Thuja richtig schneiden
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Ratgeber

Thuja richtig schneiden


Vor allem ein fachgerechtes und regelmäßiges Schneiden gehört bei Thuja ebenso zur Pflege wie achtsames Gießen und Düngen. Die Wildart wächst als immergrüner Baum mit durchgehendem aufrechtem Stamm und einer dicht verzweigten kegelförmigen Krone mit bogenförmig aufsteigenden Ästen. Charakteristisch sind die abgeflachten Triebe mit dicht an dicht sitzenden schuppenförmigen Nadeln. Während die Urform bis über zehn Meter hoch wird bleiben viele der im Handel erhältlichen Thuja-Sorten erheblich kleiner und lassen sich mit dem richtigen Schnitt auch als Hecke oder im Topf ziehen. 

Wie schneidet man Thuja?

Grundsätzlich solltest Du Thuja regelmäßig, aber behutsam schneiden; ein zu kräftiger Schnitt führt zu unschönen kahlen Stellen und bleibt jahrelang sichtbar.

  • Regel Nummer Eins beim Lebensbaum schneiden: Immer dort die Schere ansetzen, wo noch Nadeln an den Zweigen stehen und niemals ins alte Holz schneiden! Schneidest Du unterhalb der untersten Nadeln und ist in der unmittelbaren Umgebung auch kein benadelter Seitentrieb vorhanden trocknet der Rest des beschnittenen Astes unweigerlich bis zum nächsten Haupttrieb zurück.
  • Immer möglichst nahe an den vorherigen Schnittstellen bleiben; zu viel auf einmal wegzuschneiden geht so gut wie immer schief.
  • Kahlstellen solltest Du grundsätzlich vermeiden; daher ist es hilfreich den Trieb vor dem Schneiden zurückzubiegen und zu kontrollieren, ob sein Fehlen nicht zu einem unschönen Loch führt.

Kann man Thuja zurückschneiden?

Ja, Thuja gilt sogar als ausgesprochen gut schnittverträglich – allerdings nur, wenn man sie regelmäßig und lediglich im benadelten Bereich schneidet. Schneidest Du ins alte Holz, so treibt der Lebensbaum an dieser Stelle nicht erneut aus und bleibt kahl. Heißt er verträgt keinen drastischen Verjüngungsschnitt wie die meisten Laubgehölze und schon gar kein auf den Stock setzen mit radikal zurückschneiden. 

Ist eine Thuja-Hecke zu groß geworden oder im Inneren braun und kahl ist ein Verjüngen nicht mehr möglich; dann musst Du die Pflanzen durch neue ersetzen.

Wann schneidet man Thuja?

Thuja solltest Du am besten zweimal oder sogar dreimal im Jahr schneiden: Ende April, im Juni und Anfang August. Lieber dreimal und jedes Mal wenig als nur einmal, denn dann ist die Gefahr wesentlich größer, dass Du zu viel des Guten tust. Mit den beiden späteren Schnitten kannst Du auch ein übermäßig schnelles Wachstum verhindern, sodass eine Lebensbaum-Hecke nicht zu schnell zu breit wird und die Grundstücksgrenze in Richtung Bürgersteig oder ärgerlicher Nachbar überschreitet.

Thuja Hecke
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Thuja Hecke

Bei einer Hecke ist wenigstens einmal im Jahr schneiden Pflicht: Dann solltest Du das gegen Ende Juni in Angriff nehmen, wenn der stärkste Austrieb bereits erfolgt ist.

Achtung: Thuja nicht an heißen und trockenen Tagen schneiden! Das führt fast unweigerlich zu Verbrennungen: Dann werden die im Inneren noch nicht so viel Sonne gewöhnten Nadeln braun und fallen ab. Warte lieber, bis das Wetter weniger sommerlich ist.

Schneiden sollte man Thuja-Hecken

  • nach dem letzten Frost – willst Du ganz auf Nummer sicher gehen erst mit den Eisheiligen, denn die Schnittstellen reagieren empfindlich auf Spätfröste;
  • maximal bis September – dann haben die Schnittstellen noch ausreichend Zeit, bis zu den ersten Frösten richtig auszuheilen.

