Amerikanisches Pampasgras (Cortaderia selloana)
Quelle: Ica/shutterstock.com

Amerikanisches Pampasgras,Silber-Pampasgras

Cortaderia selloana

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Das Wichtigste auf einen Blick

Gras
nicht heimische Wildform
bedingt winterhart
  • In den Grassteppen Südamerikas beheimatetes großes Ziergras
  • Wildart bis über zwei Meter hoch, viele Sorten deutlich kleiner
  • Bis zu zwei Meter lange, scharfkantig schneidende Blätter
  • Kräftige Triebe mit einseitswendigen silbrigweißen Blütenrispen
  • Braucht feuchte und gut durchlässige Erde und einen sonnigen Standort
  • Im Herbst zum Überwintern zusammenbinden, bedingt winterhart
  • Sollte alle paar Jahre geteilt werden
  • Robust und wenig anfällig für Schädlinge und Krankheiten
  • Extrem anpassungsfähig
  • In vielen wärmeren Ländern als invasive Art geächtet
🏡 Standort
Licht: Sonne
Boden: durchlässig
Wasser: frisch
Nährstoffe: nährstoffreicher Boden
Kübel/Balkon geeignet: ja
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Gras
Wuchs: aufrecht, bogig, horstig
Höhe: 2 - 2,5 m
Breite: 1 - 1,1 m
Zuwachs: 1 - 1,5 m/Jahr
schnittverträglich: ja
Wurzelsystem: Flachwurzler
Frostverträglich: bis -12 °C (bis Klimazone 8)
🌼 Blüte
Blütenfarbe: weiß
Blühzeit:
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Blütenform: ährenförmig
🍃 Laub
Blattfarbe grau-grün
Blattphase wintergrün
Blattform gebogen, bereift
ℹ️ Sonstiges
Pflanzen je ㎡: 1
Anwendung im Beet: Strukturpflanze
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Süßgrasartige
Familie: Süßgräser
Gattung: Pampasgräser

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Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch

Bedenke, die auf heimische Wildpflanzen angewiesenen Tierarten, wie die meisten Wildbienen- und Schmetterlingsarten sowie davon abhängige Vögel, sind von einem dramatischen Artenschwund betroffen. Mit heimischen Arten kannst du etwas zum Erhalt beitragen.



Dr. rer. medic. Harald Stephan
Autor:
Dr. rer. medic. Harald Stephan Diplom-Biologe
Stand:
08.11.2022

Was ist Amerikanisches Pampasgras?

Amerikanisches Pampasgras (Cortaderia selloana) stammt tatsächlich aus der Pampa – das beliebte Ziergras aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) wächst in den baumlosen Graslandschaften Südamerikas. Mit einer Höhe von zwei bis drei Metern bei blühenden Exemplaren ist das Pampasgras ein Riese dieser Familie und mit seinen charakteristischen Blütenständen unverkennbar.

Das Amerikanische Pampasgras bildet große und dichte Horste, mit denen es viele Jahre überdauert. Die wintergrünen Blätter erscheinen daraus erst relativ spät im Jahr; sie werden ein bis zwei Meter lang, haben eine graugrüne Farbe und hängen an den Enden bogig über. Am Rand sind sie durch winzige Zähnchen rau, sodass man sich daran schneiden kann.

Ende des Sommers kommen aus der Mitte dieser Büschel die straff aufrechten, kräftigen Blütenstängel zum Vorschein; sie tragen an ihren Enden den typischen eiförmigen, meist silbrig-weißen Federbusch aus unzähligen Ährchen, die eine dichte einseitswendige Rispe bilden. Dabei ist das Pampasgras meistens zweihäusig – heißt männliche und weiblichen Blüten sitzen getrennt auf unterschiedlichen Pflanzen. Da die weiblichen Exemplare deutlich üppigere Blütenrispen ausbilden findet man im Gartenhandel und in den Gärten fast nur diese und nur selten Männchen. Die einzelnen Ährchen werden 1,5-2 Zentimeter lang und weisen 3-7 Blüten auf. Aus ihnen entwickeln sich nach Bestäubung die für Süßgräser typischen Achänen.

