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Großer Bocksbart (Tragopogon dubius)
Quelle: Wilhelm Zimmerling PAR, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Super Insekten-pflanze

Großer Bocksbart

Tragopogon dubius

Das Wichtigste auf einen Blick

heimische Wildform Staude Super Insektenpflanze essbar lange Blühzeit
  • Der Große Bocksbart, auch Groß-Bockbart genannt ist ein heimische Staude
  • Besitzt einen aufrechten Wuchs mit schmalen, lanzettlichen, zugespitzten Blättern
  • Hellgelbe, körbchenförmige Blütenstände im Mai bis Juli
  • Öffnen der Blüten morgens um acht und schließen sich mittags wieder
  • In der Zeit werden sie zur Nahrungsquelle für Bienen und Insekten
  • Bildet einen federartigen Pappus
  • Wächst auf Ruderalstellen, auf Wegen, Dämmen, auf Trockenrasen und auf Eisenbahngelände
🏡 Standort
Licht: Sonne
Boden: normal bis lehmig
Wasser: frisch bis trocken
Nährstoffe: nährstoffreicher Boden
PH-Wert: basisch / kalk
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Staude
Wuchs: aufrecht
Höhe: 40 - 70 cm
Breite: 20 - 30 cm
Wurzelsystem: Pfahlwurzler
🌼 Blüte
Blütenfarbe: gelb
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: körbchenförmig
🍃 Laub
Blattfarbe: grün
Blattform: schmal lanzettlich, zugespitzt
🐝 Ökologie
Bestandssituation (Rote Liste): mäßig häufig
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet
Wildbienen: 76 (Nektar und/oder Pollen, davon 16 spezialisiert)
Raupen: 1 (davon keine spezialisiert)
Schwebfliegen: 25
Käfer: 2

Thematisch passende Pflanzen:

🌐 Einheimische Verbreitung

Bitte beachte, dass die angezeigte Verbreitung auf der Karte lediglich als grobe Orientierungshilfe dienen soll. Für eine detailliertere Darstellung und mehr Informationen zur Verbreitung besuche doch gern floraweb.de.

Verbreitung:
häufig
mittel
gering
Höhenlage: planar (<100m1 / <300m)2
bis
montan (500m-600m1 / 800m-1200m)2

1 Mittelgebirge / 2 Alpen⁠

ℹ️ Sonstiges
ist essbar Blüten, Blätter
Verwendung: Salat, Gemüse, Speisendeko.
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Asternartige
Familie: Korbblütler
Gattung: Bocksbärte
Heimische Wildpflanzen sind die neuen Exoten
Markus Wichert

Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!

Markus Wichert Naturgärtner

Was ist der Große Bocksbart?

Der Große Bocksbart ist eine Staude mit einer Wuchshöhe zwischen 40 und 70 Zentimeter. Er bildet eine Pfahlwurzel aus und hat grünes Laub.

Die Blütezeit reicht meist von Mai bis Juli. Er hat gelbe Blüten.

Großer Bocksbart ist essbar - Blüten und Blätter sind genießbar.

Großer Bocksbart ist weit verbreitet und kommt, außer im Alpen, in allen Regionen Deutschlands mäßig häufig vor. Er wächst vor allem im Tiefland bis Mittelgebirge.

Großer Bocksbart ist laut Roter Liste nicht im Bestand gefährdet.

Großer Bocksbart im Garten

Standort

Große Bocksbart benötigt einen sonnigen Standort mit normalen bis lehmigen, nährstoffreichen Boden. Der Boden sollte frisch bis trocken sein.

Pflegemaßnahmen

Schnitt

Schnitt Große Bocksbart
Große Bocksbart schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndende Pflanzenteile grau

Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.

Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Große Bocksbart ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.

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Fotos (3)

Gesamte Pflanze Großer Bocksbart
Quelle: Wilhelm Zimmerling PAR, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Blüte Großer Bocksbart
Quelle: Andrew Butko, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Frucht Großer Bocksbart
Quelle: AnRo0002, CC0, via Wikimedia Commons

Wert für Insekten und Vögel

Großer Bocksbart ist in Mitteleuropa heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Bienen und Schmetterlingsraupen

spezialisierte Wildbienen:
0
Auf Pollen spezialisiert
Wildbienen insgesamt:
0
Nektar und/oder Pollen
Raupenarten:
0
Schwebfliegenarten:
0
Käfer:
0

Wildbienenarten

Schmetterlingsarten

Schwebfliegen

Käfer

Bienenfreundliche Stauden & Blumen

Am Inhalt mitgewirkt haben:
Markus Wichert
Markus Wichert Naturgärtner
Thomas Puhlmann
Thomas Puhlmann Balkongärtner
Sebastian Hadj Ahmed
Sebastian Hadj Ahmed Balkongärtner
Stand:
24.01.2024