Beachte dazu auch unbedingt die Bestimmungen im Bundesnaturschutzgesetz.

Wann darf man Thuja nicht schneiden?

Beachte unbedingt, dass zu dieser Zeit bei allen Hecken nur ein Formschnitt, aber keine größeren Schnitte oder gar ein Roden erlaubt sind. Zu dieser Zeit haben Vögel Brutsaison und Heckenscheren im Garten tunlichst nichts zu suchen. Juristisch festgelegt ist das im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchuG, Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen) – gemäß § °39 ist es bei Strafe verboten

„… Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.“ 

Zuwiderhandlungen werden unter Umständen mit hohen Geldstrafen geahndet.

Lebensbaum schneiden: Vorsicht, Thuja ist giftig!

Heckenschere und Handschuhe für die Gartenarbeit
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Heckenschere und Handschuhe für die Gartenarbeit

Beim Schneiden von Thuja solltest Du sicherheitshalber feste Gartenhandschuhe tragen! Die Pflanzen sind in allen Teilen giftig, und vor allem die Zapfen und frischen Triebe enthalten reichlich aromatisches Öl, in dem Giftstoffe wie Thujon und Kampfer vorkommen. Die beiden sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den Terpenen und werden auch medizinisch genutzt, aber in größeren Mengen führen sie zu Reizungen der Haut und Schleimhäute. 

Hautkontakt mit dem Saft führt beim Schneiden einer Thuja-Hecke zu allergischen Hautreaktionen mit Rötungen und Juckreiz und kann bestehende Allergien verstärken. Bei innerlicher Einnahme kommt es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Kritisch ist das vor allem für Kinder und Haustiere und ganz besonders für Weidevieh wie Kühe und Pferde, die gleich größere Mengen davon fressen. Bei diesen kommt es zu Krämpfen und Schwindel und im Extremfall zu Schäden an Gehirn, Leber und Nieren.

Thuja als Solitär schneiden

Thuja occidentalis ist im Garten nicht nur als Hecke, sondern auch für Einzelstellung geeignet. Während die Wildart über zehn Meter hoch wird bleiben viele der Sorten deutlich kleiner und zeichnen sich teils durch besondere Wuchsformen und Benadelung aus. 

Solitäre von Lebensbaum wachsen mit mehreren aufrechten Gerüsttrieben; sie bleiben weitestgehend von selbst in Form und bilden eine schöne oben schmale, unten breite Krone. Das gilt bis ins hohe Alter, wo sie ohnehin nur noch langsam wachsen. Ein Schnitt ist daher hier nicht so dringlich wie bei der Thuja in einer Hecke und sollte unbedingt die natürliche Form bewahren.

  • Lebensbaum ‚Smaragd‘ wird nur 4-6 Meter hoch und ist vor allem deswegen beliebt, weil er besonders dicht wächst, eine sehr gleichförmige kegelförmige Krone bildet und ganzjährig seine frische grüne Farbe behält.
  • Lebensbaum ‚Sunkist‘ ist ebenfalls dicht verzweigt und wächst kegelförmig, wird aber nur 3-5 Meter hoch und hat gelbe, im Winter bronzefarbene Nadeln

Bei Zwerg-Thuja und Kugel-Thuja können Lücken im Winter gefährlich werden: Schnee drückt sie nur noch weiter auseinander. Daher ist es anzuraten, die umliegenden Zweige zusammenzubinden und das Loch sicherheitshalber zu schließen.

Weitere schöne Sorten von Lebensbaum, die sich für die Einzelstellung als Solitär eignen findest Du auch in unserer Sortentabelle.

