Alpen-Ziest (Stachys alpina)
Quelle: Robert Flogaus-Faust, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Alpen-Ziest

Stachys alpina

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Das Wichtigste auf einen Blick

Staude
heimische Wildform
winterhart
Bienenweide
lange Blühzeit
  • heimische Staude, die hauptsächliche in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas vorkommt
  • attraktive, rosa-violette Blüten, die in Quirlen um die kerzenartig aufrechten Blütenstängel sitzen
  • weichfilzige Blätter mit strengem Geruch
  • trockene kalkhaltige Böden in Sonne und Halbschatten
  • gute Gruppenwirkung
  • beliebt bei Hummeln
🏡 Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: durchlässig bis lehmig
Wasser: frisch bis trocken
Nährstoffe: normaler bis nährstoffreicher Boden
PH-Wert: basisch / kalk
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Staude
Wuchs: aufrecht
Höhe: 30 - 100 cm
Breite: 30 - 40 cm
Wurzelsystem: Flachwurzler
Frostverträglich: bis -28 °C (bis Klimazone 5)
🌼 Blüte
Blütenfarbe: violett
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: ährenförmig, quirlförmig
🍃 Laub
Blattfarbe graugrün
Blattphase sommergrün
Blattform gegenständig, länglich-eiförmig, gesägt, abgerundet
🐝 Ökologie
Bienen: Bienenweide
Schmetterlinge: Schmetterlingsweide (1 Arten)
Raupenfutterpflanze: 1 Arten
Säugetiere: 1 fressende Arten
ℹ️ Sonstiges
Pflanzen je ㎡: 7
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Lippenblütlerartige
Familie: Lippenblütler
Gattung: Zieste
Heimische Wildpflanzen sind die neuen Exoten

Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!

Alpen-Ziest im Garten

Standort

Alpen-Ziest bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigen bis lehmigen, normalen bis nährstoffreichen Boden. Dieser sollte frisch bis trocken sein. Stachys alpina ist ein Flachwurzler und gut winterhart – verträgt Temperaturen bis -28 °C (bis Klimazone 5).

Pflegemaßnahmen

Schnitt

Schnitt Alpen-Ziest
Alpen-Ziest schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndende Pflanzenteile grau

Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.

Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Alpen-Ziest ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.

Was sind mehrjährige Stauden?

Mehrjährige Stauden bleiben über viele Jahre erhalten. Den Winter überdauern sie eingezogen in Wurzeln, Zwiebeln oder anderen unterirdischen Speicherorganen und treiben im nächsten Frühjahr wieder aus.

Fotos (3)

Gesamte Pflanze Alpen-Ziest
Quelle: Robert Flogaus-Faust, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
Blüte Alpen-Ziest
Quelle: HermannSchachner, CC0, via Wikimedia Commons
Blatt Alpen-Ziest
Quelle: Meneerke bloem, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wert für Insekten und Vögel

Alpen-Ziest ist in Mitteleuropa heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge

Insekten

Anzahl Schmetterlingsarten:
1
Dient als Futterplanze für Raupen:
1

Schmetterlingsarten

Foto Silberblatt-Goldeule
Quelle: Cosmin Manci/shutterstock.com
Autographa bractea
Silberblatt-Goldeule
  • Raupen-Futterpflanze
  • polyphag
  • ungefährdet

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