Raublättrige Rose (Rosa jundzillii)
Quelle: Michael Wolf, Penig, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Raublättrige Rose

Rosa jundzillii

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Das Wichtigste auf einen Blick

heimische Wildform Gehölz winterhart Bienenweide Wichtiges Vogelschutznährgehölz essbar
  • heimisches, sehr winterhartes Gehölz für die sonnigen und halbschattigen Standorte
  • aufrechter und lockerer Wuchs und an den Trieben gebogene Stacheln
  • wechselseitig gefiederte, etwas starre, ovale, grüne Blätter mit gesägtem Blattrand
  • duftende, rosa Blüten im Juni und Juli, bienen- und insektenfreundlich
  • kräftige, rote, ovale Hagebutten im Herbst
  • Nahrungsquelle und Nistplatz für Vögel
  • lehmiger, kalkhaltiger, durchlässiger, trockener Boden
  • Verwendung für Einzel- und Gruppenpflanzungen, als Pioniergehölz, als naturnahe Hecke
🏡 Standort
Licht: Sonne
Boden: durchlässig bis lehmig
Wasser: trocken
Nährstoffe: nährstoffreicher Boden
PH-Wert: basisch / kalk
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Gehölz
Wuchs: aufrecht
Höhe: 1 - 2,5 m
Breite: 80 - 120 cm
Zuwachs: 20 - 35 cm/Jahr
Wurzelsystem: Tiefwurzler
Frostverträglich: bis -34 °C (bis Klimazone 4)
🌼 Blüte
Blütenfarbe: rosa
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: radiärsymmetrisch
Blütenduft ja
🍃 Laub
Blattfarbe grün, matt
Blattphase sommergrün
Blattform wechselseitig gefiedert, etwas starr, oval
Dornen ja
🐝 Ökologie
Bienen: Bienenweide
Nektarwert: 2 von 4
Pollenwert: 2 von 4
Vögel: Vogelnährgehölz (27 Arten)
Säugetiere: 27 fressende Arten
ℹ️ Sonstiges
ist essbar Verwendung: Tee, volksmed. Nutzung
Pflanzen je ㎡: 1
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Rosenartige
Familie: Rosengewächse
Gattung: Rosen
Heimische Wildpflanzen sind die neuen Exoten
Markus Wichert

Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!

Markus Wichert Naturgärtner

Raublättrige Rose im Garten

Standort

Raublättrige Rose bevorzugt einen sonnigen Standort mit durchlässigen bis lehmigen, nährstoffreichen Boden. Dieser sollte trocken sein. Rosa jundzillii ist ein Tiefwurzler und gut winterhart – verträgt Temperaturen bis -34 °C (bis Klimazone 4).

Vermehrung

Raublättrige Rose kannst du am einfachsten über Stecklinge vermehren.

Durch eine vegetative Vermehrung, d.h. durch Stecklinge, bleiben die Eigenschaften von Raublättrige Rose (u.a. Laub- und Blütenfarbe) erhalten.

Wert für Insekten und Vögel

Raublättrige Rose ist in Mitteleuropa heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Bienen und Vögel

Insekten

Nektarwert:
2
Pollenwert:
2

Vögel und Säugetiere

Anzahl fressende Vogelarten:
27
Anzahl fressende Säugetierarten:
27
Sonstiges:
  • Vogelschutzgehölz & Vogelnährgehölz
  • besitzt Dornen (bieten Vögeln Schutz)

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