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Quendel-Bläuling
Quelle: silviabia/shutterstock.com

Quendel-Bläuling

Pseudophilotes baton

Das Wichtigste auf einen Blick

Schmetterling stark gefährdet
  • Quendel-Bläuling oder der Graublaue Bläuling ist ein Falter mit hell graublauen Flügeloberseiten, mit schwarzem Rand und einem länglichen Fleck auf jeden Flügel (Männchen)
  • Bei den Weibchen sind die Flügeloberseiten am Flügelansatz hellblau gestäubt
  • Männchen und Weibchen haben am Flügelrand schwarz und weiß gescheckte Fransen
  • Hell blaugraue Flügelunterseiten mit großen schwarzen Flecken, die hell umrandet sind
  • Auf dem Hinterflügel zeigt sich eine Binde aus mehreren orangen Flecken, die an beiden Seiten von schwarzen Flecken gesäumt sind
  • Die Falter leben im Bergland in offenem steinigem oder felsigem Geröllhalden, aber auch auf kurzgrasigen Magerwiesen oder lockig bewachsenen Sandflächen mit größeren Thymianbewuchs
  • Sie haben zwei Generationen im Jahr von April bis August und besuchen die Blüten von den Pflanzen wie Gewöhnlicher Natternkopf, Berg-Sandglöckchen, Gewöhnlicher Hornklee, Zitronen-Kümmel-Thymian, Mastrex-Thymian, Langhaariger Thymian, Frühlingsthymian, Grauer Polster-Thymian, Breitblättriger Thymian, Thrakische Thymian, Sand-Thymian und noch einige nicht heimische Pflanzen
  • Die Weibchen legen ihre Eier auf die Blüten und Knospen, sowie Früchte der Nahrungspflanzen ab
  • Für die Entwicklung brauchen die Raupen viel Sonne und Wärme
  • Die Raupen haben eine bunte Zeichnung mit drei roten Längsbinden und sind so zwischen den Thymian-Pflanzen bestens getarnt
  • Die Überwinterung erfolgt als Jungraupe noch nicht voll ausgewachsen
  • Gelblich grün ist die Puppe und hat am Rücken einen roten Längsstreifen
  • Sie besitzt keinen Gürtelfaden und liegt am Boden zwischen den Pflanzen
Allgemein
Familie: Tagfalter
Gefährdung (Rote Liste): stark gefährdet
Schmetterling
Spannweite: 20-25 mm
Vorkommen:
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s
o
n
d
Raupe
Vorkommen:
j
f
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Länge: 15 mm
Nahrungsspektrum: spezialisert (oligophag)

Fotos

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Blütenbesuch

Raupenfutterpflanzen

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