Amerikanisches Pampasgras im Garten

Quelle: Peter Turner Photography/shutterstock.com

Standort

Das Amerikanische Pampasgras benötigt einen gut durchlässigen und tiefgründigen, nährstoffreichen Boden. Dieser sollte im Sommer immer gleichmäßig feucht, im Winter hingegen möglichst trocken sein, da die Pflanzen hier empfindlich auf Nässe plus Kälte reagieren. Bei länger anhaltender sommerlicher Trockenheit heißt das mit der Gießkanne Gewehr bei Fuß stehen und abends durchdringend wässern. Dagegen müssen die Horste im Winter vor zu viel Feuchtigkeit geschützt werden. Eine Möglichkeit: Pampasgras als Kübelpflanze halten und ab Herbst im Keller oder in der Garage überwintern.

Solche großen Pflanzen brauchen einen etwas geschützten Standort, damit der Wind sie nicht zu sehr mitnimmt. Ansonsten steht das Pampasgras am liebsten in der prallen Sonne; zu viel Verschattung sorgt dafür, dass die Blüte ausbleibt.

Beim Pflanzen muss man tunlichst darauf achten, dass das Gras gut zur Geltung kommt und sich den Standort gut überlegen – ansonsten überragen die Giganten leicht die Umgebung. Einfach im Hinterkopf behalten: Die Horste werden fast so breit wie hoch. Zweimeterfuffzig hoch heißt also auch ganz schnell ebenso breit. Die scharfen Blätter sollte man nicht unterschätzen – direkt neben der Gartenbank oder in der Nähe von vielbegangenen Wegen können sie schlimmstenfalls schnell zu Verletzungen führen.

Ausführliche Informationen findest du im Ratgeber Pampasgras Standort.

Schnitt und Pflege

Wenn Du Dich bereits gefragt hast, wie man das im Winter mit dem Nässeschutz hinbekommt: Dazu bindest Du die Blätter im Spätherbst bei trockenem Wetter (!) zu einem Schopf zusammen und häufelst reichlich Laub und Reisig um sie an. Vor allem im ersten Jahr nach dem Pflanzen und bei besonders feuchten Wintern sollte man ganz auf Nummer sicher gehen und eine Kunststofffolie, Plastikplane oder eine große Kiste aus Holz darüberstülpen. Im Frühjahr nach den Eisheiligen, wenn keine Spätfröste mehr anstehen, kann man den Winterschutz entfernen und die verwelkten Blätter und Triebe eine Handbreit über dem Boden abschneiden. Lese mehr im Ratgeber "Pampasgras schneiden".

Mit den Jahren beginnen die Horste im Inneren kahl und die Pflanze blühfaul zu werden. Dann empfiehlt es sich die Horste zu teilen und neu einzupflanzen. Das sollte man tunlichst im Frühjahr nach den Eisheiligen angehen, damit die Pflanzen noch ausreichend Zeit haben, ihr Wurzelwerk neu zu etablieren. Im Herbst geht das mit tödlicher Sicherheit schief. Beachte auch unsere weiteren Informationen zur Pflege von Pampasgras.

Vermehrung

Üblicherweise wirst Du erst einmal einen Ballen Pampasgras kaufen, um die Pflanzen in Deinem Garten anzusiedeln. Danach kannst Du die Bestände wie beschrieben teilen und versetzen. Eine Vermehrung mit Samen ist prinzipiell möglich – dummerweise stehen im Garten meist nur weibliche Exemplare, denen der väterliche Pollenspender fehlt. Kannst Du aber Samen vom Pampasgras ernten, lässt sich dieser im Frühjahr im Freiland aussäen oder schon früher im Haus vorziehen. Allerdings sind die Blütenstände der aus Samen gezogenen Exemplare in den seltensten Fällen so prächtig wie die der „fertig“ gekauften. Das gilt insbesondere für die zahlreichen Sorten, die sich eigentlich nur auf vegetativem Wege gescheit vermehren lassen; bei Aussaat weiß man nie, wer als Pollenspender hergehalten hat, und die typischen Eigentümlichkeiten der Sorte gehen verloren.

