Grüne Heckenberberitze (Berberis thunbergii)
Grüne Heckenberberitze: Gesamte Pflanze

Grüne Heckenberberitze,Thunberg-Berberitze

Berberis thunbergii

Gehölz
nicht heimisch
Wildform
winterhart
Vogelschutznährgehölz
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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Aus Japan stammender beliebter sommergrüner Zierstrauch
  • Eiförmige bis spatelförmige, unterseits blaugrüne Blätter mit rötlicher Herbstfärbung
  • Zahlreiche Blattdornen
  • Schüsselförmige gelbe Blüten mit zarten Honigduft
  • Anspruchlos, gedeiht auf allen durchlässigen und nährstoffreichen Böden
  • Blüht am besten in Sonne und Halbschatten, aber auch noch im Schatten
  • Vermehrung durch Teilung, Aussaat, Stecklinge oder Absenker
  • Wertvoller Futterlieferant für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
  • Vogelschutzgehölz und Vogelnährgehölz mit lange erhalten bleibenden Früchten
  • Früchte leicht giftig durch das Alkaloid Berberin
Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: normal
Wasser: frisch bis trocken
Nährstoffe: normaler Boden
Wuchs
Pflanzenart: Gehölz
Höhe: 1,5 - 2,5 m
Breite: 60 - 220 cm
Zuwachs: 20 - 35 cm/Jahr
Wurzelsystem: Flachwurzler
Frostverträglich: bis -28 °C (bis Klimazone 5)
Blüte
Blütenfarbe: gelb
Blühzeit:
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Blütenform: schalenförmig
Laub
Blattfarbe frischgrün
Blattphase sommergrün
Blattform eiförmig
Ökologie
Nektarwert: 2/4
Pollenwert: 2/4
Vögel: Vogelnährgehölz
Sonstiges
Pflanzen je ㎡: 2
Klassifizierung
Ordnung: Hahnenfußartige
Familie: Berberitzengewächse
Gattung: Berberitzen

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Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch

Bedenke, die auf heimische Wildpflanzen angewiesenen Tierarten, wie die meisten Wildbienen- und Schmetterlingsarten sowie davon abhängige Vögel, sind von einem dramatischen Artenschwund betroffen. Mit heimischen Arten kannst du etwas zum Erhalt beitragen.



Dr. rer. medic. Harald Stephan
Autor:
Diplom-Biologe

Was ist Grüne Heckenberberitze?

Grüne Heckenberberitze oder Thunberg-Berberitze (Berberis thunbergii) stammt ursprünglich aus Japan und Ostasien. Die beliebten Ziersträucher werden bis zu 2,5 Meter hoch. In ihrer Heimat wachsen sie vor allem an Waldrändern, Wegen, Bachufern, Äckern und Feldern.

Bei der Thunberg-Berberitze handelt es sich um einen sommergrünen aufrechten Strauch mit einer rundlichen bis trichterförmigen Krone und zahlreichen kleinen Blattdornen an jedem Knoten der dünnen gefurchten und reich verzweigten Äste. Die Rinde wird im Winter rotbraun, an alten Ästen grau. Die 12-24 Millimeter langen und 3-15 Millimeter breiten umgekehrt-eiförmigen bis spatelförmigen Blätter sind recht variabel; bei der Stammform sind sie oberseits frischgrün und auf der Unterseite bläulichgrün, mit einer auffälligen orange bis roten Herbstfärbung und einem glatten Rand. Sie treibt Ausläufer, die die alten Triebe nach und nach ersetzen.

Im Sommer erscheinen an den Zweigen reichlich 5-8 Millimeter breite schüsselförmige Blüten, die intensiv nach Honig duften; ihre Grundfarbe ist gelb, wobei die Außenseite der Kronblätter oft rötlich aussieht. Sie stehen einzeln oder häufiger in kleinen Büscheln von zwei bis fünf Exemplaren. Man findet darin sechs große blütenblattartige und sechs kleinere Hüllblätter. Aus den Fruchtknoten entwickeln sich nach der Bestäubung kleine Berberitzenfrüchte; sie haben eine elliptische Form und eine Länge von 7-8 Millimetern. Viele davon bleiben bis ins darauffolgende Frühjahr an den Hecken. In ihrem Inneren verbirgt sich ein einzelner Samen.