Thuja als Hecke schneiden

Schnitt einer Thuja Hecke mit einer Heckenschere
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Schnitt einer Thuja Hecke mit einer Heckenschere

Thuja gehört zu den am häufigsten im Garten gepflanzten Hecken. Dort nutzt man sie als immergrünen Sichtschutz oder als Lärmschutz und Windschutz. Eingesetzt werden Thujahecken an der Gartengrenze zu den Nachbarn oder zur Straße hin, zur Gliederung des Gartens oder als Hintergrund für Stauden- und Blumenbeete

Thuja ist immer noch besser als der absolut desaströse Kirschlorbeer, aber aus ökologischer Sicht gibt es bessere Heckenpflanzen als Lebensbaum. Warum das so ist und was Du als Alternative verwenden kannst erfährst Du in unserem Öko-Ratgeber Thuja.

Im Vergleich zu der einheimischen Eibe ist Lebensbaum billiger, aber auch kurzlebiger. Nachteile von Thuja: 

  • Als Hecke musst Du sie regelmäßig mindestens einmal, besser zwei oder drei Mal im Jahr schneiden
  • Verjüngen ist bei Thujahecken im Gegensatz zu Laubgehölzen nicht möglich; sind sie erst einmal zu breit geworden sorgt ein verspätetes Schneiden nur für braune kahle Stellen, da die Pflanzen nicht mehr neu austreiben. In diesem Fall bleibt Dir nichts anderes übrig als die Hecke mit neuen Bäumchen aufzufrischen.

Willst Du Lebensbaum als Hecke pflanzen solltest Du am besten gleich Sorten kaufen, die von vornherein eher buschig als säulenförmig wachsen. Schau mal in unsere Sortentabelle; besonders beliebt sind beispielsweise ‚Columna‘ und ‚Smaragd‘, nicht zuletzt weil sie auch im Winter ihre grüne Farbe behalten und sich nicht wie die wilde Thuja occidentalis bräunlich verfärben.

Die Grundregeln für das Schneiden einer Thujahecke sind im Wesentlichen die gleichen wie beim Lebensbaum als Solitär:

  • Der Schnitt darf immer nur im benadelten Bereich erfolgen – beim Schneiden ins alte Holz treiben die Sträucher nicht mehr aus und der Zapfen vertrocknet.
  • Nicht zu viel auf einmal abschneiden und immer in der Nähe der vorherigen Schnittstellen bleiben.
  • Beim Schneiden unbedingt Kahlstellen vermeiden – im Zweifelsfall erstmal den Ast auf die Seite biegen und schauen, wie das Endergebnis aussieht.
  • Erst nach dem letzten Frost und höchstens bis September schneiden. Die Schnittstellen sind im Gegensatz zum Rest der ansonsten absolut winterharten Thuja frostempfindlich, sodass sie Zeit zum Ausheilen benötigen.
  • Den ersten Schnitt braucht eine frisch gepflanzte Thuja gleich nach dem Einpflanzen (siehe dazu auch unseren Ratgeber Thuja pflanzen). Schneide die aufrechten Mitteltriebe im benadelten Bereich eine Handbreit zurück, die Seitentriebe etwas weniger.
  • Ein regelmäßiger Schnitt ist bei einer Thujahecke wichtiger als bei einem Lebensbaum in Einzelstellung. Ohne ihn werden sie schnell von innen her braun und unansehnlich und lassen sich nicht mehr verjüngen.
  • Formale Hecken mit Thuja occidentalis musst Du von Anfang an in die gewünschte Form bringen. Sorge behutsam und mit einem regelmäßigen Erziehungsschnitt dafür, dass die Umrisse nur allmählich größer werden – eine Planänderung ist kaum noch möglich.
  • Thujahecken am besten in Trapezform schneiden: oben schmal, nach unten hin breiter. So von Anfang an richtig dressiert wird sie nicht so schnell von unten her braun und kahl, wie das bei einer sauber vertikalen Seite fast unvermeidlich ist.
  • Fördere beim Schneiden die Verzweigungen im Inneren, damit dort immer frische Triebe wachsen und sich der Formschnitt gut bewahren lässt.
  • Schneide eine Thujahecke immer rechtzeitig, bevor sie zu hoch wird. Hast Du das verpasst und ist sie doch größer geworden als geplant musst Du sie wohl oder übel einkürzen. 
  • Beim kürzer Schneiden von Thuja ist Tabula rasa nicht drin, denn dann bleibt die Oberseite für alle Ewigkeit kahl. So eine unschöne Glatze lässt sich vermeiden, indem Du die obersten Seitenzweige über dem Loch zusammenbindest. Bis die Maßnahme endgültig stabil wird kann allerdings eine Weile dauern – befreie die Äste nicht zu früh von ihren Fesseln, sondern warte, bis sie auch wirklich in Form bleiben.