Verwendung

Das gigantische Pampasgras ist mit seinen Ausmaßen nur für größere Gärten geeignet. Für kleinere Gärten eignen sich die kleiner bleibenden Sorten besser, von denen inzwischen zahlreiche im Handel erhältlich sind, wie die Zwergsorte ‚Pumila‘, die nur einen Meter, zur Blütezeit mit den Rispen bis zu eineinhalb Meter hoch wird. Mit seiner Größe ist es ausgesprochen dominant; daher macht sich eine Gruppe beispielsweise gut als freistehender Solitär in einer großen Rasenfläche oder als Uferbepflanzung in der Nähe des Gartenteiches. Hier empfehlen sich bunt blühende große Stauden als Nachbarn wie Herbstastern, Sonnenhut, Sonnenbraut oder Wasserdost. Gut zur Geltung kommt die grün-silberne Pracht auch vor dem Hintergrund von dunklem Gehölz; im Staudenbeet sind sie schwieriger zu platzieren. Hier kann man sie zusammen mit ebenfalls erst im Herbst blühenden Gräsern wie Ränkegras, Pfeifengras oder Chinaschilf kombinieren.

Die kleiner bleibenden Sorten bieten auch die Möglichkeit, das Pampasgras als Kübelpflanze zu halten. Damit lässt es sich im Herbst in den Keller oder in die Garage oder einfach an einen trockeneren und geschützteren Ort transportieren. Im Kübel muss der Standort wegen der exponierten Wurzeln auf jeden Fall frostfrei sein. Beim Überwintern sollte man das Pampasgras nur ab und zu ein wenig gießen, und nach den Eisheiligen dürfen die Pflanzen wieder ins Freie.

Für Trockengestecke erfreuen sich die Rispen großer Beliebtheit – in öffentlichen Grünanlagen und Parks sieht man oft geplünderte Horste. Im heimischen Garten sollte man die Blütenstände nicht zu spät schneiden, dann halten sie getrocknet wesentlich länger als die voll ausgereiften, die alsbald auseinanderfallen.

Schädlinge

Schädlinge und Krankheiten wird man beim äußerst robusten Amerikanischen Pampasgras so gut wie nie finden. Eher machen ihm Pflegefehler wie zu trockener Boden im Sommer oder zu viel Nässe im Winter zu schaffen.

Ökologie

Für die Bestäubung vom Pampasgras sorgt der Wind, der die Pollen von den männlichen auf die weiblichen Pflanzen überträgt. Er übernimmt auch die Verbreitung der Samen.

In unseren Breiten ist das Pampasgras zu frostempfindlich, als dass es in der freien Wildbahn eine längerfristige Chance hätte. In Regionen mit etwas wärmerem Klima sieht das ganz anders aus – hier wildern die Pflanzen oftmals schnell aus und besiedeln feuchte und sonnige Standorte wie Straßenränder und Dünen. Hier kommt ihm seine extreme Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Kimaten und Bodenbedingungen zugute. Auf nacktem Boden keimen die Samen besonders gut; frisch gepflügte Äcker oder kahle unbewachsene Ruderalstellen werden so zur leichten Beute.

Leider kann das Pampasgras dabei die heimischen Ökosysteme durcheinanderbringen und die Biodiversität gefährden; in den europäischen Mittelmeerländern, aber selbst in Großbritannien gilt es als invasive Art. Gleiches gilt für Kalifornien und Australien – Tendenz steigend. In Neuseeland, auf Hawaii und auf La Réunion im Indischen Ozean stehen Import und Handel inzwischen unter Strafe. Nicht zu unterschätzen ist neben den sonstigen Auswirkungen auf Flora und Fauna die Brandgefährlichkeit der trockenen Horste: Beim kleinsten Feuerchen stehen sie im Nu in Flammen und befeuern so Buschbrände und Waldbrände. Vögel und andere Kleintiere können sich zudem nicht anders als der Mensch an den scharfkantigen Blättern verletzen.

