Endivie

Cichorium endivia

Zweijährige
Wildform
Wichtige Schmetterlingspflanze
lange Blühzeit
Endivie (Cichorium endivia) Alle 5 Fotos anzeigen
Quelle: Rasbak, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Beliebte leicht bitter schmeckende Salatpflanze, zu den Korbblütlern gehörig und nahe mit der Wegwarte verwandt
  • Langtagspflanze – treibt bei zu kaltem Wetter und zu früher Aussaat schnell Blütenstände und wird unbrauchbar
  • Mittelzehrer, benötigt einen tiefgründigen, mittelschweren Boden
  • Aussaat zu allen Jahreszeiten möglich, gegebenenfalls im Gewächshaus; am einfachsten mit Setzlingen zu vermehren
  • Braucht gleichmäßige Feuchtigkeit und viel Sonne und Wärme
  • Gelbes Herz im Inneren am beliebtesten, lässt sich durch Abdunkeln bewerkstelligen
  • Unterscheidung zwischen Glatter Endivie oder Escariol und Krauser Endivie oder Frisée-Endivie
  • Viele verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Eigenschaften im Handel erhältlich
  • Am besten in Fruchtfolge oder in Mischkultur halten, um Schädlinge und Krankheiten kleinzuhalten
  • Meist roh verzehrt, kann man auch kochen; reich an Vitaminen und Mineralstoffen, aber kalorienarm
Wuchs
Pflanzenart: Zweijährige
Höhe: 30 - 70 cm
Breite: 10 - 30 cm
Wurzelsystem: Pfahlwurzler
Blüte
Blütenfarbe: violett
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Licht
Sonne
Boden
Boden: humos
Wasser: feucht
Nährstoffe: nährstoffreicher Boden
Sonstiges
Ordnung: Asternartige
Familie: Korbblütler
Gattung: Wegwarten
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch

Bedenke, die auf heimische Wildpflanzen angewiesenen Tierarten, wie die meisten Wildbienen- und Schmetterlingsarten sowie davon abhängige Vögel, sind von einem dramatischen Artenschwund betroffen. Mit heimischen Arten kannst du etwas zum Erhalt beitragen.

Was ist Endivie?

Endivie (Cichorium endivia) ist eine beliebte Salatpflanze, die man selten sogar verwildert an Schuttplätzen antrifft. Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist nahe mit der einheimischen Wegwarte (Cichorium intybus) verwandt.

In ihrer Urform wächst die krautige Endivie mit einer bis zu anderthalb Meter in die Tiefe reichenden Pfahlwurzel und zweijährig. Im ersten Jahr bildet sie eine dichte, breit ausladende Blattrosette, aus der sich erst im folgenden Jahr die Blüte erhebt. Die Stängel sind aufrecht und verzweigt. In der Kultur verwendet man stattdessen eine einjährige Aussaat, die abhängig von Temperatur und Tageslänge gehalten wird. Dazu muss man die Bildung des Kopfes fördern und das Schossen verhindern – eine Kunst für sich, die Du, wie wir gleich sehen werden, durch gezielte Maßnahmen beeinflussen kannst. Typisch für Endivien ist der weiße Milchsaft. Die Blätter sind bei den Kulturformen sehr unterschiedlich gestaltet, von glattrandig mit dicker Mittelrippe bis zu zerzausten und krausen Blattformen.

Bildet die Endivie einen Blütenstand, so umfassen oberhalb des Kopfes die breit eiförmigen Stängelblätter den gesamten Stängel. Die blauvioletten Blüten kommen uns bekannt vor: Sie sehen fast genauso aus wie die der Wegwarte. Der Boden der Körbchen weist keine Spreublätter auf, und im Inneren stehen ausschließlich Zungenblüten. Sie enden in fünf kleinen Zipfelchen und sind typisch für Korbblütler fünfzählig mit doppelter Blütenhülle, zwittrig und zygomorph. Später entwickeln sich länglich-eiförmige, kantige Achänen, die man auch zur Aussaat benutzt. Der Pappus ist schuppig und unauffällig.

