Pampasgras Pflege
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Ratgeber

Pampasgras Pflege


Bei der Pflege von Pampasgras solltest Du im Sommer auf gleichmäßige Feuchtigkeit, im Winter auf Nässeschutz achten. Im Frühling beginnt der neuerliche Austrieb und ist die beste Zeit zum Pflanzen und Teilen, und im Herbst musst Du das Pampasgras winterfest machen. Dementsprechend gibt es in jeder Jahreszeit etwas zu tun.

Wie pflegt man Pampasgras im Sommer?

Pampasgras in der Sonne
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Pampasgras in der Sonne

Im Sommer hat Pampasgras es gerne feucht und sonnig

  • Daher solltest Du bei heißem und trockenem Wetter auf eine ausreichende Wasserversorgung achten und die Horste abends durchdringend gießen. 
  • Dessen ungeachtet gilt es Staunässe unbedingt zu vermeiden – umso wichtiger ist ein gut durchlässiger Boden.
  • Je nach Nährstoffgehalt der Erde solltest Du ab und zu das Pampasgras düngen; es benötigt mehr Futter als die meisten anderen Ziergräser.

Wie pflegt man Pampasgras im Herbst?

Im Herbst musst Du das Pampasgras winterfest machen. Das Herz der Pflanzen und ihre Wurzeln sind besonders empfindlich gegenüber kalter Nässe und brauchen einen guten Winterschutz:

  • Warte im Spätherbst ein paar trockene sonnige Tage ab, damit die Horste des Pampasgrases im Inneren nicht mehr zu feucht sind.
  • Binde die Blätter mit Seil oder Bindedraht zu einem Schopf zusammen.
  • Federbüsche abschneiden und getrocknet als Vasenschmuck verwenden? Dafür ist jetzt die beste Gelegenheit. Schneide die Wedel möglichst nicht zu spät, denn voll erblüht zerfleddern sie am schnellsten.
  • Häufele erst trockenes Laub, darüber Reisig um die Horste. Ein paar größere Zweige wie Fichtenreiser verhindern, dass die Blätter davonfliegen. Diese Haufen halten schon mal eine gute Portion Regen und tauenden Schnee ab. Beim Verrotten werden zudem Nährstoffe freigesetzt, sodass Du Dein Pampasgras weniger düngen musst.
  • Zusätzliche Informationen zum Pampasgras überwintern findest Du in unserem Ratgeber.

Wie pflegt man Pampasgras im Winter?

Pampasgras mit Schnee bedeckt im Winter
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Pampasgras mit Schnee bedeckt im Winter

Im Freiland ist es bei besonders nassen Wintern und im ersten Jahr nach dem Pampasgras pflanzen oft besser, ganz auf Nummer sicher zu gehen: 

  • Bedecke die zusammengebundenen und mit Laub und Reisig versehenen Horste mit Vlies oder einer Matte, um sie vor Regen und Tauwasser zu schützen.
  • Alternativ dazu kannst Du auch ausreichend große Eimer oder Holzkisten über die Pflanzen stülpen.

Pampasgras in Pflanzgefäßen muss im Winter geschützt stehen und darf ebenso wie im Freiland nicht zu nass werden. Alle Einzelheiten dazu erklären wir Dir in unserem Ratgeber Pampasgras in Topf und Kübel.

Wie pflegt man Pampasgras im Frühjahr?

Im Frühling schwinden mit den steigenden Temperaturen die Probleme mit Kälte und Nässe. Das späte Frühjahr ist auch die richtige Zeit, um neues Pampasgras zu pflanzen und alte Bestände vom Pampasgras zu teilen.

Nach den Eisheiligen drohen keine Spätfröste mehr. Jetzt beginnt die Pflege von Pampasgras:

  • Entferne den Winterschutz. – im Garten werden die Laubhaufen untergegraben, auf Balkon und Terrasse darf man die Kübelpflanzen wieder rausstellen.
  • Die verwelkten Blätter und Triebe werden bei dieser Gelegenheit zwei Handbreit über dem Boden abgeschnitten oder von Hand ausgeputzt; keine Sorge, das Pampasgras treibt schnell wieder aus und lässt sich vom Blühen nicht abhalten.
  • Neu gekauftes Pampasgras pflanzengibt jetzt den Wurzeln genug Zeit, sich bis zum Herbst am neuen Standort gut zu etablieren. Ansonsten kann die Ansiedlung bei einem kalten und nassen Winter schiefgehen.
  • Pampasgras teilen solltest Du ebenfalls möglichst früh angehen. Wie in unserem Ratgeber beschrieben ist das ab und zu erforderlich, damit die Horste nicht von innen her kahl werden und nur noch wenig blühen.

Welche Erde ist für Pampasgras geeignet?

Fruchtbare Erde für den Anbau von Pflanzen
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Fruchtbare Erde für den Anbau von Pflanzen

Pampasgras hat einen hohen Nährstoffbedarf und braucht im Sommer gleichmäßige Feuchtigkeit ohne stehende Nässe. Ausreichend Wasser findet es mithilfe seiner tiefreichenden Wurzeln. Andererseits reagiert es allergisch auf zu viel Nässe, vor allem im kalten Winter. Diese Vorlieben geben vor, wie der richtige Boden aussehen sollte:

  • Pampasgras braucht eine vergleichsweise fruchtbare Erde – so viel Biomasse gibt es nur mit ausreichend Nährstoffen.
  • Der Boden für Pampasgras sollte locker und durchlässig ausfallen, damit sich keine Staunässe bildet. Im Sommer kannst Du ihn dann ohne Probleme gleichmäßig feucht, im Winter trocken halten, genau wie die Pflanzen das mögen.
  • Die Erde muss möglichst tiefgründig sein, da das Pampasgras im Sommer mit seinem weit verzweigten Wurzelsystems in der Tiefe nach Wasser sucht. Im Topf oder Kübel muss das Pampasgras mit dem vorliebnehmen, was ihm an Platz zur Verfügung steht; daher musst Du darauf achten, dass es bei sommerlicher Hitze trotzdem genügend Wasser bekommt.

