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Erlen-Pfeileule
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Erlen-Pfeileule

Acronicta cuspis

Das Wichtigste auf einen Blick

Schmetterling gefährdet
  • Erlen-Pfeileule wird auch Erlengehölz-Rindeneule, Moorheiden-Pfeileule oder Heiden-Pfeileule genannt
  • Die Flügelspannweite der Falter beträgt 37 bis 45 mm
  • Grau, blaugrau oder schwarzgrau sehen die Vorderflügel in der Grundfarbe aus
  • Deutlich entwickelt ist der Wurzelstrich und der tonale Strich, ebenso die innere und äußere Querlinie
  • Der Mittelschatten ist nur an dem Vorder- und Hinterrand gut zu sehen
  • Ring- und Nierenmakel sind gut zu erkennen
  • Die Männchen und Weibchen besitzen graue Hinterflügel
  • Schwarz gekennzeichnet ist die Saumlinie und hellgraue Fransen mit Strichen
  • Die Flügelunterseite zeigt sich grau und auf den Unterseiten der Vorder- und Hinterflügel ist der Diskalfleck deutlich zu erkennen
  • Grau sind Kopf und Thorax
  • Erlen-Pfeileulen bevorzugen Gebiete mit Erlenbeständen, Busch- und Moorwälder sowie Moorheiden
  • Sie bilden eine Generation pro Jahr und fliegen von Mai bis August
  • Die Falter sind nachtaktiv
  • Von August bis September findet man die Raupen an den Blättern verschiedener Erlen-Arten, aber auch an Birken, Hasel, Mehlbeeren
  • Sie haben eine schwarze Grundfarbe, sind dünn, kurz behaart und haben einen weißgelben Rücken, sowie weißgraue Seitenstreifen und seitlich rote Querstriche
  • Sie fressen gesellig an den Raupennahrungspflanzen und sind gut auf den Blattoberflächen zu beobachten
  • Die Verpuppung findet am Boden in einem mit Blättern vermischten Gespinst oder auch in den Ritzen von Stämmen statt
  • Dort überwintert die Puppe, bis sie im nächsten Jahr wieder als ein Falter zu beobachten ist

Allgemein
Familie: Eulenfalter
Gefährdung (Rote Liste): gefährdet
Raupe
Nahrungsspektrum: spezialisert (oligophag)

Raupenfutterpflanzen

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