Grüne Heckenberberitze im Garten

Standort

Beliebt ist die Grüne Heckenberberitze nicht zuletzt dank ihrer Anspruchslosigkeit; sie nimmt mit fast jedem Gartenboden vorlieb, der gut durchlässig und frisch bis feucht ist und einen schwach sauren bis alkalischen pH-Wert aufweist. Sie steht am liebsten in der Sonne oder im Halbschatten und ist sogar recht schattentolerant; selbst hier bildet sie noch Früchte, ganz anders als die meisten anderen Sonnenanbeter. In unseren Breiten ist sie frosthart; da sie im Winter ihre Blätter verliert besteht hier nicht wie bei immergrünen Berberitzen die Gefahr, dass sie durch kalte austrocknende Winde geschädigt werden.

Schnitt

Frei wachsende Berberitzen braucht man nur selten zurückzuschneiden, diese lässt man am besten gewähren. Dagegen benötigen Hecken einen regelmäßigen Formschnitt. Sie sind allgemein gut schnittverträglich und kommen auch mit einem radikalen Verjüngungsschnitt problemlos zurecht, der nach einigen Jahren anzuraten ist. Alles Schneiden sollte vorzugsweise unmittelbar nach der Blüte durchführen, damit sie neu austreiben kann – ansonsten kann die Blütenpracht im darauffolgenden Jahr ausfallen. Vorsicht ist bei den Dornen angesagt – dicke Gartenhandschuhe sind unbedingt zu empfehlen, wenn man sich an den Hecken zu schaffen macht.

Vermehrung

Eine Vermehrung ist mit Samen möglich, wenn man diese unmittelbar nach der Samenreife im Herbst aussät und somit einer Kältephase unterzieht, die die Kaltkeimer zur Keimung benötigen. Nicht wundern: Bei guten Bedingungen können die Jungpflanzen binnen eines Jahres einen guten Meter hoch werden. Allerdings beschränken sie sich lange Zeit auf einen einzigen ziemlich kahlen Stecken, der sich erst allmählich zu verzweigen beginnt.

Die Sorten lassen sich nur vegetativ so vermehren, dass die typischen Eigenschaften erhalten bleiben. Die Stecklinge schneidet man von verholzten oder halbverholzten Trieben und bewurzelt sie in einer leicht feucht gehaltenen sandigen Erde. Auch Absenker von niederliegenden Zweigen sind möglich.

Verwendung

Die Verwendungsmöglichkeiten haben sicherlich ebenfalls zur Beliebtheit der Thunberg-Berberitze beigetragen: Man kann sie im heimischen Garten als Solitär oder kleine Gruppe ziehen oder eine blickdichte Hecke daraus schneiden. Wertvoll sind sie nicht zuletzt, weil sie als ausgesprochen vogelfreundliches Gehölz Unterschlupf und Nahrung bieten. Entsprechend oft findet man sie auch in Parks und öffentlichen Grünanlagen, zumal sie als rauchfest gilt und mit dem rauen innerstädtischen Klima mit seinen Abgasen gut klarkommt. Sogar Streusalz in der Nähe viel befahrener Straßen verträgt sie. Vor allem die kleineren Sorten eignen sich auch als Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse und sind auch für die Dachbegrünung geeignet.

Schädlinge

Die Grüne Heckenberberitze ist nicht nur pflegeleicht und anspruchslos, sie wird auch eher selten von Krankheiten und Schädlingen heimgesucht. Blattläuse finden sich oft in großer Zahl, ohne den Pflanzen nachhaltig zu schaden. Auch Schildläuse treten auf, und vor allem bei ungünstigem Stand findet sich Mehltau an den Blättern.

Wichtig zu bemerken: Im Gegensatz zu unserer heimischen Berberis vulgaris dient Thunbergs Berberitze nicht als Zwischenwirt für den gefährlichen Getreideschwarzrost Puccinia graminis, der in der Landwirtschaft erhebliche Schäden anzurichten pflegt. Wer in der Nähe von Getreidefeldern wohnt kann sie sich also bedenkenlos in den Garten holen.