Wissenswertes

Von Schneidern und Botanikern

Ein Synonym für Cortaderia selloana ist Cortaderia argentea, also silbriges Pampasgras wegen der silbrig-weißen Blütenstände. Der Gattungsname Cortaderia leitet sich vom argentinisch-spanischen cortadera, Schneider ab, wegen der scharf schneidenden Blattränder. Den Artnamen selloana hat das Gras im Systema vegetabilium von Josef August Schultes (1773-1831) und seinem Sohn Julius Hermann Schultes (1804-1840) erhalten; benannt wurde das Pampasgras zu Ehren des deutschen Naturforschers Friedrich Sellow (1789-1831), der in Südamerika zahlreiche Pflanzen sammelte und beschrieb.

Kleine und große Sorten vom Pampasgras

Amerikanisches Pampasgras gibt es inzwischen in zahlreichen Sorten, die oftmals deutlich kleiner bleiben als die Riesen der Wildform und sich auch für kleine Gärten oder als Kübelpflanzen eignen. Es gibt aber auch noch größere, wie die Sorte ‚Sunningdale Silver‘ mit bis zu vier Meter Höhe und besonders dichten Rispen. Sie hat wie einige andere Sorten den prestigeträchtigen Award of Garden Merit der britischen Royal Horticultural Society gewonnen.

Ziergras und Weidepflanze

Bei den dekorativen Wedeln nimmt es kaum Wunder, dass das Pampasgras vor allem als Zierpflanze herhalten muss. Darüber hinaus macht man sich das robuste und äußerst anpassungsfähige Gras aber auch als Weidepflanze zunutze – etwa in China oder in Teilen der USA.

Signal für Swinger-freundliche Paare?

Hallo Gleichgesinnte: Für ein negatives Image sorgten 2017 Berichte des Daily Telegraph, denen zufolge Pampasgras im Vorgarten als geheimes Zeichen für Swinger dienen soll. Mit ziemlicher Sicherheit blanker Unsinn, aber danach brachen die ohnehin stagnierenden Verkaufszahlen in Gartencentern deutlich ein, und kaum jemand im Vereinigten Königreich wagte noch Pampasgras in den Garten zu setzen. Den großen Run auf das dekorative Gras gab es deutlich früher: Noch in den 1970er Jahren war es ähnlich beliebt wie Makramee.

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Fotos (7)

Gesamte Pflanze Amerikanisches Pampasgras
Pampasgras im Sommer | Quelle: Ica/shutterstock.com
Gesamte Pflanze Amerikanisches Pampasgras
Amerikanisches Pampasgras: Gesamte Pflanze
Gesamte Pflanze Amerikanisches Pampasgras
Quelle: crystaldream/shutterstock.com
Gesamte Pflanze Amerikanisches Pampasgras
Quelle: Iv-olga/shutterstock.com
Gesamte Pflanze Amerikanisches Pampasgras
Quelle: Peter Turner Photography/shutterstock.com
Gesamte Pflanze Amerikanisches Pampasgras
Quelle: Ole Schoener/shutterstock.com
Blüte Amerikanisches Pampasgras
Quelle: Marija Gajic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Sortentabelle

Cortaderia selloana
Quelle:Ica/shutterstock.com
Cortaderia selloana 'Argentea'
Quelle:Nikolay Kurzenko/ shutterstock.com
Cortaderia selloana 'Evita'
Quelle:Joe Kuis/ shutterstock.com
Cortaderia selloana 'Pumila'
Quelle:J Need/ shutterstock.com
PflanzeWuchsStandortBlüteKaufen
Amerikanisches Pampasgrasgute Solitärpflanze

aufrecht, bogig, horstig
2 - 2,5 m
1 - 1,1 m


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Hohes Pampasgras 'Argentea'ausladender Wuchs

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Pampasgras 'Citaro'ausladender Wuchs, lange Blüte

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Kleines Pampasgras 'Compacta'Balkongeeignet, klein und kompakt

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Kleines Pampasgras 'Evita'Balkongeeignet, geringere Wuchshöhe

