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Dreistreifiger Mondfleckspanner
Quelle: IanRedding/shutterstock.com

Dreistreifiger Mondfleckspanner

Selenia dentaria

Das Wichtigste auf einen Blick

Schmetterling ungefährdet
  • Dreistreifiger Mondfleckspanner erreicht eine Flügelspannweite von 34 bis 45 mm
  • Er hat gezackte Flügelränder und die Flügelfarbe variiert von gelbgrau über hellbraun bis hin zu rötlich braun
  • Auf der Oberseite der Vorderflügel sind drei dunkelbraune Querlinien vorhanden
  • Diese Querlinien sind auf den Hinterflügeln nur schwach zu erkennen
  • Unterhalb des Apex ist im Saumfeld eine großer brauner Halbmondfleck zu sehen, der weißlich angelegt ist
  • Auf den dunklen, rotbraunen Flügelunterseiten zeigen sich neben der breiten Querbänderung auch kleine, halbmondförmige weiße Flecke in der Diskalregion
  • Bei den Männchen doppelt bewimperte Fühler und die der Weibchen kurz sägezähnig
  • Dreistreifiger Mondfleckspanner ist in Europa bis zum Ural weit verbreitet und kommt auch in Sibirien, Kamtschatka, der Mongolei und im Norden Chinas vor
  • Sie leben in lichten Laubwäldern, Moore, buschige Heiden und in Ufergebieten, Gärten und Parkanlagen
  • Die nachtaktiven Falter fliegen in zwei Generation von Ende März und Juni sowie von Anfang Juli bis Anfang September
  • Sie sind in der Nacht auch an künstlichen Lichtquellen anzutreffen und besuchen die Blüten von der Sal-Weide, Silber-Weide, Korb-Weide, Purpur-Weide, Asch-Weide, Mandel-Weide, Rosmarin-Weide, Bruch-Weide, Ohr-Weide, Kriech-Weide, Schweizer Weide, Nordische Bäumchenweide, Hohe Weide, Alpenweide, Reif-Weide, Lavendel-Weide, Zweifarben-Weide, Lorbeer-Weide, Spieß-Weide, Kraut-Weide, Großblättrige Weide und noch andere (siehe Blütenbesuch)
  • Am Tag kann man sie mit ausgebreiteten Flügeln in der Vegetation beobachten
  • Die Weibchen legen die matt glänzenden, länglich ovalen Eier an Nahrungspflanzen ab
  • Dabei sind die frisch abgelegten Eier bräunlich gelb und verfärben sich kurz bevor die Raupen schlüpfen karminrot
  • Sie sind in ihrer Färbung sehr variabel und können schwarzbraun, rötlich braun oder cremefarben sein
  • Auf dem siebenten und achten Körpersegment sind zwei deutliche Höcker zu sehen und sie sehen dadurch einem kleinen Zweig sehr ähnlich, also perfekt getarnt vor Fressfeinden
  • Die Raupen ernähren sich polyphag von den Blättern der Futterpflanzen wie Heidelbeere, Himbeere, Schlehe, Winter-Linde, Sal-Weide, Gemeine Birke, Deutsche Eiche, Eingriffeliger Weißdorn, Schwarz-Erle, Silber-Weide, Rote Heckenkirsche und noch andere (siehe Raupenfutterpflanzen)
  • Die zweite Generation überwintert als Puppe
Allgemein
Familie: Spanner
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet

Fotos

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Quelle: DJTaylor/shutterstock.com
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Blütenbesuch

Raupenfutterpflanzen

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