Endivie im Garten

Standort

Die bis zu eineinhalb Meter tiefe Pfahlwurzel lässt es bereits erahnen: Endivien brauchen einen tiefgründigen und gut gelockerten Boden, um optimal gedeihen zu können. Der Boden darf nicht zu leicht und nicht zu schwer sein, und auch Sand mag sie nicht besonders. Eine ganz normale mittelschwere Gartenerde mit viel Humus ist das Beste, was Du ihr anbieten kannst, am besten mit einem neutralen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 und reichlich Sonne und Wärme.

Man muss auf jeden Fall aufpassen, dass sich das Wasser nicht staut, sonst hat man ganz schnell den Salat – oder genauer, man hat ihn nicht mehr. Vor allem die Frisée-Endivie reagiert auf Staunässe empfindlich. Frost ist immer gefährlich, ob Frühfröste oder Spätfröste. Zuviel Kälte bringt die Pflänzchen um. Daher gedeihen Endivien dort am besten, wo man mit einem warmen Herbst rechnen darf. Dessen ungeachtet vertragen sie Kälte immer noch besser als viele andere Salatsorten.

Schnitt und Pflege

Achtung, Endivien vertragen keinen frischen organischen Dünger und mögen keinen überschüssigen Stickstoff. Auf Kompost sollte man daher lieber verzichten und einen Mineraldünger verwenden. Dabei empfiehlt sich einer mit reichlich Calcium und Magnesium, damit die Blätter gesund heranwachsen.

Die Salatpflänzchen brauchen regelmäßige Feuchtigkeit, bei zu trockenem Stand fangen sie an zu blühen und werden ungenießbar bitter. Man muss sie ohnehin mit Vorsicht behandeln, damit keine Erde in das Herz gerät und darf auch niemals direkt mitten auf die Köpfe gießen – dadurch verderben sie und faulen. Am besten gießt man sie in den frühen Morgenstunden, dann haben sie genug Zeit das Wasser aufzunehmen und der Überschuss verdunstet tagsüber, ohne dass er zu lange stehenbleibt und Schäden hervorruft.

Wer besonderen Wert auf ein schönes gelbes Herz legt, kann die Köpfe auch etwa zwei Wochen vor der geplanten Ernte mit einem Stück Schnur zusammenbinden. Bei solchem Bindesalat ist das Innere geschützt und bleibt zart und hell. Eine andere Möglichkeit ist die rechtzeitige Abdeckung mit einer dunklen Folie. Du kannst es Dir mit nur ein paar Pflanzen im Gemüsegarten auch einfach machen und eine Bleichhaube, einen kleinen Eimer oder einen passenden Blumentopf darüberstülpen. Mach das immer nur mit gerade so vielen Pflanzen wie Du auch tatsächlich in absehbarer Zeit ernten möchtest.

Ernte

Meistens kann man Endivien noch bis in den Oktober und November hinein ernten, in wärmeren Gegenden sogar noch im Dezember. Spätestens wenn die Temperaturen auf unter -5 °C fallen musst Du sie aber aus dem Beet holen, sonst erfrieren sie. Willst Du sie länger aufheben, kannst Du die Pflanzen mitsamt dem Wurzelballen ausgraben und in Keller oder Garage in feuchtem Sand oder Erde aufbewahren. Sie müssen nur gut gelüftet werden, damit sie nicht faulen. Ansonsten halten sich die Köpfe im Gemüsefach auch so eine ganze Weile.

Vermehrung

Eine Vermehrung mit Samen ist möglich, und dafür kann man auch selbst geerntete Endiviensamen vom Vorjahr verwenden. Allerdings musst Du damit rechnen, dass andere Endiviensorten die Vaterrolle als Pollenspender übernommen haben und Deine Aussaat nicht wirklich das bringt, was Du Dir erhoffst.

Mit einer Direktaussaat ins Beet lebt man im Frühjahr gefährlich: Endivien sind Langtagspflanzen, die bei zu früher Aussaat und zu kalten Temperaturen keine Köpfe bilden, sondern schießen – sie treiben Blütenstände, wonach die Blätter zu fest und zu bitter werden und als Salat nicht mehr zu gebrauchen sind. Daher zieht man sie am besten unter Glas rechtzeitig vor und pflanzt sie erst aus, wenn sie kräftig genug sind. Problematisch sind Temperaturen unter 16 °C.