Ökologie

Nektarlieferant mit beweglichen Staubblättern

Wer sich die Summerei im sommerlichen Garten ansieht ahnt es bereits: Die Grüne Hecken-Berberitze ist eine ausgezeichnete Bienenweide, deren Pollen und Nektar sich aber auch bei vielen anderen Insekten wie Hummeln und Schmetterlingen großer Beliebtheit erfreut. Interessant sind die beweglichen Staubblätter: Sobald ein Insekt sie berührt klappen sie blitzschnell nach innen und pudern den Besucher mit Pollen ein.

Vogelnährgehölz und Vogelschutzgehölz

Für die Verbreitung der Samen sorgen Vögel und Kleinsäuger. Für die Piepmätze sind die dornenbewehrten Sträucher ein willkommenes Vogelschutzgehölz, in dem sie Zuflucht und Nistmöglichkeiten finden. Zudem erweisen sich die Sträucher mit ihren bis lange in den Winter erhalten bleibenden roten Beeren als wertvolles Vogelnährgehölz, das selbst bei Schnee und Eis vor allem Amseln und anderen Drosseln noch zuverlässig Nahrung bietet.

Berberis thunbergii als invasiver Neophyt und Zeckenheimat

Bei uns lassen sich entsprechende Tendenzen bisher erst allmählich erkennen, aber weltweit macht sich Berberis thunbergii vielerorts als invasiver Neophyt unbeliebt. Das gilt beispielsweise für viele der östlichen US-Bundesstaaten; in Massachusetts darf sie inzwischen nicht einmal mehr verkauft werden. Problematisch: Im Gegensatz zu den dort heimischen Berberitzen wird die Grüne Heckenberberitze nicht von Rehwild kurzgehalten und verdrängt sie nach und nach. Zudem ist sie zwar gegen besagten Getreiderost unempfindlich – aber sie bildet Hybriden mit der ebenfalls eingeschleppten Gewöhnlichen Berberitze, die wiederum von dem Ernteschädling befallen werden. Nicht zuletzt bietet sie den amerikanischen Hirschzecken (Ixodes scapularis), die dort wie bei uns der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) die Lyme-Borreliose übertragen, allerbeste Lebensbedingungen.

Motten gegen Berberitzen

Erste Versuche mit biologischer Schädlingsbekämpfung scheinen in den USA erfolgreich: Die bei uns unbekannte Mottenart Coryphista meadii, deren Raupen normalerweise an der Amerikanischen Berberitze (Berberis canadensis) und Mahonien (Mahonia spec.) leben machen sich auch über den Exoten her und fressen ihn kahl.

Wissenswertes

Vorsicht, leicht giftige Alkaloide!

Im Gegensatz zu den Früchten der bei uns heimischen Echten Berberitze (Berberis vulgaris) sind die der Grünen Heckenberberitze nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Die Vögel freut das umso mehr. Für den Menschen unbekömmlich ist das bei dieser Art besonders konzentrierten Berberin, ein Isochinolin-Alkaloid, das die Glucuronidierung zahlreicher Substanzen durch Cytochrome in der Leber behindert und in hohen Dosen zu Bauchschmerzen mit Erbrechen und Durchfall, Nierenentzündungen und Atemnot führt. Glücklicherweise ist die Bioverfügbarkeit gering, und es werden nur kleine Mengen über den Darm aufgenommen. In niedrigen Dosen ist die Giftwirkung nicht ganz so dramatisch, aber vor allem Kinder und Schwangere sollten damit keine Experimente machen.

Berberin in der modernen Medizin

Als Heilpflanze ist Thunbergs Berberitze kaum bekannt, das in ihr enthaltene Berberin macht aber in der Schulmedizin inzwischen durchaus Furore. Sein Wirkungsspektrum reicht von antibakteriellen, fungiziden und viruziden Eigenschaften bis zu Anwendungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nichtalkoholischer Fettleber, Osteoporose und Arthritis.

Die besten Sorten von Berberis thunbergii

Die Grüne Heckenberberitze gehört nicht nur zu den meistgepflanzten Hecken in unseren Gärten, von ihr gibt es auch jede Menge Sorten mit unterschiedlichem Wuchs – viele davon sind deutlich kleiner als die Stammform - und Färbung der Blätter. Am prägnantesten sind die mit rot bis rotbraun gefärbtem Laub, die man auch als Blutberberitze bezeichnet und bei denen die leuchtend gelben Blüten besonders gut zur Geltung kommen. Dazu gehört die 1913 erstmalig beschriebene Sorte Berberis thunbergii ‚Atropurpurea‘ mit purpurnen bis rotbraunen und im Herbst orangefarbenen bis karminroten Blättern. Sie dürfte die am häufigsten in Gärten gepflanzte Berberitze überhaupt sein.

