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Rote Mauerbiene
Quelle: Thijs de Graaf/shutterstock.com

Rote Mauerbiene

Osmia bicornis

Das Wichtigste auf einen Blick

Biene nicht spezialisiert 1 Generationen/Jahr ungefährdet
  • Rote Mauerbiene wird auch Rostrote Mauerbiene genannt
  • Sie besitzt eine typisch breit-gedrungene Körperform mit breit abgestutzten Hinterleibsende
  • Ihre Körperlänge beträgt 8 bis 13 mm
  • Eine typische rangbraune Behaarung am Hinterleib
  • Das Weibchen mit gelbbrauner Bauchbürste und die Männchen mit weißer Kopfbehaarung
  • Anspruchslose und anpassungsfähige Biene und ist dadurch auch fast überall anzutreffen, auch in Gärten und im Siedlungsraum
  • Rote Mauerbiene lässt sich gerne auf Blüten von Apfelbäumen nieder, aber auch auf früh blühenden Gartenblumen wie Kleiner Traubenhyazinthe, Zweiblättrigem Blaustern, Wiesen-Salbei, Gewöhnlicher Natternkopf und Gewöhnlichem Beinwell
  • Aktiv ist die kleine Biene im April bis Anfang Juli
  • In ihrer Wahl des Nistplatzes ist sie flexibel und nistet an Gebäuden, in Nisthilfen, Bohrungen in Holz, hohlen Pflanzenstängeln, Papphülsen und vieles mehr
  • Als Baumaterial benutzt sie feuchte Erde oder Lehm, durchmischt mit Speichel
  • Die Weibchen legen ausschließlich die Nester an und pro Tag ca. 1 Brutzelle
  • Ihre Eier werden mit bis zu 20 aneinandergereihten Brutzellen angelegt und mit einem Gemisch aus Pollen und Nektar versorgt
  • In Linienbauten bleibt die letzte Brutzelle leer und nach Ablage des Eis wird die Brutzelle verschlossen
  • Aus dem Ei schlüpft die Larve und nach 2 Monaten verpuppt sie sich
  • Nach ca. 100 Tagen nach dem Schlüpfen der Larven erfolgt die Umwandlung zur erwachsenen Biene, zum Imago
  • Verbleiben als Imago über den Winter in ihren Kokons und verlassen das Nest an warmen, sonnigen Tagen im Frühjahr
  • Hat einen einjährigen Zyklus mit nur einer Generation im Jahr
Allgemein
Familie: Blattschneiderbienenartige
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet
Vorkommen: häufig
Höhenlagen: planar (<100m1 / <300m)2
bis
montan (500m-600m1 / 800m-1200m)2
Verbreitung: AT, CH, CZ, DE, HU, PL, SK, SL
Nistweise: Hohlräume, Mauerritzen, Felsspalten, Fraßgänge in Totholz, Pflanzenstängel, verlassene Nester
Nisthilfe: >Wildbienenhotel> kann als Nisthilfe verwendet werden
Parasiten: Mauerbienen-Taufliege (Cacoxenus indagator)
Pollensammelverhalten: nicht spezialisiert
Lebensraum:
Biene
Farbe: braunschwarz
Größe Weibchen: 8-12 mm
Größe Männchen: 8-12 mm
Vorkommen:
j
f
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Larve
Generationen je Jahr: 1

Fotos

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