Im Gemüsegarten und Gewächshaus sollte man sie je nach Jahreszeit aussäen:

  • Frühjahr:
    • im Gewächshaus von Mitte Februar bis Mitte April
  • Sommer:
    • im Freiland von Mai bis August
  • Herbst:
    • im Freiland von Mitte bis Ende Juli
    • im Gewächshaus Mitte Juli bis August
  • Winter:
    • im kalten Gewächshaus in der ersten Septemberhälfte
    • im beheizten Gewächshaus von Ende August bis Mitte September.

Im Gemüsegarten sollte man sie daher als Früh- oder als Herbstsaat vorsehen:

  • Für den Frühlingsanbau sät man die Pflanzen Anfang bis Mitte März und setzt sie Anfang bis Ende April ins Freiland.
  • Beim Herbstanbau erfolgt die Aussaat zwischen Anfang Juni und Ende Juli; ausgepflanzt werden sie dann Mittel Juli bis Mitte August.

Du kannst es Dir natürlich auch ganz einfach machen und stattdessen auf dem Markt oder im Gartencenter fertige Salatsetzlinge kaufen. Das erspart eine Menge Mühe.

Vor den Eisheiligen empfiehlt sich im Freiland eine Abdeckung mit Vlies oder Folie. Den richtigen Zeitpunkt für das Auspflanzen hat die Endivie erreicht, wenn die Keimlinge das zweite Blattpaar gebildet haben. Der Abstand sollte 30-40 Zentimeter betragen.

Eine ungemein hilfreiche Regel zur Aussaat von Endivie: Was man nach dem Johannistag am 23. Juni in die Erde bringt wird im gleichen Jahr nicht mehr schießen.

Verwendung

Als Salatpflanzen sind Endivien natürlich für den Gemüsegarten prädestiniert. Im Gewächshaus lassen sie sich ebenso erfolgreich kultivieren. Selbst wenn sie mal geschosst haben sind sie mit ihren blauen Blüten noch hübsch anzusehen, und die Bienen freuen sich über die zusätzliche Nahrung.

Schädlinge

Als wichtigste Krankheit der kultivierten Endivie gilt der Blattrandbrand, auch als Randnekrose bezeichnet. Dabei verfärben sich die Blattränder schwarz, weil das Gewebe nach und nach abstirbt. Ursache hierfür ist vermutlich ein Calciummangel, wohingegen Magnesiummangel zu gelben Rändern an den älteren Blättern führt. Ein Erreger ist an dieser Erscheinung nicht beteiligt, und oft kann man die Salatköpfe noch mit frühzeitiger Calcium- oder Magnesiumzufuhr retten.

Blattfäule, Endivienrost, Wurzelläuse und Mehltau lassen sich oft durch eine geeignete Fruchtfolge verhindern. Gut geeignet für eine Mischkultur sind alle Kohlsorten, Porree und Fenchel. Dagegen sollte man auf Sellerie lieber verzichten, denn die beiden vertragen sich nicht miteinander.

Blattläuse sind nicht nur im Salat beim Essen lästig, sie können auch Viruskrankheiten übertragen. Nicht zu vergessen: Auch Schnecken wissen einen leckeren Salat zu schätzen und können ein ganzes Beet über Nacht ratzekahl leerfressen.

Ökologie

Endivien sind Selbstbefruchter – die Mithilfe von Insekten braucht es daher nicht, wenn man Samen von den geschossten Exemplaren im Garten haben möchte.

Ansonsten werden die blauen bis violetten Blüten auch gerne von Honigbienen und Wildbienen besucht, ganz ähnlich wie die verbreitete Wegwarte. Insgesamt fünf Schmetterlingsarten nutzen die Pflanzen als Raupenfutter, allesamt Eulenfalter wie die Achateule (Phlogophora meticulosa) und Grauer Mönch (Cucullia umbratica).

