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Luzerne-Blattschneiderbiene
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Luzerne-Blattschneiderbiene

Megachile rotundata

Das Wichtigste auf einen Blick

Biene nicht spezialisiert 1 Generationen/Jahr ungefährdet
  • Das Weibchen der Luzerne-Blattschneiderbiene ist mit ihrer Körperlänge von 8 bis 10 mm eine kleine Blattschneiderbiene und die Männchen sind noch etwas kleiner 6 bis 8 mm
  • Die Körperfarbe des Weibchen ist schwarz und sie besitzt eine starke Behaarung
  • Gelbe Haarbinden befinden sich an den Rückenplatten des abgeflachten Hinterleibs
  • An der Bauchseite besitzen sie mehrere parallele Reihen weißer Borstenhaare und diese dienen als Sammelbürste zum Aufnehmen des Pollens
  • Die Männchen sehen durch ihre starke Behaarung eher grauschwarz aus
  • An der Stirn und am Kopfschild sind die Männchen dich gelbbraun behaart
  • Weiße, gefranste Ränder besitzen die vorderen Bauchplatten des Hinterleibs und das Körperende trägt zwei helle Haarpunkte
  • Die Facettenaugen der Weibchen sind schwarz und bei den Männchen grün
  • Sie lebt solitär und ihr Lebensraum sind Sandflächen und südgerichtete Trockenhänge
  • Die Flugzeit der Weibchen beginnt ab Mai bis meist im August
  • Nach der Paarung erfolgt die Suche nach einen geeigneten Nistplatz
  • Es werden gern hohle Pflanzenstängel, Schilfrohrdächer und Fraßgänge im Holz genutzt
  • Sie trägt in die Niströhren ovale Stückchen geeigneter Blätter wie etwa die Luzerne hinein
  • Das Weibchen baut fingerhutähnliche Zellen, die zu etwa zwei Dritteln mit einem Gemisch aus Pollen und Nektar gefüllt werden und das restliche Drittel wird allein mit Nektar gefüllt
  • Besucht werden mehrer Pflanzenfamilien und sie sind häufig an Korb- und Schmetterlingsblütlern zu sehen
  • Es werden mehrere Brutzellen hintereinander angelegt
  • Dann wird das Ei abgelegt und mit mehreren kreisrunden Blattausschnitten verschlossen
  • Nach 2 bis 4 Tagen schlüpft die Larve und nährt sich am Pollen-Nektar-Gemisch
  • Sie häutet sich viermal innerhalb von 10 Tagen
  • Danach spinnt sie sich in einen glänzenden Kokon ein und überwintert als Ruhelarve
  • Im Frühjahr hat sie es geschafft und sie entwickelt sich zur Puppe und zur fertigen ausgewachsen Biene
  • Kuckucksbiene ist die Kegelbiene (Coelioxys echinata)
Allgemein
Familie: Blattschneiderbienenartige
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet
Vorkommen: mäßig häufig
Höhenlagen: planar (<100m1 / <300m)2
bis
kollin (100m-300m1 / 300m-800m)2
Verbreitung: AT, CH, CZ, DE, HU, PL, SK, SL
Nistweise: Hohlräume in Lehmwände, Käferfraßgänge in Totholz, Pflanzenstängel, Steilwände, Boden
Nisthilfe: >Wildbienenhotel> kann als Nisthilfe verwendet werden
Parasiten: Stacheltragende Kegelbiene (Coelioxys echinata)
Pollensammelverhalten: nicht spezialisiert
Lebensraum:
Biene
Farbe: schwarz, weiß
Größe Weibchen: 8-9 mm
Größe Männchen: 8-9 mm
Vorkommen:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Larve
Generationen je Jahr: 1

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