Wie oft muss man Pampasgras gießen?

Pflanze mit einer Gießkanne gießen
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Pflanze mit einer Gießkanne gießen

Kurz gesagt: Im Sommer reichlich, im Winter praktisch gar nicht. Pampasgras wächst im südöstlichen Südamerika auf tiefgründigen, gut durchlässigen Lössböden, die im Sommer in der Tiefe gleichmäßig feucht bleiben und weiter oben in der prallen Hitze stehen. Dagegen sind die Winter kalt und trocken. Das gilt es im heimischen Garten möglichst gut zu imitieren, damit sich die dekorative Südamerikanerin möglichst wohl fühlt. Das gilt sowohl fürs Freiland wie auch das Pampasgras im Topf oder Kübel.

  • Mit dem Gießen solltest Du im Frühjahr anfangen, wenn sich das Pampasgras aus seiner Winterruhe begibt und neu auszutreiben beginnt.
  • Im Sommer musst Du es nach heißen Tagen durchdringend gießen, wobei sich aber keine Staunässe bilden darf. 
  • Ansonsten sollte es in seiner Vegetationsperiode stets leicht und gleichmäßig feucht gehalten werden. 
  • Im Herbst braucht das Pampasgras immer weniger Wasser, je weiter die Temperaturen sinken. Im Garten musst Du es dann winterfest machen, auf Balkon und Terrasse geschützt stellen oder ins Haus holen, wie in unserem Ratgeber Pampasgras überwintern beschrieben. Das bedeutet in erster Linie Kälteschutz und Nässeschutz.
  • Im Winterstand gilt es zu viel Feuchtigkeit zu vermeiden; im Freien brauchst Du das Pampasgras überhaupt nicht zu gießen, im Haus musst Du nur darauf achten, dass der Wurzelballen nicht zu sehr austrocknet. Jedes Zuviel an Feuchtigkeit wäre gerade zu diesem Zeitpunkt schädlich.

Braucht man für Pampasgras eine Rhizomsperre?

Eine Rhizomsperre ist nicht erforderlich, zumal das Pampasgras keine Rhizome bildet, sondern nur seine Horste laufend vergrößert. Es besteht also nicht die Gefahr, dass es ohne solche Schutzmaßnahmen wie Bambus oder Japanischer Staudenknöterich unvermittelt beim Nachbarn auftaucht. In vielen wärmeren Ländern gilt es mittlerweile als invasiver Neophyt, aber in unseren Breitengraden werden den aus dem Garten ausgebüchsten Samen und Pflanzen die kalten Winter zum Verhängnis. Daher bleibt in Deutschland das Wachstum erstmal übersichtlich und lässt sich durch Teilen und Abstechen der Horste im Zaum halten. 

Warum blüht mein Pampasgras nicht?

Buschig großgewachsenes Pampasgras
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Buschig großgewachsenes Pampasgras

Dafür kommen verschiedene Ursachen in Frage:

  1. Vor allem ausreichend Nährstoffe, lockerer und durchlässiger Boden und ein sonniger, warmer Standort sind wichtig für den Blütenreichtum. Sind diese Bedingungen nicht gegeben kränkelt das Pampasgras auch sonst und zeigt sich recht anfällig für Schädlinge und Krankheiten.
  2. Zu viel Feuchtigkeit oder übermäßiges Nährstoffangebot können ebenfalls daran schuld sein. Zu viel Nitrat im Dünger lässt zwar das Grün in die Höhe schießen, aber Blüten werden zur Mangelware.
  3. Zu wenig Wasser im Sommer sorgt ebenfalls dafür, dass das Pampasgras nicht blüht. Der Boden sollte immer ganz leicht feucht sein, aber im Zweifelsfalle lieber mal zu trocken als zu nass. Bei zu geringem Wasserangebot versuchen die Pflanzen damit zu haushalten, und Blüten wären da ein Luxus.
  4. Zu alte Horste, die schon lange nicht mehr geteilt wurden und bereits von innen heraus kahl zu werden beginnen sind ebenfalls blühfaul. Dann solltest Du wie in unserem Ratgeber beschrieben das Pampasgras teilen; das wirkt wie ein Jungbrunnen und macht die Pflanzen wieder vital und blühstark.
  5. Möglicherweise hast Du schlichtweg ein männliches Exemplar erwischt? Die Jungs bilden nur kleine Rispen mit deutlich weniger Blüten. Trotzdem produzieren sie reichlich Pollen; die weiblichen Blütenstände müssen vergleichsweise groß sein, um diesen aus der Luft zu filtern, da die Gräser auf Windbestäubung setzen.

Muss man Pampasgras düngen?

Sollte man während der Wachstumsphase, denn das Ziergras braucht für seine Dimensionen nicht nur Luft und Licht. Welche Dünger geeignet sind und wie oft Du das Pampasgras düngen solltest haben wir hier für Dich zusammengefasst: Ratgeber Pampasgras düngen

Wie teilt man Pampasgras?

Im Freiland sollte man das Pampasgras alle paar Jahre teilen und versetzen; das erhält die Wuchsfreudigkeit und den Blütenreichtum. Bei dieser Gelegenheit kannst Du auch gleich Ableger davon machen, so wie hier beschrieben: Ratgeber Pampasgras vermehren

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