Wissenswertes

Woher kommt die Endivie?

Die Stammpflanze der Endivie ist mutmaßlich Cichorium pumilum, die am Mittelmeer wild wächst. Die Ägypter bezeichneten sie als tybi, Januar; daraus wurde im Griechischen entybon , lateinisch intybus und letztlich auch der Artname endivia.

Schon in der Antike bekannt

Bekannt war Endiviensalat und Endivie als Gemüse bereits den alten Griechen und Römern. In der Landgüterverordnung Capitulare de villis Karls des Großen wird sie eigens für den Anbau empfohlen. Trotzdem taucht sie bei uns erst seit dem 17. Jahrhundert vermehrt in der Gartenliteratur auf, vor allem infolge der Beliebtheit in Frankreich und den vormaligen Spanischen Niederlanden. Hauptanbaugebiete in Mitteleuropa sind Deutschland, die BeNeLux-Staaten, Frankreich und Italien. Wer sich in Frankreich über die Namen wundert: dort heißt unsere Endivie chicorée und unser Chicoree endive.

Bitter macht lecker

Beliebt sind die Salatpflanzen vor allem wegen ihres charakteristischen, leicht bitteren Geschmacks. Verantwortlich dafür ist der Bitterstoff Intybin, der seinen Namen von der nahe verwandten Zichorie (Cichorium intybus) bekommen hat. Er wirkt appetitanregend und steigert die Sekretion von Speicheldrüsen und Magensaft an. 2005 hat man sie zum Gemüse des Jahres gekürt.

Blatt glatt oder frisiert?

Je nach Blattform unterscheidet man zwei Haupttypen:

  • Escariol-Endivie, Breitblättrige Endivie, Winter-Endivie oder Glatte Endivie (Cichorium endivia var. latifolium) mit breiten ungeteilten Blättern mit glattem Rand und breit verdickter Mittelrippe, die eine abgeflachte Rosette und einen halb geschlossenen Kopf bilden. Das Herz des Kopfes ist gelb oder grün.
  • Frisée-Endivie, Krause Endivie, auch Krause Winter-Endivie (Cichorium endivia var. crispum) mit gekräuselten, geschlitzten und/oder gezackten Blättern, die eine kompakten halbkugeligen Kopf ergeben. Auch hier sind die Blätter in der Mittel gelb oder grün gefärbt.

Darüber hinaus gibt es wesentlich seltener die Schnitt-Endivie mit schmalen länglichen und am Rand leicht krausen Blättern. Achtung: Sommer-Endivie ist keine Endivie im botanischen Sinne, sondern gehört zu einer Unterart des Kopfsalates, Lactuca sativa ssp. longifolia. Besser bekannt ist die Sommer-Endivie als Kochsalat, Bindesalat, Romanasalat oder Römischer Salat.

Endivien in der Küche

Endivien werden vor allem als Salat verzehrt, nur die Glatte Endivie wird auch wie Spinat gekocht oder überbacken gegessen. Sie alle haben viel Ballaststoffe, reichlich Vitamine (Vitamin B, C, E und K), Mineralstoffe und Spurenelemente (Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen) und vor allem wenig Kalorien: gerade mal 17 kcal pro 100 Gramm.

Mittlerweile sind Endivien im Supermarkt praktisch ganzjährig erhältlich. Möglich wird das durch den Anbau in Gewächshäusern während der Wintermonate und im Frühjahr. Oft sind diese sogar zarter und weniger bitter als die Endivien aus dem Freiland.

Begehrt sind vor allem die gelben, zarten Herzen, die zudem deutlich weniger bitter sind als die alten dunkelgrünen Blätter. Daher hält man sie im Gemüseanbau auch häufig eigens dunkel, damit nicht zu viel Chlorophyll gebildet wird. Eine spezielle Form der Haltung wurde in Belgien entwickelt: Dort lässt man sie erst im Freiland Wurzeln bilden, die dann ausgegraben und warm und vollständig dunkel gehalten werden. Dann bildet die Endivie fast vollständig weiße bis gelbe Blätter.

