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Erdkirsche (Physalis walteri)
Quelle: Scott Zona from Miami, Florida, USA, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Erdkirsche

Physalis walteri

Das Wichtigste auf einen Blick

nicht heimische Wildform (Neophyt) Staude essbar
  • ist ein Pflanzenart aus der Gattung der Blasenkirschen in der Familie der Nachtschattengewächse
  • ausdauernde Pflanze mit tief unterirdisch liegenden Rhizom
  • teils niederliegender und teil aufrechter Wuchs
  • eiförmige bis lanzettliche, ganzrandige, grüne Blätter
  • in den Blattachseln stehende Blüten sind gelb mit einer leicht bräunlichen Blütenmitte
  • orange, gefärbte Beeren als Früchte und diese sind essbar
  • wächst auf sandigen, durchlässigen, trockenen Boden
🏡 Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: durchlässig bis normal
Wasser: trocken
Nährstoffe: normaler Boden
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Staude
Wuchs: ausdauernd, rhizombildend
Höhe: 25 - 40 cm
Breite: 30 - 40 cm
Wurzelsystem: Flachwurzler
🌼 Blüte
Blütenfarbe: gelb
Blütenform: Einzelblüte
Selbstbefruchter: ja
🍊 Frucht
Fruchtreife:
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d
Fruchtfarbe: orange
🍃 Laub
Blattfarbe: grün
Blattform: eiförmig bis eiförmig-lanzettlich, ganzrandig
🐝 Ökologie
Wildbienen: 1 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
ℹ️ Sonstiges
ist essbar Früchte
Verwendung: Naschfrucht
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Nachtschattenartige
Familie: Nachtschattengewächse
Gattung: Blasenkirschen

Was ist die Erdkirsche?

Die Erdkirsche ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von ca. 40 Zentimeter. Sie ist ein Flachwurzler. Das Laub von Physalis walteri ist grün.

Die Blütenfarbe ist gelb.

Die orangeen Früchte sind essbar. Diese sind erntereif ab August

Erdkirsche im Garten

Standort

Die Erdkirsche präferiert einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigen bis normalen, normalen Boden. Dieser sollte trocken sein.

Physalis anbauen: Alle wichtigen Infos

Erdkirsche gehört zur Gattung Physalis und damit zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die meisten Arten stammen aus Amerika und sind mit ihren charakteristischen „Laternen“ nicht nur beliebte Zierpflanzen für den Garten, einige liefern ebenso wie die verwandten Kartoffeln, Tomaten und Paprika Essbares für die Küche. Was Du beim Pflanzen von Erdkirsche alles beachten musst erfährst Du in unserem Ratgeber Physalis anbauen
Physalis anbauen: Alle wichtigen Infos

Physalis ernten

Erdkirsche liefert im Herbst die typischen Fruchtkelche mit einer kleinen Beere im Inneren. Bei der Ernte von Physalis hat man es entweder auf die dekorativen Lampions abgesehen oder bei den Kapstachelbeeren auf deren leckeren Inhalt. Alles Wissenswerte rund um das Thema kannst Du nachlesen in unserem Ratgeber Physalis ernten

Physalis überwintern

Erdkirsche gehört zur Gattung Physalis oder Blasenkirsche, einjährige und mehrjährige krautige Pflanzen, deren Verbreitungszentrum in Südamerika liegt. Teils wachsen sie in den Anden in großer Höhe, sodass sie auch mit nächtlich kalten Temperaturen zurechtkommen. Allerdings sind die generellen klimatischen Bedingungen dort deutlich anders als in unseren Breiten; was es rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit alles zu beachten gibt verrät Dir unser Ratgeber Physalis überwintern

Physalis vermehren

Erdkirsche wird in der freien Natur vor allen durch Tiere verbreitet – allen voran Vögeln und Säugern, die sich für die schmackhaften Beeren im Inneren der Lampions interessieren. Ansonsten behilft sie sich selber mit vegetativer Vermehrung, dank derer sie sich rasch auszubreiten vermag. Beide Methoden kannst auch Du nutzen; was Du dabei beachten solltest erfährst Du in unserem Ratgeber Physalis vermehren

Pflegemaßnahmen

Physalis richtig schneiden

Schnitt Erdkirsche
Erdkirsche schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndende Pflanzenteile grau

Erdkirsche musst Du nur schneiden, wenn sie zu groß zu werden droht oder nachdem die oberirdischen Teile im Winter vertrocknet sind. Ansonsten ist sie in punkto Schnittmaßnahmen sehr pflegeleicht. Weitere Informationen findest Du in unserem Ratgeber Physalis schneiden
Physalis richtig schneiden

Physalis düngen

Erdkirsche benötigt wie alle Physalis-Arten einen nährstoffreichen Boden. Bei einer mageren Gartenerde ist daher regelmäßiges Düngen angebracht, ebenso wie bei Physalis im Topf oder Kübel. Näheres dazu kannst Du nachlesen im Ratgeber Physalis düngen

Physalis: Krankheiten und Schädlinge

Erdkirsche ist wie alle Physalis-Arten relativ unempfindlich und wird nur selten von Schädlingen und Krankheiten bedroht. Wenn sie nicht wächst oder braune Blätter bekommt liegt das meistens an der Pflege und nicht an irgendwelchen ungebetenen Gästen. Das Wichtigste über Erkrankungen und Schadinsekten kannst Du nachlesen im Ratgeber Physalis Krankheiten und Schädlinge
Physalis: Krankheiten und Schädlinge

Wissenswertes

Alles über die Früchte der Physalis

Blasenkirschen wie Erdkirsche haben ihren Namen nicht von ungefähr: Während die Blüten der Nachtschattengewächse noch wenig spektakulär erscheinen fallen die daraus hervorgehenden Fruchtstände umso mehr ins Auge. In ihrem Inneren sitzt jeweils eine einzelne runde Beere, die man grün auf gar keinen Fall essen sollte. In der Reife sind die ungiftigen Früchte der Kapstachelbeere umso beliebter. Was giftig ist und was essbar, wie sie schmecken und was man damit alles machen kann haben wir für Dich zusammengefasst: Schau mal in unseren Ratgeber Physalis Früchte
Alles über die Früchte der Physalis

Physalis: Giftig für Mensch und Tier?

Erdkirsche bildet wie alle Blasenkirschen tomatenähnliche Früchte in einer papierartigen Hülle. In ihren Heimatländern werden sie bei vielen Physalis-Arten gegessen. Bei den bei uns im Garten und auf dem Balkon gängigen Sorten solltest Du Dich auf die Kügelchen der Kapstachelbeere beschränken und auch die nur voll ausgereift genießen. Was es mit den giftigen und essbaren Beeren auf sich hat kannst Du nachlesen in unserem Ratgeber Physalis-Früchte giftig
Physalis: Giftig für Mensch und Tier?

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Wert für Insekten und Vögel

Erdkirsche ist nicht heimisch, aber dennoch Nahrungsquelle/Lebensraum für Bienen

Wildbienen insgesamt:
0
Nektar und/oder Pollen

Wildbienenarten

Stand:
07.05.2024