Armenischer Eibisch (Althaea armeniaca)
Quelle: Halyna Koval/shutterstock.com

Armenischer Eibisch

Althaea armeniaca

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Das Wichtigste auf einen Blick

nicht heimische Wildform Staude winterhart Bienenweide lange Blühzeit
  • winterharte, nicht heimische Staude für den sonnigen Standort
  • grundständiger Blattschopf mit aufrechten Blütenstielen
  • graugrüne, dreieckige Blätter und zart-violettrosa, schalenförmige Blüten im Juli bis September
  • bienen- und insektenfreundliche Pflanze
  • nährstoffreicher, frischer, sandiger bis lehmiger, durchlässiger Boden
  • Verwendung am Gehölzrand, auf Freiflächen mit Wildstaudencharakter
🏡 Standort
Licht: Sonne
Boden: durchlässig
Wasser: frisch
Nährstoffe: nährstoffreicher Boden
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Staude
Wuchs: grundständiger Blattschopf, aufrechte Stängel
Höhe: 1 - 1,2 m
Breite: 30 - 40 cm
Wurzelsystem: Pfahlwurzler
Frostverträglich: bis -23 °C (bis Klimazone 6)
🌼 Blüte
Blütenfarbe: rosa
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: schalenförmig, kronblättrig, radiärsymmetrisch
🍃 Laub
Blattfarbe graugrün
Blattphase sommergrün
Blattform dreieckig
🐝 Ökologie
Bienen: Bienenweide
ℹ️ Sonstiges
Pflanzen je ㎡: 6
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Lippenblütlerartige
Familie: Eisenkrautgewächse
Gattung: Aloysia
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch
Markus Wichert

Bedenke, die auf heimische Wildpflanzen angewiesenen Tierarten, wie die meisten Wildbienen- und Schmetterlingsarten sowie davon abhängige Vögel, sind von einem dramatischen Artenschwund betroffen. Mit heimischen Arten kannst du etwas zum Erhalt beitragen.

Markus Wichert Naturgärtner

Armenischer Eibisch im Garten

Standort

Armenischer Eibisch bevorzugt einen sonnigen Standort mit durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Dieser sollte frisch sein. Althaea armeniaca ist ein Pfahlwurzler und gut winterhart – verträgt Temperaturen bis -23 °C (bis Klimazone 6).

Vermehrung

Armenischer Eibisch kannst du am einfachsten über Samen vermehren.

Pflegemaßnahmen

Schnitt

Schnitt Armenischer Eibisch
Armenischer Eibisch schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndende Pflanzenteile grau

Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.

Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Armenischer Eibisch ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.

Wert für Insekten und Vögel

Armenischer Eibisch ist nicht heimisch, aber dennoch Nahrungsquelle/Lebensraum für Bienen

Stauden

Themen

Stand:
17.01.2023