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80 - 150 cm
60 - 80 cm


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Kleines Pampasgras 'Pumila'Balkongeeignet, geringere Wuchshöhe

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50 - 120 cm
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Rosa Pampasgras 'Rosa Feder'leuchtende, rosafarbene Wedel

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Pampasgras 'Rosea'rosafarbene Wedel

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Pampasgras 'Silverstar'grün-weiße Blattfärbung

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90 - 120 cm

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Weißes Pampasgras 'Sunningdale Silver'große und dichte Wedel

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Zwerg-Pampasgras 'Tiny Pampa'kompakter Wuchs

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50 - 60 cm


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Pampasgras 'Weiße Feder'

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50 - 80 cm

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Häufige Fragen

Wo kann man Amerikanisches Pampasgras kaufen?

Am naheliegendsten ist der Kauf in einer Gärtnerei oder einer Baumschule deiner Region.
Unter "Amerikanisches Pampasgras kaufen" findest du sofort erhältliche Angebote unterschiedlicher Internet-Anbieter.

Ist Amerikanisches Pampasgras winterhart?

Nur bedingt – weniger als -12 °C dürfen es nicht werden. Allerdings ist die Sache etwas kompliziert: Während Cortaderia selloana im Sommer reichlich Feuchtigkeit benötigt muss das Pampasgras im Winter möglichst trocken stehen. Dazu bindet man im Herbst die Blätter zu einem Schopf und umhäufelt sie mit Laub und Reisig, um das kälteempfindliche Innere vor der Kälte zu schützen. Wer auf Nummer sicher gehen will legt kurzerhand eine Plane oder Folie darüber oder nimmt eine Holzkiste. Das ist vor allem im ersten Jahr nach dem Einpflanzen oder Teilen zu empfehlen, da die Wurzeln dann noch besonders empfindlich reagieren. Einige kleinerbleibende Sorten vom Pampasgras kann man auch als Kübelpflanze halten – so lassen sie sich auch auf Balkon und Terrasse bringen, und im Herbst vor den ersten Frösten lassen sie sich an einen wärmeren Platz in der Garage oder im Keller transportieren.

Wie viel Platz braucht Pampasgras?

Reichlich. Je nach Sorte werden die Horste nicht nur über zwei Meter hoch, sondern auch ebenso breit. Rekordhalter erreichen knapp vier Meter Höhe und schnell auch eine ähnliche Breite. Wer nur einen kleinen Garten zur Verfügung hat oder das Pampasgras als Kübelpflanze halten möchte sollte besser auf eine der kleiner bleibenden Sorten zurückgreifen, die nicht ganz so riesig werden.

Wie hoch wird Amerikanisches Pampasgras?

Die Wildform von Cortaderia selloana wird 2-2,5 Meter hoch – einschließlich der typischen einseitswendigen, silbrigen Rispen. Viele der im Gartenhandel erhältlichen Sorten bleiben deutlich kleiner und nehmen nicht ganz so viel Platz in Anspruch wie die Riesen unter den Gräsern.

In welchem Monat Pampasgras zusammen binden?

Kommt darauf an, wie kalt es draußen wird. Mit zunehmendem Klimawandel fällt der Winter mittlerweile vielerorts fast aus; beim Pampasgras muss man nur darauf achten, dass das Binden unbedingt vor dem ersten Frost erfolgen sollte. Schnürt man die Blätter im Oktober zu einem Schopf zusammen kann man damit kaum etwas falsch machen. Man muss nur darauf achten, dass man das an einem trockenen Tag macht und nicht gerade dann, wenn es schon seit Tagen regnet, damit das Innere auch einigermaßen trocken ist. Dann bindet man die Büschel von unten nach oben zusammen. Die Rispen kann man auch abernten und für Trockensträuße verwenden. Den Rest umhäufelt man mit Laub und Reisig; sicherheitshalber kann man auch eine Plane oder Plastikfolie darüberdecken oder die Horste mit einer großen Holzkiste schützen.

Kann Pampasgras Frost ab?