Von ihr gibt es auch Zwergformen: Berberis thunbergii ‚Atropurpurea Nana‘ (Synonyme: ‚Crimson Pygmy‘ und ‚Little Favourite‘) fand man 1942 in den Niederlanden; sie wird nur 60 Zentimeter hoch, ‚Kobold‘ sogar nur etwa 40 Zentimeter mit sehr kompaktem Wuchs und besonders vielen Früchten. Dagegen weist die „GoldberberitzeBerberis thunbergii ‚Aurea‘ leuchtend goldgelbe Blätter auf.

In Anbetracht der Beliebtheit nimmt es kaum Wunder, dass viele der Sorten, besonders etliche Blutberberitzen, den renommierten Award of Garden Merit der britischen Royal Horticultural Society gewonnen haben.

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Fotos (6)

Gesamte Pflanze Grüne Heckenberberitze
Grüne Heckenberberitze: Gesamte Pflanze
Blatt Grüne Heckenberberitze
Quelle: Alpsdake, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Blüte Grüne Heckenberberitze
Quelle: Alpsdake, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Frucht Grüne Heckenberberitze
Quelle: Alpsdake, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Gesamte Pflanze Grüne Heckenberberitze
Quelle: Gmihail at Serbian Wikipedia, CC BY-SA 3.0 RS, via Wikimedia Commons
Blatt Grüne Heckenberberitze
Grüne Heckenberberitze: Blatt

Sortentabelle

Berberis thunbergii 'Atropurpurea nana'
Quelle:Olga Vasilek/shutterstock.com
Berberis thunbergii 'Atropurpurea'
Blutberberitze
Berberis thunbergii 'Aurea'
Quelle:pl:Wikipedysta:Selso (Jerzy Opio?a), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons
Gelbe Zwergberberitze
PflanzeWuchsStandortBlüteKaufen
Grüne Heckenberberitzebedornt und dicht, Schutz für Vögel, schönes Herbstlaub

1,5 - 2,5 m
60 - 220 cm

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30 - 60 cm
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Blutberberitzedunkelrotes Laub, insektenfreundlich, Schutz für Vögel

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Gelbe Zwergberberitzegoldgelbe Blattfarbe, winterhart und insektenfreundlich

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Zwerg-Berberitze 'Bagatelle'intensive rote Herbstfärbung, Wuchs zwergig

30 - 40 cm
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Kübel geeignet

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Gold-Berberitze 'Bonanza Gold'kompakter Wuchs mit goldgelben, später zitronengelben Blättern

30 - 50 cm
40 - 50 cm


Kübel geeignet

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Blut-Berberitze 'Golden Ring'dunkel purpurrote Blätter mit schmalen, goldgelben Randstreifen

2 - 3 m
80 - 200 cm

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Teppich-Berberitze 'Green Carpet'kleinstrauchig, grüne Blätter, im Herbst feuerrot bis orangegelb

50 - 100 cm
60 - 130 cm

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Berberitze 'Green Ornament'zahlreiche Früchte leuchtend rot

1 - 1,5 m
80 - 100 cm

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Grüne Heckenberberitze 'Harlequin'

ab 14,80 €
Rote Säulen-Berberitze 'Helmond Pillar'breit säulenförmiger Wuchs

1,2 - 1,5 m
40 - 50 cm

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Zwergberberitze 'Kobold'sehr klein Blätter

40 - 50 cm
80 - 100 cm

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Berberitze 'Red Chief'braunrote Blätter, im Herbst leuchtend rot

aufrecht, schirmförmig
1 - 2 m
1 - 3 m


Kübel geeignet

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Berberitze 'Red Pillar'purpurfarbend bis braunrote Blätter

1 - 1,5 m
50 - 90 cm

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Berberitze 'Red Rocket'

säulenförmig
2 - 3 m
2 - 3 m

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Berberitze 'Rose Glow'hell rotbraun bis karminrosa, rosa, grau und weiß gefleckt Blätter

1 - 1,5 m
60 - 100 cm

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Berberitze 'Roxane'rotbraun, im Herbst lange haftend, Herbstfärbung leuchtend karminrot

1 - 1,5 m
1 - 1,2 m

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Häufige Fragen

Wer ist dieser Thunberg hinter Thunbergs Berberitze?