Thuja Erziehungsschnitt

Eine ordentliche Erziehung kann bei einer Thujahecke je nach Größe 5-10 Jahre dauern. Das liegt daran, dass Du stets stufenweise, rechtzeitig und nicht zu viel auf einmal schneiden solltest – da ist nun mal etwas Geduld gefragt.

Behalten beim Schneiden im Hinterkopf, dass Thuja mit mehreren aufrechten und miteinander konkurrierenden Gerüsttrieben wächst. Sie treiben nur auf der Außenseite aus, wo deutlich mehr Licht hinkommt als im Inneren. Dadurch kommt es mit der Zeit zu einer einseitigen Gewichtsverteilung. Diese wird spätestens dann kritisch, wenn Schnee fällt, denn der drückt das breite Gewusel noch weiter auseinander.

Schäden durch Schneelast lassen sich durch einen Trapezschnitt verhindern. Lasse dabei im Inneren der Hecke die drei höchsten aufrechten Gerüsttriebe stehen und lenke die anderen auf ihre kurzen Seitentriebe um.

Thuja Erhaltungsschnitt

Sicherlich kennst Du das: Bei unachtsamen Zeitgenossen werden die Thuja vor dem Haus mitunter so groß, dass sie den halben Bürgersteig blockieren und man sich mit Rollstuhl oder Kinderwagen kaum noch zwischen Hecke und geparkten Autos hindurchquetschen kann. Daher ist nach dem richtigen Erziehungsschnitt ein regelmäßiger Erhaltungsschnitt unbedingt erforderlich, damit da kein Monster heranwächst.

Hast Du Deine Thujahecke ordentlich erzogen, so kannst Du mit einem Erhaltungsschnitt im August das Wachstum am besten beruhigen: Danach treiben die Sträucher nur noch wenig aus und kommen gut in Form über den Winter.

Darf die Hecke noch etwas größer werden kannst Du im Frühjahr vor dem neuerlichen Austrieb oder im Juni schneiden. Dann gibt es noch jede Menge neuer Triebe, die Du dann nach Bedarf noch mal einkürzen kannst. Im Frühsommer solltest Du dabei die längsten Triebe im Inneren auf benadelte Seitentriebe umlenken. Falls sich die aufrechten Gerüsttriebe im Inneren zu stark verzweigen kannst Du sie verschlanken, indem Du die schwächeren Ästchen abschneidest und nur die kräftigsten übriglässt.

Kann man Thuja verjüngen?

Fehlanzeige - das geht nur sehr begrenzt bis gar nicht. Anders als Laubgehölze nimmt der Lebensbaum einen Schnitt ins unbenadelte alte Holz äußerst übel, denn danach bilden sich keine neuen Seitentriebe, sondern der beschnittene Ast trocknet bis zum nächsten Haupttrieb zurück. Das Ergebnis: Die Thuja wird an dieser Stelle braun und kahl und es gibt ein hässliches kahles Gerippe. Eine Verkleinerung in der Breite ist bei einer Thujahecke demzufolge nicht möglich.

