenige Beeren reichen als Würze vollkommen aus und machen die Gerichte besser bekömmlich. Als Richtwert gelten 2-3 Beeren pro Person.

Wacholderbeeren gelten allerdings leicht giftig – übertreiben sollte man es mit dem Genuss daher nicht. Sie bestehen zu rund einem Drittel aus Zucker und 1-3 Prozent etherischem Öl, das Terpenoide wie Pinen, Limonen, Myrcen und vieles andere enthält. Als probates Diuretikum erhöhen sie den Harndrang, können aber im Übermaß gegessen zu Reizungen der Nieren und beschleunigtem Puls und Atmung führen. In der Naturheilkunde sind die Früchte Juniperi fructus und das etherische Öl Juniperi oleum (oder Juniperum aetheroleum) ein beliebtes Heilmittel. Man verwendet sie als appetitanregendes, harntreibendes und leberstärkendes Mittel, etwa in Form von Wacholderbeeren-Tee. Wacholder-Spiritus nutzt man zur innerlichen und äußerlichen Anwendung.

Wegen des hohen Zuckergehaltes kann man die Wacholderbeeren gären lassen. Das Destillat enthält auch die etherischen Öle und kommt in diversen Wacholderschnäpsen wie Gin, Steinhäger und Genever zum Einsatz.

Als Gartenformen finden sich weiterhin

  • Irischer Wacholder ‚Hibernica‘ mit säulenförmigem Wachstum und nicht stechenden Blättern, 3-5 Meter hoch;
  • Schwedischer Wacholder ‚Suecica‘ mit breit säulenförmigem Wachstum, nickenden Triebspitzen und stechenden Blättern,
  • Hornibrooki‘ als zwergiger, bis 50 Zentimeter hoher Busch mit waagerechten Ästen

Der deutsche Name Wacholder geht auf das althochdeutsche wechalter oder wecholder zurück. Die germanische Endung -ter, -der bezeichnet einen Baum.

Häufige Fragen

Wie kann man Wacholderbeeren ernten?

Wenn man das fragt, hat man sicher schon üble Erfahrungen mit den stachligen Blättern gemacht ;-). Die machen das Pflücken in der Tat sehr mühselig. Schneller geht das, wenn man einfach ein Tuch unter den Wacholder legt und kräftig schüttelt. Die reifen Wacholderbeeren fallen dann ab und lassen sich problemlos aufsammeln. Was an getrockneten Blättern und Zweigen mit herunterkommt sortiert man aus, und die Früchte lässt man an einem luftigen Ort schön ausgebreitet trocknen. Danach sind sie für Küche oder medizinische Verwendung bereit.

Wofür ist Wacholder gut?

Wacholder, genauer die Wacholderbeeren oder das aus ihnen gewonnene Wacholderöl sind zwei uralte Heilmittel, die in der Volksmedizin als Diuretikum beliebt sind. Die erhöhte Harnmenge schwemmt Giftstoffe aus dem Körper und dient zur Blutreinigung, etwa bei Gicht und Rheuma. Zudem wirken sie appetitanregend und fördern die Tätigkeit von Leber und Galle – siehe Wacholderschnaps zur Verdauung. Wacholderbeeren-Tee hilft zudem gegen Blähungen, Sodbrennen, übelriechende Durchfälle und sogar gegen Husten. Wacholderöl darf man nur äußerlich und verdünnt anwenden. Achtung: In der Schwangerschaft darf man bestenfalls ein paar Wacholderbeeren als Gewürz in der Küche verwenden, aber niemals eine Wacholderkur machen oder Wacholderöl oder Wacholder-Spiritus einnehmen.

Wie macht man eine Wacholderkur nach Pfarrer Kneipp?

Wegen der damit verbundenen Blutreinigung und Entschlackung sind Wacholderbeeren vor allem bei rheumatischen Beschwerden und Gicht hilfreich. Am beliebtesten ist die Wacholderkur nach Pfarrer Kneipp: Man zerkaut dreimal täglich eine Wacholderbeere und steigert das jeden Tag um eine Beere, bis man bei dreimal zwanzig angelangt ist. Danach das ganze rückwärts, bis man die Kur mit dreimal eine Wacholderbeere beendet. Dafür müssen aber die Nieren in Ordnung sein – im Zweifelsfalle muss man den Arzt fragen, ob die Kneippkur in Ordnung geht. Bei vorgeschädigter Niere kann es Probleme geben, weil die Inhaltsstoffe das Nierengewebe anregen, aber auch reizen. Dementsprechend muss man nach der Wacholderkur mindestens einen Monat Pause einlegen, bevor man sie erneut in Angriff nimmt.

Wie macht man Wacholderbeeren-Tee?

Das ist denkbar einfach: Einen Teelöffel Wacholderbeeren zerdrücken, mit einer Tasse heißem Wasser aufgießen und zehn Minuten lang ziehen lassen.

Wie macht man Wacholder-Spiritus?

Für Wacholder-Spiritus zerdrückt man 100 Gramm Wacholderbeeren und übergießt sie in einer Flasche mit 70-prozentigem Alkohol. Jeden Tag kräftig schütteln und nach zwei Wochen in eine neue Flasche abfiltern. Damit kann man schmerzende und verstauchte Gelenke einreiben, oder man nimmt dreimal täglich 20 Tropfen auf einem Stück Würfelzucker zur Blutreinigung. Nur nicht übertreiben, zu viel davon reizt die Nieren, und nicht während der Schwangerschaft anwenden.

Wie schnell wächst Wacholder?

Allzu schnell wächst Wacholder nicht in die Höhe – er braucht schon ein paar Jahre, um seine endgültige Höhe von meist um die fünf Meter zu erreichen. Unter optimalen Bedingungen wird er sogar deutlich über zehn Meter hoch, aber das sind Ausnahmen. Das Dickenwachstum ist beim Wacholder extrem gemächlich – etwa einen Millimeter pro Jahr. Ist ein Stamm bereits um die 30 Zentimeter dick, so ist die Pflanze oft mehrere hundert Jahre alt. Das Wacholderholz ist ein gutes Brennmaterial und zäh und widerstandsfähig. Im Gegensatz zu anderen Nadelhölzern ist es harzfrei. Es riecht ebenso aromatisch wie die Blätter und Zweige.

Wie schneide ich einen Wacholder?

Schneiden ist beim Wacholder normalerweise gar nicht erforderlich – es sein denn, man möchte ihn in eine bestimmte Form bringen. Abgestorbene Äste kann man natürlich jederzeit entfernen.

Ökologischer Wert

Gewöhnlicher Wacholder ist in Mitteleuropa heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Schmetterling, Vögel

Insekten

Anzahl Schmetterlingsarten: 10

Vögel und Säugetiere

Vogelschutznährgehölz
Anzahl fressende Vogelarten: 43
Dornen bieten Vögeln Schutz
Anzahl fressende Säugetierarten: 18

Fotos

Blatt Gewöhnlicher Wacholder
Quelle: Crusier, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons
Frucht Gewöhnlicher Wacholder
Quelle: SABENCIA Guillermo César Ruiz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Rinde Gewöhnlicher Wacholder
Quelle: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Gesamte Pflanze Gewöhnlicher Wacholder
Quelle: Mars 2002, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Heckenpflanzen