Niedrige bis mittelhohe Heckenpflanzen

Niedrige bis mittelhohe Heckenpflanzen

Für niedrige bis mittelhohe Hecken stehen vielfältige Pflanzen bereit. Immergrüne Sträucher, Laubbäumchen und blühende Gehölze lassen sich in Gruppen zusammenfassen und bilden interessante Anblicke. Niedrige Hecken dienen nicht dem Sichtschutz, sie bilden oft eine dekorative Abgrenzung, beispielsweise vor einer Terrasse, neben einer Einfahrt oder als Umrandung für Beete.

Folgende Faktoren spielen bei der Auswahl eine Rolle:

So liebt beispielsweise der Besenginster sonnige Standorte, genauso wie die Bibernellrose, die Ohrweide, die Zwergmispel und die Samtrose. Schatten bevorzugt vor allem die schwarze Heckenkirsche. Auch die Alpen-Johannisbeere gedeiht im Schatten, unzählige andere Heckenpflanzen mögen sowohl Sonne als auch Halbschatten.

Blühende niedrige Hecken sind ideal, wenn man pflegeleichte Lösungen beispielsweise für einen kleinen Vorgarten sucht. Während Blumenbeete oft umfangreiche Pflege benötigen, genügt es bei einer Hecke, sie immer mal wieder in Form zu schneiden.

Unsere Empfehlungen

Salix aurita

Ohr-Weide

Robuste und pflegeleichte Gebüsche
1,5-3 m hoch
heimisch
zweihäusig
Raupenfutter
Bienenweide
pflegeleicht
Gesamte Pflanze Ohr-Weide
Quelle: Willow, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Ohr-Weide braucht einen feuchten Boden mit viel Sonne oder wenigstens Halbschatten. Mit regelmäßigem Schnitt wird sie schön buschig, und im Frühjahr liefern die Kätzchen noch vor dem Laubaustrieb jede Menge Nektar und Pollen für Bienen und andere Insekten. Die Blätter dienen zahlreichen Schmetterlingen als Raupenfutter und ist gut kompostierbar. Im Garten als Hecke gehalten wächst sie recht zügig, festigt den Boden und lässt sich leicht mit Stecklingen vermehren.
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Ribes alpinum

Alpen-Johannisbeere

Dornenlose Johannisbeersträucher
80-120 cm hoch
schattenverträglich
heimisch
Vogelnährgehölz
Unterpflanzung
kalkliebend
Gesamte Pflanze Alpen-Johannisbeere
Alpen-Johannisbeere: Gesamte Pflanze

Die Alpen-Johannisbeere ist alpine Kälte gewöhnt und absolut winterhart. Dekorativ sind ihre Hecken nicht nur mit ihren dunkelgrünen Blättern, sondern auch mit den Trauben aus eher unauffälligen Blüten und ihren roten Beeren, die essbar, aber wenig wohlschmeckend sind. Vögel sehen das anders und nutzen die Wildhecken als winterliche Vorratskammer und sommerliche Nistgelegenheit. Dornen haben die hübschen sommergrünen Büsche nicht, und ein Schneiden brauchen sie nur sporadisch. Praktischerweise kommt die Alpen-Johannisbeere auch mit schattigen Stellen zurecht, sodass man sie auch als Unterpflanzung verwenden kann.
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