Nicht wirklich verjüngen, aber zumindest das Schlimmste verhindern kann man beim Lebensbaum nur in der Höhe. Wenn Du hier die Gerüsttriebe einkürzt bleibt die Oberseite kahl und wächst nicht von allein wieder zu. Da kannst Du etwas nachhelfen, indem Du die umstehenden Seitentriebe zusammenbindest, sodass sie einen Deckel bilden. Bis die Sache wirklich stabil bleibt kann allerdings ein paar Jahre dauern. Sorge lieber von Anfang an mit regelmäßigem und bedachtem Erziehungs- und Formschnitt dafür, dass Deine Thuja nicht zu hoch wird.

Thuja im Topf schneiden

Thuja im Topf
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Thuja im Topf

Zwerg-Thuja und Kugel-Thuja werden nur einen halben bis zwei Meter hoch und wachsen relativ langsam. Damit sind sie für das Pflanzen in Topf und Kübel geradezu prädestiniert. Ihre Höhe kannst Du mit einem geeigneten Schnitt vorgeben. Hier reicht es vollkommen aus, im Frühsommer 

  • überlange und weit hervorragende Äste zu entfernen,
  • die längsten Triebe im Inneren auf Seitentriebe umzulenken und 
  • die Spitzen gegebenenfalls zu verschlanken. Mindestens ein senkrechter Trieb muss dabei erhalten bleiben. 

Zu den empfehlenswerten Sorten gehören

Bei der Haltung im Topf oder als Kübelpflanze solltest Du Thuja alle 2-3 Jahre umtopfen, spätestens dann, wenn das alte Pflanzgefäß zu klein geworden ist und das Wachstum offensichtlich stagniert (siehe auch unseren Pflanzratgeber Thuja). Beim Lockern des Wurzelballens kannst Du abgestorbene Wurzeln entfernen, darfst aber gesunde dicke Wurzeln nicht verletzen – das verträgt der Lebensbaum nur sehr schlecht. Ist die Kugel-Thuja für den Balkon oder die Terrasse zu groß geworden solltest Du sie lieber ins Freiland verpflanzen.

Thuja schneiden: Das richtige Werkzeug

verschiedene Gartenscheren
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verschiedene Gartenscheren

Beim Lebensbaum ist ordentliches Handwerkszeug mindestens ebenso wichtig wie das regelmäßige und vorsichtige Schneiden. Vor allem stabil, scharf und leicht zu reinigen sollten die Instrumente sein – gerade bei großen Thuja-Hecken solltest Du lieber etwas mehr in Markenprodukte investieren und Dich nicht mit einer stumpfen und klapprigen Heckenschere herumschlagen. Die gebräuchlichsten Werkzeuge sind:

  • Eine Gartenschere, entweder in Form einer Bypasschere oder Rosenschere, bei der zwei Klingen aneinander vorbeigleiten oder einer Ambossschere, bei der die Schneide auf eine plane Fläche drückt. Letztere quetscht entsprechend mehr. Achte vor allem auf einen Rückholmechanismus, damit sich die beiden Hälften nach einem Schnitt wieder von selbst öffnen. Die Schere reicht für viele Kleinarbeiten aus und ist durch die manuelle Bedienung besonders präzise.
  • Eine Heckenschere kommt da zum Einsatz, wo Du Dich mit einer Gartenschere wochenlang beschäftigen müsstest. Bei einer großen Lebensbaumhecke rentiert sich mitunter eine elektrische; für kleinere Schneideaktionen etwa an einer Kugelthuja genügt auch ein manuelles Modell, bei dem garantiert kein Durchsens-gefährdetes Kabel im Weg ist. Für das in Trapezform schneiden ist die Heckenschere am besten geeignet.
  • Eine Säge fürs Grobe brauchst Du eigentlich nur, wenn Du größere Stämme oder Äste beseitigen oder eine Thuja roden musst. Was Du an altem Holz schneidest wächst bei Lebensbaum nie wieder nach.

Immer daran denken: Thuja ist in allen Teilen giftig. Stundenlanges Hantieren kann unangenehm enden, wenn der dabei austretende Saft allergische Hautreaktionen mit Rötungen und Juckreiz hervorruft. Ein Paar stabile Gartenhandschuhe sind daher unbedingt anzuraten.

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