Nein, nicht wirklich – bei -12 °C ist spätestens Schicht im Schacht. Wenn die Pflanzen im Winter nass stehen sogar noch deutlich früher. Daher bindet man die Blätter im Herbst vor dem ersten Frost zu einem Schopf zusammen und sorgt dafür, dass der nicht allzu nass wird. Zu einen kann man dafür Laub und Reisig drumherum anhäufeln, zum anderen kann man mit einer Plane oder einer Holzkiste für Schutz vor Kälte und Regen sorgen.

Wie hoch und breit wird Pampasgras?

Die Wildform von Cortaderia selloana wird 2-2,5 Meter hoch und über einen Meter breit. Mit der Zeit weiten sich die Horste zusehends aus und werden noch breiter, dann aber in der Mitte kahl. Dann ist es höchste Zeit, die Pflanzen zu teilen und neu zu setzen, denn sonst sieht das erstens unschön aus und zum zweiten blühen sie nicht mehr so schön und reichhaltig wie sonst. Wem die Giganten zu groß sind: Im Gartenhandel bekommt man auch deutlich kleinere Sorten, die teils nur wenig über einen Meter Höhe erreichen und damit auch für kleine Gärten oder als Kübelpflanzen geeignet sind.

Wie schnell wächst Pampasgras im Kübel?

Das kommt wesentlich darauf an, wie groß der Kübel ist, wie feucht und sonnig die Pflanze steht und wie viel sie zu futtern bekommt. Und nicht zuletzt, um welche Sorte es sich handelt. Bei der Wildart rechnet man im Freiland mit einem Zuwachs von 1-1,5 Metern im Jahr; im Kübel und bei Sorten ist der Wert deutlich geringer.

Wie breit wird ein Pampasgras?

Je nach Sorte erreicht Pampasgras unterschiedliche Breiten. Bei der Wildart werden die Horste etwas über einen Meter breit – danach bilden sie quasi Ringe, deren Mitte kahl bleibt. Dann sollte man die Bestände teilen und neu einpflanzen. Die meisten der im Handel erhältlichen Sorten bleiben noch deutlich kleiner, aber auch bei ihnen muss man ab und zu zum Spaten greifen. Bei Kübelpflanzen gibt die Größe des Pflanzgefäßes die maximale Ausbreitung vor.

Ist Pampasgras im Topf winterhart?

Der Topf oder genauer der Kübel macht das Pampasgras im Winter noch empfindlicher gegenüber Frösten, denn hier sind die Wurzeln im Vergleich zum Freiland deutlich exponiert. Daher muss man vor allem darauf achten, dass die Pflanzen nicht zu feucht stehenkalt plus frostig erweist sich schnell als tödlich. Am winterhärtesten ist das Pampasgras im Topf, wenn man es einfach im Haus überwintert – etwa im kühlen Keller oder in der Garage. Grün ist es zu dieser Zeit ohnehin so gut wie nicht mehr, sodass der Winterstand auch recht dunkel ausfallen darf. Kübelpflanzen kann man so problemlos überwintern und im Frühjahr nach den Eisheiligen ins Freiland holen oder auf Balkon und Terrasse stellen. Kleinbleibende Sorten machen die Handhabung einfacher, denn die Wildart wird einen guten Meter breit.

Kann man Pampasgras im Winter pflanzen?

Kann man, wird man aber nicht weit kommen. Dafür sind die Pflanzen viel zu empfindlich. Die beste Zeit zum Einpflanzen, wenn man Pampasgras kaufen will, ist der Frühling, ebenso wie zum Teilen. Vorzugsweise nach den Eisheiligen, wenn keine Spätfröste mehr drohen. Dann haben die Wurzeln eine ganze Saison Zeit sich ordentlich zu etablieren; danach ist der Winter nicht mehr ganz so gefährlich. Ansonsten kann das Pampasgras bereits winterliche Probleme bekommen, wenn man es zu spät im Sommer oder gar erst im Herbst pflanzt. Mehr zum Thema "Pampasgras pflanzen".

Wann kommen die Wedel bei Pampasgras?

