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Großtrappe
Quelle: Francesco Veronesi from Italy, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Großtrappe

Otis tarda

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel vom Aussterben bedroht
  • Großtrappen zählen mit einem Gewicht von bis zu 16 kg zu den schwersten, flugfähigen Vögeln der Welt
  • Sie haben eine Körperlänge von etwa 105 cm und eine Flügelspannweite von rund 240 cm
  • Der Hals und der Kopf der Männchen sind blaugrau gefärbt
  • Rostbraun zeigt sich die kräftige Brust
  • Der Rücken und die Schwanzfedern sind rotbraun mit schwarzen Bändern
  • Unterseits ist die Großtrappe weiß
  • Bei den Weibchen ist der Hals schlanker und sie besitzen keine Borstenfedern am Schnabel
  • Auch ist das Weibchen viel kleiner
  • Beide Geschlechter besitzen kräftige Beine
  • Großtrappen leben auf offene Flächen wie Ackerflächen, Kultursteppen und Grünwiesen
  • Sie leben nach Geschlechter getrennt in Gruppen und halten sich bei jeder Witterung auf freiem Feld auf
  • Die erwachsenen Tiere ernähren sich von Kräuter, Körner, Samen, Früchte, Insekten und Kleinsäuger
  • Sie bevorzugen bei den Pflanzen, Klee, Erbse, Esparsette, Luzerne, auch Kreuzblütler, sowie Wiesen- und Ackerkräuter
  • Auch Beeren, Rhizome und Zwiebel werden gefressen
  • Sie können auch giftige Blasenkäfer der Gattung Meloe verzehren, um sich selbst zu heilen
  • Das Weibchen legt zwei, manchmal auch drei Eier in eine Bodenmulde und bebrütet sie 21 bis 28 Tage
  • Die geschlüpften Jungen sind Nestflüchter und folgen der Mutter schon nach zwei Tagen
  • Sie werden von der Mutter 2 Wochen lang gefüttert
  • Die Jungen bekommen als Nahrung Insekten und andere Kleintiere
  • Später schließen sich die Jungen und die Mutter einer Weibchengruppe an, bis sie nach dem nächsten Winter als erwachsene Großtrappen leben
  • Sie können bis zu über 20 Jahre alt werden
Allgemein
Familie: Trappen
Bestandssituation (Rote Liste): extrem selten
Gefährdung (Rote Liste): vom Aussterben bedroht

Fotos

Quelle: Francesco Veronesi from Italy, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons
Quelle: Аимаина хикари, Public domain, via Wikimedia Commons

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