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Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica)
Quelle: Bildagentur Zoonar GmbH/shutterstock.com

Japanischer StaudenknöterichReynoutria japonica, Polygonum cuspidatum

Fallopia japonica

Das Wichtigste auf einen Blick

invasiver Neophyt Staude bedingt winterhart essbar wuchernd

Achtung

Japanischer Staudenknöterich ist eine invasive Art und schädigt die Natur, indem sie die Artenvielfalt bedroht. Bitte pflanze diese Art nicht - vielen Dank!

  • Japanischer Staudenknöterich ist eine stark sich ausbreitende Staude für den sonnigen und halbschattigen Standort
  • Bedingt winterharte, sommergrüne Pflanze und besitzt grün-gelbe, oval- bis dreieckige, zugespitzte Blätter
  • Bildet als Überdauerungsorgane Rhizome und an denen erscheinen neue Stängel
  • Bambusartige Stängel sind hohl und es bildet sich ein dichtes Blätterdach, unter dem selbst Graswuchs abstirbt
  • Der Japanische Staudenknöterich ist funktionell zweihäusig getrenntgeschlechtig mit lockeren, meist rispigen, weißen Blütenständen
  • Wächst auf nassen, zeitweise überfluteten, nährstoffreichen, meist kalkarmen, tonigen Kies- und Schotterböden
🏡 Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: humos
Wasser: feucht bis frisch
Nährstoffe: normaler Boden
Verträgt Wurzeldruck: ja, zur Unterpflanzung von Bäumen geeignet

Thematisch passende Pflanzen:

🌱 Wuchs
Pflanzenart: Staude
Wuchs: krautig, wuchernd
Höhe: 30 - 50 cm
frostverträglich: bis -17 °C (bis Klimazone 7)
Wurzelsystem: Flachwurzler
Wurzelausläufer: Ausläufer
🌼 Blüte
Blütenfarbe: weiß
Blühzeit:
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Blütenform: rispenförmig, ährenförmig
🍃 Laub
Blattfarbe: grün, gelb
Blattphase: sommergrün
Blattform: dreieckig, oval, zugespitzt
🐝 Ökologie

Japanischer Staudenknöterich ist eine invasive Art und schädigt die Natur, indem sie die Artenvielfalt bedroht. Bitte pflanze diese Art nicht - vielen Dank!

ℹ️ Sonstiges
ist essbar junge Triebe, Blätter
Verwendung: Kompott, Marmelade, Gemüse
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Nelkenartige
Familie: Knöterichgewächse
Gattung: Flügelknöteriche
Japanischer Staudenknöterich gefährdet die Artenvielfalt
Markus Wichert

Japanischer Staudenknöterich ist eine potenziell invasive gebietsfremde Art. Es liegt die begründete Annahme vor, dass sie heimische Arten verdrängt und die Biodiversität gefährdet. Mehr zum Thema liest du auf der Seite invasive Pflanzen.

Pflanze im Zweifelsfall lieber heimische Pflanzen. Unsere Insekten und Tiere sind auf sie angewiesen.
Unsere Quellen

Markus Wichert Naturgärtner

Heimische & bessere Alternativen zu Japanischer Staudenknöterich

Filipendula ulmaria
Quelle:Tom Meaker/shutterstock.com
Filipendula ulmariaEchtes Mädesüß
Aruncus dioicus
Quelle:Flower_Garden/shutterstock.com
Aruncus dioicusWald-Geißbart

heimische Alternative; super Insektenpflanze; Tiefwurzler; Ideal für Staudenbeete und Ufer von Gartenteichen

Was ist der Japanische Staudenknöterich?

Der Japanische Staudenknöterich ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe zwischen 30 und 50 Zentimeter. Er ist Flachwurzler und bildet Ausläufer. Das Laub ist grün, gelb.

Die Blüte ist von August bis September. Er blüht weiß.

Japanischer Staudenknöterich ist zum Verzehr geeignet - junge Triebe und Blätter sind genießbar.

Japanischer Staudenknöterich ist ein invasiver Neophyt.

Die Wildform von Japanischer Staudenknöterich kommt im gesamten Bundesgebiet vor.

Japanischer Staudenknöterich im Garten

Quelle: M. Schuppich/shutterstock.com

Standort

Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Standort mit humosen, normalen Boden. Dieser sollte feucht bis frisch sein. Er ist bis bis -17 °C (bis Klimazone 7) frosthart.
Der Japanische Staudenknöterich verträgt Wurzeldruck durch Bäume und ist gut zur Unterpflanzung dieser geeignet. Eine Liste von Pflanzen, die du zur Unterpflanzung von Bäumen verwenden kannst, findest du hier.

Pflegemaßnahmen

Schnitt

Schnitt Japanische Staudenknöterich
Japanische Staudenknöterich schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndende Pflanzenteile grau

Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.

Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Japanische Staudenknöterich ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.

Weiterlesen

Fotos (4)

Gesamte Pflanze Japanischer Staudenknöterich
Quelle: Bildagentur Zoonar GmbH/shutterstock.com
Blüte Japanischer Staudenknöterich
Quelle: Przemyslaw Muszynski/shutterstock.com
Blüte Japanischer Staudenknöterich
Quelle: M. Schuppich/shutterstock.com
Gesamte Pflanze Japanischer Staudenknöterich
Japanischer Staudenknöterich: Gesamte Pflanze

Sortentabelle

Fallopia japonica
Quelle:Bildagentur Zoonar GmbH/shutterstock.com
Fallopia japonicaJapanischer Staudenknöterich
  • invasiver NeophytStaude
PflanzeWuchsStandortBlüte
Japanischer StaudenknöterichFallopia japonicaschnell ausbreitende Pflanze

krautig, wuchernd
30 - 50 cm

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Japanischer Flügelknöterich 'Rosea'Fallopia japonica var. compacta 'Rosea'rosa Blüten

aufrecht, ausladend
40 - 60 cm

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Häufige Fragen

Wert für Insekten und Vögel

Achtung

Japanischer Staudenknöterich ist eine invasive Art. Diese Art wandert unkontrolliert in die umliegende Landschaft aus und schädigt die Natur durch eine Reduktion der Artenvielfalt nachhaltig. Bitte pflanze diese Art nicht - vielen Dank!

Quelle: BfN-Skripten 352

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Stand:
06.11.2023