Die Wedel aka Blütenrispen erscheinen bei Cortaderia selloana erst spät im Jahr – meist im September und Oktober. Auch die neuen Blätter und Triebe sind zuvor nicht die Schnellsten, so richtig los geht es mit dem Wachstum erst im Sommer und Spätsommer.

Welche Kübelgröße für Pampasgras?

Kommt auf die Sorte an. Im Gartenhandel gibt es jede Menge Pampasgras-Sorten, die sich vor allem in ihrer Wuchshöhe, der Größe und Farbe der Wedel und der Färbung der Blätter unterscheiden. Im Zweifelsfalle beim Gärtner nachfragen, was man bei der Pflanze der Wahl für eine Kübelgröße nehmen sollte. Ansonsten grundsätzlich lieber eine Nummer größer als zu klein – in einem Minitöpfchen sehen die stolzen Wedel ziemlich deplatziert aus. Zudem begrenzt der Kübel das Wachstum; größer kann das Gras nun mal nicht werden.

Wie bindet man Pampasgras zusammen?

Vor allem muss man darauf achten, dass man keine klatschenassen Blätter zu einem faulenden Haufen zusammenbindet. Daher ist es wichtig, im Herbst auf ein paar trockene sonnige Tage zu achten – natürlich vor dem ersten Frost. Dann ist die beste Zeit zum Pampasgras binden. Zuvor „erntet“ man üblicherweise die Wedel und verwendet sie für Trockensträuße & Co.; die Blätter bindet man danach von unten nach oben zusammen, sodass man einen einem Rollbraten nicht unähnlichen Schopf bekommt. Um die Horste herum häufelt man anschließend Laub und Reisig, um ihr frostempfindliches Herz vor Minusgraden zu schützen. Im Winter ist es wichtig, dass die Bündel nicht zu nass werden; gegebenenfalls breitet man eine Plane oder Folie darüber aus oder behilft sich mit einer großen Holzkiste oder Klappkiste. Nicht schön, aber praktisch.

Wo wächst Pampasgras in der Natur?

Was will uns wohl der Name sagen ;-)….? Tatsächlich wächst das Amerikanische Pampasgras vor allem in der Pampa – in den baumlosen flachen Graslandschaften Südamerikas. Diese steppenähnlichen Gebiete mit vorwiegend sandigen Böden findet man vor allem in Uruguay, Paraguay, Argentinien und im Südosten Brasiliens. Die Grenzen dieser heimatlichen Vorkommen hat Cortaderia selloana inzwischen gesprengt; es gilt mittlerweile in vielen gemäßigten Klimaten der Erde als invasive Art, etwa in Portugal, Spanien, Italien und Frankreich ebenso wie in Kalifornien und Hawaii, Australien und Neuseeland. Frankreich plant zurzeit ein Verbot, das es im Überseedepartement La Réunion bereits gibt – hier stehen Import und Handel von Pampasgras unter Strafe.

Wie oft Pampasgras im Kübel gießen?

Im Sommer immer so, dass der Boden leicht feucht, aber nicht klitschenass ist. Im Winter hingegen nur sehr sporadisch, je nachdem wie warm der Winterstand ist. Nass und frostig wird schnell tödlich.

Kann man Pampasgras auf dem Balkon halten?

Kein Problem – allerdings sollte man dazu auf die kleineren Sorten zurückgreifen und nicht auf die bis über zwei Meter hohe Wildart. Die Mini-Pampasgräser, die teils nur etwas über einen Meter hoch werden kann man problemlos als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse bringen; so lassen sie sich auch transportieren und gegebenenfalls im Haus überwintern. Auf jeden Fall müssen sie im Sommer reichlich gegossen werden, wenn es heiß und trocken ist, und im Winter bestenfalls sporadisch. Hier darf Pampasgras als Kübelbepflanzung nicht zu nass werden, da dann die exponierten Wurzeln leicht Schaden leiden.

Wert für Insekten und Vögel

Amerikanisches Pampasgras ist nicht heimisch. Wir haben leider keine genauen Daten zum Wert für Bienen, Schmetterlinge & Co. Häufig haben aber heimische Pflanzen einen höheren ökologischen Nutzen.

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