Berg-Heilwurz (Seseli libanotis)
Quelle: Vankich1/shutterstock.com

Berg-Heilwurz

Seseli libanotis

Staude
heimisch
Wildform
winterhart
Bienenweide
essbar
lange Blühzeit
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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kurzlebige heimische Staude, die sich aber zuverlässig durch Selbstaussaat am Standort hält
  • Leuchtend weiße Doldenblüten sitzen auf einem dunkelroten, aufrechten Blütenstängel
  • Dunkelgrüne, gefiederte Blätter, die aromatisch sind
  • Als hochwüchsige Art deal als dekorativer Solitär, aber auch in Gruppen auf wiesenartigen Flächen
  • Im Garten für sonnige bis halbschattige Lagen mit durchlässigen, eher kalkhaltigen Böden
  • In der Natur auf trockenwarmen, kalkreichen Standorten wie Kalkalpen, Mittelgebirge bis ins Weserbergland
  • Alte Heilpflanze, die aber leicht mit sehr giftigen Pflanzen verwechselt werden kann
Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: durchlässig bis normal
Wasser: frisch bis trocken
Nährstoffe: nährstoffarmer Boden
PH-Wert: basisch / kalk
Wuchs
Pflanzenart: Staude
Wuchs: aufrecht
Höhe: 60 - 150 cm
Breite: 40 - 50 cm
Wurzelsystem: Pfahlwurzler
Frostverträglich: bis -28 °C (bis Klimazone 5)
Blüte
Blütenfarbe: weiß
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: doldenförmig, einfach
Laub
Blattfarbe grün
Blattphase sommergrün
Blattform gefiedert
Blatt aromatisch ja
Schneckenunempfindlich ja
Ökologie
Bienen: Bienenweide
Sonstiges
ist essbar Verwendung: Gemüse, Gewürz, Salat, Rohkost, Aroma, Sauerkraut,
Pflanzen je ㎡: 4
Anwendung im Beet: Strukturpflanze
Klassifizierung
Ordnung: Doldenblütlerartige
Familie: Doldenblütler
Gattung: Seseli
Heimische Wildpflanzen sind die neuen Exoten

Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!

Berg-Heilwurz im Garten

Standort

Berg-Heilwurz bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigen bis normalen, nährstoffarmen Boden. Dieser sollte frisch bis trocken sein. Seseli libanotis ist ein Pfahlwurzler und gut winterhart – verträgt Temperaturen bis -28 °C (bis Klimazone 5).

Pflegemaßnahmen

Schnitt

Schnitt Berg-Heilwurz
Berg-Heilwurz schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndende Pflanzenteile grau

Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.

Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Berg-Heilwurz ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.

Was sind mehrjährige Stauden?

Mehrjährige Stauden bleiben über viele Jahre erhalten. Den Winter überdauern sie eingezogen in Wurzeln, Zwiebeln oder anderen unterirdischen Speicherorganen und treiben im nächsten Frühjahr wieder aus.

Bundesweiter Pflanzwettbewerb 2022 - Endlich Pflanzzeit

Fotos (5)

Blüte Berg-Heilwurz
Quelle: Vankich1/shutterstock.com
Blatt Berg-Heilwurz
Quelle: Vankich1/shutterstock.com
Blüte Berg-Heilwurz
Quelle: Anastasiia Merkulova, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
Blatt Berg-Heilwurz
Quelle: Patrick Hacker, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
Gesamte Pflanze Berg-Heilwurz
Quelle: ???? ????????????, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Wert für Insekten und Vögel

Berg-Heilwurz ist in Mitteleuropa heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Bienen

Gute Kombinationspartner im Garten

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