Himalaya-Knöterich

Aconogonon campanulatum var. lichiangense

Das Wichtigste auf einen Blick

nicht heimische Wildform Staude winterhart lange Blühzeit
  • winterharte, sommergrüne Staude für den sonnigen und halbschattigen Standort
  • horstbildender, buschiger, ausladender, strauchartiger Wuchs mit aufrechten Blütenstielen
  • lanzettliche, ganzrandige, mittelgrüne, matte Blätter
  • glöckchenförmige, weiß- rosa Blütenbüschel im August bis Oktober, welche sich in ein rosa bis rosarot verfärben
  • frischer bis feuchter, normaler Boden
  • Verwendung im Freiland, am Gehölz- und Wasserrand, in Gruppen und in Sumpfzonen
🏡 Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: durchlässig bis normal
Wasser: feucht bis frisch
Nährstoffe: normaler Boden
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Staude
Wuchs: ausladend, horstbildend
Höhe: 1 - 1,1 m
Breite: 60 - 70 cm
schnittverträglich: ja
Wurzelsystem: Flachwurzler
Frostverträglich: bis -28 °C (bis Klimazone 5)
🌼 Blüte
Blütenfarbe: rosa
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: rispenförmig
🍃 Laub
Blattfarbe mittelgrün
Blattphase sommergrün
Blattform lanzettlich
Schneckenunempfindlich ja
ℹ️ Sonstiges
Pflanzen je ㎡: 4
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Nelkenartige
Familie: Knöterichgewächse
Gattung: Bergknöteriche
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch
Markus Wichert

Bedenke, die auf heimische Wildpflanzen angewiesenen Tierarten, wie die meisten Wildbienen- und Schmetterlingsarten sowie davon abhängige Vögel, sind von einem dramatischen Artenschwund betroffen. Mit heimischen Arten kannst du etwas zum Erhalt beitragen.

Markus Wichert Naturgärtner

Himalaya-Knöterich im Garten

Standort

Himalaya-Knöterich bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigen bis normalen, normalen Boden. Dieser sollte feucht bis frisch sein. Aconogonon campanulatum var. lichiangense ist ein Flachwurzler und gut winterhart – verträgt Temperaturen bis -28 °C (bis Klimazone 5).

Pflegemaßnahmen

Schnitt

Schnitt Himalaya-Knöterich
Himalaya-Knöterich schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndende Pflanzenteile grau

Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.

Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Himalaya-Knöterich ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.

Wert für Insekten und Vögel

Himalaya-Knöterich ist nicht heimisch. Wir haben leider keine genauen Daten zum Wert für Bienen, Schmetterlinge & Co. Häufig haben aber heimische Pflanzen einen höheren ökologischen Nutzen.

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Stand:
02.01.2023