Ratgeber

Physalis düngen


Alle Blasenkirschen bevorzugen eine lockere und nährstoffreiche Erde. Im Wachstum bilden sie in recht kurzer Zeit viel Biomasse, und die muss irgendwo herkommen. Gegebenenfalls musst Du den Akku etwas auffüllen, denn von Licht und Luft alleine kann Physalis nicht wachsen. 

Vorsicht: Physalis nicht überdüngen!

Nur übertreiben solltest Du es nicht, denn zu viel Dünger richtet mehr Schaden an als er gutmacht: Die Pflanzen wachsen quasi überhastet, die stützenden Strukturen aus Zellulose bleiben weich, sodass die Physalis schwache dünne Triebe bildet, kaum blüht und fruchtet, aber dafür höchst anfällig für Krankheiten und Schädlinge wird. Daher: Im Zweifelsfall Physalis lieber einmal zu wenig als einmal zu viel düngen. Falls Lampionblumen und Andenbeeren nur zögerlich wachsen liegt das meistens an zu wenig gießen oder zu wenig Licht, aber selten an der Nährstoffversorgung.

Welchen Dünger kann ich für Physalis nehmen?

Am besten eignet sich ein organischer Dünger in Form von Kompost. Mit den ordentlich verrotteten Gartenabfällen vom heimischen Komposthaufen gibst Du dem Garten wieder etwas von dem zurück, was Du ihm vorher entnommen hast. Alternative: Falls Du ohnehin Tomatendünger in Verwendung hast ist auch der geeignet – so sehr unterscheiden sich die beiden Nachtschattengewächse in ihren Ansprüchen nämlich nicht voneinander.

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