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Wiesen-Fuchsschwanz (Alopecurus pratensis)
Quelle: Rasbak, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wiesen-Fuchsschwanz

Alopecurus pratensis

Das Wichtigste auf einen Blick

heimische Wildform Gras winterhart Schmetterlingspflanze lange Blühzeit
  • winterhartes, heimisches Gras für den sonnigen und halbschattigen Standort
  • horstbildender Wuchs mit lockeren, aufrechten Halmen und bildet Wurzelausläufer
  • grüne, zylindrisch aufgespaltene, dünn zugespitzte, raue Blätter
  • grüne Blütenrispen im April bis Juni
  • gute Schmetterlingspflanze
  • nährstoffreicher, humoser, frischer bis feuchter, durchlässiger Boden
  • Verwendung an Teichen, auf Feuchtwiesen und Sumpfzonen
🏡 Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: durchlässig bis humos
Wasser: feucht bis frisch
Nährstoffe: nährstoffreicher Boden

Thematisch passende Pflanzen:

🌱 Wuchs
Pflanzenart: Gras
Wuchs: horstig, locker, aufrechten Halmen
Höhe: 30 - 100 cm
Breite: 10 - 40 cm
frostverträglich: bis -23 °C (bis Klimazone 6)
Wurzelsystem: Flachwurzler
Wurzelausläufer: Ausläufer
🌼 Blüte
Blütenfarbe: grün
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: ährenförmig
🍃 Laub
Blattfarbe: grün
Blattform: zylindrisch, aufgespalten
🐝 Ökologie
Bestandssituation (Rote Liste): sehr häufig
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet
Raupen: 8 (davon keine spezialisiert)
Käfer: 2

Thematisch passende Pflanzen:

🌐 Regionale Verbreitung der Art

Bitte beachte, dass die angezeigte Verbreitung auf der Karte lediglich als grobe Orientierungshilfe dienen soll. Für eine detailliertere Darstellung und mehr Informationen zur Verbreitung besuche doch gern floraweb.de.

Verbreitung:
häufig
mittel
gering
Höhenlage: planar (<100m1 / <300m)2
bis
montan (500m-600m1 / 800m-1200m)2

1 Mittelgebirge / 2 Alpen⁠

ℹ️ Sonstiges
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Süßgrasartige
Familie: Süßgräser
Gattung: Fuchsschwanzgräser
Heimische Wildpflanzen sind die neuen Exoten
Markus Wichert

Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!

Markus Wichert Naturgärtner

Was ist der Wiesen-Fuchsschwanz?

Der Wiesen-Fuchsschwanz ist ein Gras mit einer Wuchshöhe zwischen 30 und 100 Zentimeter. Als Flachwurzler bildet der Wiesen-Fuchsschwanz auch Ausläufer und hat grünes Laub.

Die Blütezeit reicht meist von April bis Juni. Er hat grüne Blüten.

Er hat ein großes Verbreitungsgebiet und ist in ganz Deutschland sehr häufig verbreitet. Er wächst vor allem im Tiefland bis Mittelgebirge.

Wiesen-Fuchsschwanz ist laut Roter Liste nicht im Bestand gefährdet.

Wiesen-Fuchsschwanz im Garten

Standort

Der Boden sollte durchlässig bis humos und nährstoffreich sowie feucht bis frisch sein. Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal. Der Wiesen-Fuchsschwanz ist gut frosthart.

Vermehrung

Wiesen-Fuchsschwanz kannst du am einfachsten über Samen oder Teilung vermehren.

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Fotos (2)

Gesamte Pflanze Wiesen-Fuchsschwanz
Quelle: Rasbak, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Blüte Wiesen-Fuchsschwanz
Quelle: T. Kebert, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wert für Insekten und Vögel

Wiesen-Fuchsschwanz ist in Mitteleuropa heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Schmetterlingsraupen

Schmetterlingsarten

Käfer

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Stand:
21.11.2023