Mit der gleichnamigen Klimaaktivistin Greta Thunberg hat Thunbergs Berberitze nichts zu tun – benannt wurde sie nach dem schwedischen Arzt, Botaniker und Naturforscher Carl Peter Thunberg (1743-1828), der die ersten Exemplare von seinen Reisen durch Japan nach Europa brachte. Die meisten kennen ihn von der Thunbergia alata, der Schwarzäugigen Susanne, die ebenfalls ihm zu Ehren benannt wurde.

Sind Berberitzen immergrün?

Gibt solche und solche – einige sind sommergrün wie die Grüne Heckenberberitze (Berberis thunbergii) und (Berberis candidula), die ihre Blätter mit einer roten und orangenen Herbstfärbung abwerfen. Dagegen behalten Großblättrige Berberitze (Berberis julianae), Warzen-Berberitze (Berberis verruculosa) und Buchsblättrige Berberitze (Berberis buxifolia) im Winter ihre Blätter.

Ist Berberis thunbergii giftig?

Ja, deutlich giftiger als vom bei uns heimischen Sauerdorn Berberis vulgaris, dessen Beeren man essen kann und die man frisch oder getrocknet in der Küche verwendet. Tot umfallen wird man von einigen Früchten nicht – sie enthalten Berberin, das erst in relativ hohen Dosen zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen führt, in noch größeren Mengen sogar zu Schwindel, Benommenheit und Nierenschäden. Beim Sauerdorn sind die Früchte die einzigen Pflanzenteile, die kein oder nur sehr wenig Berberin enthalten.

Wie hoch wird Berberitze?

Speziell die in Gärten weit verbreitete Grüne Heckenberberitze Berberis thunbergii wird bis zu 2,5 hoch. Viele der im Handel erhältlichen Sorten, die sich zudem in ihrer Wuchsform und der Farbe der Blätter von der Wildform unterscheiden, bleiben aber deutlich kleiner – so erreicht die Sorte ‚Kobold‘ nur einen knappen halben Meter Höhe.

Sind Berberitzen winterhart?

Ja, nur die immergrünen Arten sind etwas frostempfindlich, da sie ihre Blätter im Winter behalten. Bei scharfen kalten Winden kann das zur Austrocknung führen und die Pflanzen schädigen. Dagegen sind die sommergrünen Arten wie die Grüne Heckenberberitze Berberis thunbergii mangels Blätter fein raus – da gibt es kaum etwas zum Vertrocknen.

Kann man Berberitzen essen?

Wenn, dann sollte man sich sicherheitshalber auf die Früchte der Echten Berberitze oder Sauerdorn Berberis vulgaris beschränken. Diese enthalten kein oder nur sehr wenig von dem Alkaloid Berberin, das in anderen Pflanzenteilen und bei anderen Arten wie der Grünen Heckenberberitze Berberis thunbergii auch im Fruchtfleisch vorkommt. Die sollte man lieber meiden, was vor allem für Kinder und Frauen in der Schwangerschaft gilt. Dagegen verwendet man die Sauerdornfrüchte in der Küche getrocknet oder frisch, etwa für Marmelade und Gelee.

Wann wird Berberitzen Hecke geschnitten?

Am besten unmittelbar nach der Blüte – schneidet man früher muss man selber und die Insektenwelt auf die Blüten verzichten, und wenn man sie zu spät im Jahr zurechtstutzt fallen dadurch im Folgejahr viele Blüten und Früchte aus. Über Letztere freuen sich insbesondere Vögel; im Zweifelsfalle lässt man die Sträucher also am besten unbehelligt oder schneidet nur die ältesten Triebe weg.

Wert für Insekten und Vögel

Grüne Heckenberberitze ist nicht heimisch, aber dennoch Nahrungsquelle/Lebensraum für Vögel

Insekten

Nektarwert:
2
Pollenwert:
2

Vögel und Säugetiere

Vogelschutzgehölz & Vogelnährgehölz ja

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