Das teuerste Tier im Zoo

Zum Schluss noch etwas zur Belustigung: Welches sind die teuersten Tiere im Zoo? Häufig die Seekühe, denn die füttert man in unseren Breiten meistens mit Endivien. Dafür gehen pro Tag und Seekuh rund 15 Kilo Endiviensalat drauf.

Fotos

Gesamte Pflanze Endivie
Quelle: Rasbak, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Blatt Endivie
Quelle: Oceancetaceen - Alice Chodura, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Blüte Endivie
Quelle: Rasbak, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Gesamte Pflanze Endivie
Quelle: Rasbak, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Blüte Endivie
Quelle: Rasbak, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Sorten Endivie

Sorte Besonderheiten
Endivie (Wildform)
Endivie 'Allure' vor allem für Sommer und Herbst
Endivie 'Bubikopf' selbstbleichend, aber nur wenig haltbar
Endivie 'Diva' großköpfig, dicht beblättert und selbstbleichend
Endivie 'Eminence' auch für Sommer- und Herbstanbau
Endivie 'Escariol Gelber' mit gelben und gut lagerfähig und relativ frostresistent
Endivie 'Escariol Grüner' mit grünen Blättern, gut lagerfähig und relativ frostresistent
Endivie 'Golda' großköpfig und selbstbleichend
Endivie 'Jeti' ebenso mit großen und selbstbleibenden Blättern
Endivie 'Elodie' mit mittelgroßen Köpfen und für alle Aussaatzeiten
Endivie 'Goldherz' mit mittelgroßen Köpfen und für alle Aussaatzeiten
Endivie 'Kalinka' mit mittelgroßen Köpfen und für alle Aussaatzeiten
Endivie 'Große Grüne Krause' mit riesigen Köpfen, die besonders widerstandsfähig gegen herbstliche Nässe sind
Endivie 'Jolie' mit fein gekrausten Blättern und dichten Köpfen
Endivie 'Melie' ebenfalls großköpfig
Endivie 'Sally' mit dichter Füllung
Endivie 'Wallone' mit großen, selbstbleichenden Köpfen
Was sind zweijährige Pflanzen?

Zweijähre Pflanzen bilden im ersten Jahr meist nur eine flache Rosette. Im nächsten Jahr wächst die Pflanze in die Höhe, blüht und versamt sich. Die Pflanze stirbt und aus dem Samen entsteht die nächste Generation.

Häufige Fragen

Wie bekommt man die Endivie schön gelb?

Eigentlich ganz einfach: Vor Licht schützen. Im Garten kann man bei den zur Ernte vorgesehenen Exemplaren einfach einen Blumentopf oder kleinen Eimer darüber stülpen, oder man deckt sie mit schwarzer Folie ab. Oder man macht sich einen Bindesalat – ein Stück Schnur drum herum binden und noch ein paar Tage stehenlassen. Im Handel erhältliche Exemplare sind deswegen so schön gelb, weil man sie oft im Freiland vorzieht und anschließend völlig dunkel und warm weiterzieht. Dank der Gewächshäuser sind Endivien mittlerweile ganzjährig zu bekommen.

Sind Endivien gesund?

Ja, wie so viele Salate. Sie enthalten viele Ballaststoffe und Vitamine wie viele B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin E und Vitamin K, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium, Spurenelemente wie Eisen und Mangan. Und all das mit ziemlich wenig Kalorien: 100 Gramm Endivie enthalten gerade mal 17 kcal. Du kannst dem natürlich auch gerne gegensteuern und den Endiviensalat nicht ganz so gesund machen – er schmeckt beispielsweise auch ausgezeichnet mit etwas gebratenem Speck oder einer Menge gekochter Eier. Mit gestampften Kartoffeln und ausgelassenen Zwiebeln wird daraus Endivien untereinander, ein beliebtes niederrheinisches Rezept.

 

Ökologischer Wert

Endivie nicht heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Schmetterlinge

Insekten

Anzahl Schmetterlingsarten:
5
Dient als Futterplanze für Raupen:
5

Themen

Pflanzen für Tiere
Quelle: Photo by Peter Monsberger from Pexels
Pflanzen für Tiere