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Wiesen-Goldhafer (Trisetum flavescens)
Quelle: IanRedding/shutterstock.com

Wiesen-GoldhaferGold-Grannenhafer

Trisetum flavescens

Das Wichtigste auf einen Blick

heimische Wildform Gras winterhart
  • Der Wiesen-Goldhafer ist auch als Gold-Grannenhafer oder Goldhafer bekannt
  • Kommt in weiten Teilen Europas, sowie im Kaukasus vor
  • Bildet lockere Horste mit aufsteigenden, gelbgrünen Halmen
  • Wechselständig an den Halmen angeordnete, gelbgrüne Laubblätter mit fein gezähntem Rand
  • Goldgelbe, rispige Blütenstände im Mai bis Juni
  • Die Horste bilden zahlreiche Erneuerungsknospen oder unterirdische Ausläufer
  • Verbreitung der Karyopsen erfolgt durch den Wind oder auch durch Tiere im Juli bis Oktober ist Fruchtreife
  • Wächst auf sickerfrischen bis mäßig trockenen, nährstoffreichen, mäßig sauren bis milden, humosen, lockeren Ton oder Lehmböden
🏡 Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: durchlässig bis lehmig
Wasser: frisch
Nährstoffe: nährstoffreicher Boden

Thematisch passende Pflanzen:

🌱 Wuchs
Pflanzenart: Gras
Wuchs: krautig
Höhe: 30 - 80 cm
frostverträglich: bis -28 °C (bis Klimazone 5)
Wurzelsystem: Flachwurzler
🌼 Blüte
Blütenfarbe: gelb
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: rispenförmig
🍃 Laub
Blattfarbe: gelbgrün
Blattform: wechselständig, fein gezähnt
🐝 Ökologie
Bestandssituation (Rote Liste): häufig
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet
Käfer: 2
🌐 Einheimische Verbreitung

Bitte beachte, dass die angezeigte Verbreitung auf der Karte lediglich als grobe Orientierungshilfe dienen soll. Für eine detailliertere Darstellung und mehr Informationen zur Verbreitung besuche doch gern floraweb.de.

Verbreitung:
häufig
mittel
gering
Höhenlage: planar (<100m1 / <300m)2
bis
alpin (>1000m1 / 2000m-3000m)2

1 Mittelgebirge / 2 Alpen⁠

ℹ️ Sonstiges
Eignung im Hortus:
Was bedeutet Hortus?
gut geeignet für Hotspot-Zone
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Süßgrasartige
Familie: Süßgräser
Gattung: Trisetum
Heimische Wildpflanzen sind die neuen Exoten
Markus Wichert

Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!

Markus Wichert Naturgärtner

Was ist der Wiesen-Goldhafer?

Der Wiesen-Goldhafer ist ein bis ca. 80 Zentimeter hohes Gras. Er wurzelt flach. Das Laub ist gelbgrün.

Die Blüte ist von Mai bis Juni. Er blüht gelb.

Wiesen-Goldhafer ist weit verbreitet und kommt, außer im Nordwestdeutschen Tiefland sowie Nordostdeutschen Tiefland, in allen Regionen Deutschlands häufig vor. Wiesen-Goldhafer kommt in allen Höhenlagen vor.

Wiesen-Goldhafer ist laut Roter Liste nicht im Bestand gefährdet.

Wiesen-Goldhafer im Garten

Standort

Wiesen-Goldhafer präferiert einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigen bis lehmigen, nährstoffreichen Boden. Dieser sollte frisch sein. Er ist bis bis -28 °C (bis Klimazone 5) frosthart.

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Wert für Insekten und Vögel

Wiesen-Goldhafer ist in Mitteleuropa heimisch und dürfte deshalb einen Wert für Bienen, Schmetterlinge & Co. haben.

Gestaltungsideen

Heimische Wildblumenwiese – ein wertvoller Lebensraum für Insekten und Kleintiere
Quelle: M. Paasch

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Stand:
25.01.2024