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Amerikanischer Stinktierkohl (Lysichiton americanus)
Quelle: Marina Gremez/shutterstock.com

Amerikanischer StinktierkohlGelbe Scheinkalla

Lysichiton americanus

Das Wichtigste auf einen Blick

invasiver Neophyt Staude winterhart

Achtung

Amerikanischer Stinktierkohl ist eine invasive Art und schädigt die Natur, indem sie die Artenvielfalt bedroht. Bitte pflanze diese Art nicht - vielen Dank!

  • Amerikanischer Stinktierkohl wird auch Gelbe Scheinkalla, Amerikanischer Riesenaronstab oder schlicht Stinkkohl genannt
  • Fühlt sich mehr im Halbschatten wohl
  • Ist sommergrün, krautig mit grundständigen, aufrechten, großen, verkehrt eiförmigen, ungeteilten, grünen Blättern
  • Der gelbe Blütenkolben mit vielen Blüten erscheint im Winter bis Frühling und riecht unangenehm
  • Lockt aber mit seinem Geruch Insekten zur Bestäubung an
  • Bildet länglich eiförmige Fruchtstände und die Beeren enthalten den Samen
  • Saure Sumpf- und Feuchtgebiete mag diese Pflanze besonders
  • Vermehrt sich generativ, aber vegetativ kann nicht ausgeschlossen werden
🏡 Standort
Licht: Halbschatten
Boden: durchlässig bis humos
Wasser: feucht
Nährstoffe: nährstoffreicher Boden
PH-Wert: sauer
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Staude
Wuchs: horstbildend, rhizombildend.
Höhe: 80 - 100 cm
Breite: 10 - 20 cm
frostverträglich: bis -23 °C (bis Klimazone 6)
Wurzelsystem: Flachwurzler
🌼 Blüte
Blütenfarbe: gelb
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: kolbenförmig
🍃 Laub
Blattfarbe: grün
Blattphase: sommergrün
Blattform: verkehrt eiförmig, grundständig, ungeteilt
🐝 Ökologie

Amerikanischer Stinktierkohl ist eine invasive Art und schädigt die Natur, indem sie die Artenvielfalt bedroht. Bitte pflanze diese Art nicht - vielen Dank!

ℹ️ Sonstiges
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Froschlöffelartige
Familie: Aronstabgewächse
Gattung: Scheinkalla
Amerikanischer Stinktierkohl gefährdet die Artenvielfalt
Markus Wichert

Amerikanischer Stinktierkohl ist eine potenziell invasive gebietsfremde Art. Es liegt die begründete Annahme vor, dass sie heimische Arten verdrängt und die Biodiversität gefährdet. Mehr zum Thema liest du auf der Seite invasive Pflanzen.

Pflanze im Zweifelsfall lieber heimische Pflanzen. Unsere Insekten und Tiere sind auf sie angewiesen.
Unsere Quellen

Markus Wichert Naturgärtner

Heimische & bessere Alternativen zu Amerikanischer Stinktierkohl

Arum maculatum
Arum maculatumGefleckter Aronstab

Was ist der Amerikanische Stinktierkohl?

Der Amerikanische Stinktierkohl ist eine ausdauernde krautige sommergrüne Pflanze. Er erreicht Wuchshöhen von ca. 1,00 Meter. Er ist ein Flachwurzler. Das Laub von Lysichiton americanus ist grün.

Er blüht von April bis Mai. Die Blütenfarbe ist gelb.

Amerikanischer Stinktierkohl ist ein invasiver Neophyt.

Amerikanischer Stinktierkohl im Garten

Standort

Halbschattige Standorte mit durchlässigen bis humosen, nährstoffreichen Boden werden von der Amerikanische Stinktierkohl bevorzugt. Dieser sollte feucht sein. Er ist bis bis -23 °C (bis Klimazone 6) frosthart.

Vermehrung

Amerikanische Stinktierkohl kannst du am einfachsten über Samen vermehren.

Pflegemaßnahmen

Schnitt

Schnitt Amerikanische Stinktierkohl
Amerikanische Stinktierkohl schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndende Pflanzenteile grau

Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.

Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Amerikanische Stinktierkohl ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.

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Fotos (2)

Gesamte Pflanze Amerikanischer Stinktierkohl
Quelle: Marina Gremez/shutterstock.com
Blüte Amerikanischer Stinktierkohl
Quelle: Ole Schoener/ shutterstock.com

Wert für Insekten und Vögel

Achtung

Amerikanischer Stinktierkohl ist eine invasive Art. Diese Art wandert unkontrolliert in die umliegende Landschaft aus und schädigt die Natur durch eine Reduktion der Artenvielfalt nachhaltig. Bitte pflanze diese Art nicht - vielen Dank!

Quelle: BfN-Skripten 352

Stand:
25.10.2023