Ratgeber

Physalis: Krankheiten und Schädlinge


Ausgewachsene Physalis sind äußerst dankbar und kaum kaputtzubekommen. Für Pflanzen, die sich anderweitig oft als invasive Neophyten ausbreiten wäre eine solche Anfälligkeit auch höchst fatal. Bei der Pflege solltest Du auf folgende Punkte achten:

  • Junge Physalis sind für Schnecken ein gefundenes Fressen – frische Sämlinge und kleine Pflänzchen verputzen sie bei passendem Wetter im Nu.
  • Ebenfalls an Jungpflanzen interessiert sind Kaninchen; auch sie fressen gerne mal ein Beet leer, obwohl die Pflanzen als leicht giftig gelten.
  • Bei älteren Exemplaren finden sich bisweilen Raupen, die sich über die Blätter hermachen. So lange sie sich nicht über Gebühr ausbreiten: Lieber ein paar Insekten im Garten als die chemische Keule.
  • Zu feuchte Bedingungen fördern das Wachstum von Pilzen; stehen die Büsche zu eng oder trocknen sie nach Regen nicht so schnell wieder ab wächst Mehltau auf den Blättern oder die Wurzeln fangen an zu faulen.
  • Ebenso kontraproduktiv ist zu viel düngen. Die Physalis werden dadurch schwächlich und wesentlich häufiger von Krankheiten heimgesucht.
  • Vor allem unter Glas vermehren sich Spinnmilben, Weiße Fliege, Schildläuse und andere Schadinsekten. Auf die solltest Du im Wintergarten und Gewächshaus ein besonderes Auge haben.

Mit zunehmendem Alter werden Physalis immer anfälliger – das zeigen die Erfahrungen aus dem kommerziellen Anbau. Andenbeere, Lampionblume und andere mehrjährige Vertreter solltest Du daher durch neue Pflanzen ersetzen, falls sie zu schwächeln beginnen und vermehrt krank werden.

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