Ratgeber

Lavendel ernten

Dr. rer. medic. Harald Stephan
Autor:
Diplom-Biologe

Bei der Lavendelernte interessierten die wohlriechenden Blüten. Lavendelsträucher blühen immer an den diesjährigen Trieben; dort erscheinen die meist 10-15 Zentimeter langen Ähren mit kleinen blauen bis violetten Lavendelblüten. 

Getrocknet lassen sich Lavendelzweige als dekoratives Sträußchen in Trockengestecken und Potpourries verwenden, oder Du streifst die Blüten ab und verwendest nur diese für Duftsäckchen, Schlafkissen, Lavendelessig oder ähnliches. 

Das Praktische an der Lavendelernte: Bei dieser Gelegenheit bekommen die Sträucher auch gleich den erforderlichen Schnitt, mit dem sie schön buschig wachsen und blühfreudig bleiben. Im nächsten Jahr blühen die alten Triebe ohnehin nicht noch mal.

Was ist bei der Lavendelernte zu beachten?

  • Lavendelzweige werden kurz vor der Vollblüte geerntet – dann enthalten sie das meiste ätherische Lavendelöl.
  • Der beste Erntezeitpunkt ist der Vormittag. Nach einer kühlen Nacht wartet das angesammelte Öl nur darauf, Bestäuber anzulocken.
  • Nur bei trockenem Wetter Lavendel ernten. So geht das mit den Trocknen auch viel schneller.
  • Lavendel von Hand schneiden ist besser als die Radikalkur mit einer Heckenschere und viel präziser. Viele Ähren sind erst im Knospenstadium und brauchen noch ein bisschen. Auf den Lavendelfeldern macht man mit speziellen Maschinen tabula rasa, aber da kommt es auch nicht so genau darauf an.
  • Mehrere Erntegänge erleichtern die Sache – dann hast Du nicht zu viel auf einmal zu schneiden und bekommst immer die optimalen Blüten.
  • Eine Schere oder ein scharfes Messer sind für die manuelle Lavendelernte am besten geeignet.
  • Lavendelblüten waschen wäre ein fataler Fehler! Dadurch geht das wertvolle ätherische Lavendelöl größtenteils verloren, und das mit dem Trocknen dauert viel zu lange. So viel missverstandene Hygiene muss gar nicht sein.
  • Lavendelblüten trocknen geht ruckzuck: In kleinen Büscheln zusammengebunden kopfüber an einem luftigen und dunklen Ort aufhängen. Im Sommer sind sie nach zwei oder drei Tagen fertig.

Lavendelsäckchen selber machen

Lavendelsäckchen – mit der beste und natürlichste Schutz vor Motten. Auf jeden Fall einer der wohlriechendsten, vor allem im Vergleich zu Chemiebomben wie Mottenkugeln & Co.; Lavendelsäckchen aus eigener Produktion sind ein schönes Geschenk und Mitbringsel, über das sich jeder freut.

Lavendel gegen Lebensmittelmotten. Sensible Riecher haben alle Nachtfalter – nicht nur Kleidermotten (Tineola bisselliella), sondern auch Lebensmittelmotten. Mehlmotte (Ephestia kuehniella) und Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) lassen sich ebenso wie die für Lochfraß am Pullover verantwortlichen Motten mit dem Geruch vertreiben. Ein Lavendelsäckchen im Schrank bei den Vorräten oder in der Speisekammer hilft hier ebenso zuverlässig gegen ungebetene Gäste wie im Kleiderschrank und sind ähnlich effektiv wie Pheromonfallen – nur dass wir hier von dem Geruch etwas mitbekommen.

Duftsäckchen zum Befüllen musst Du nicht extra kaufen, Du kannst sie auch ebenso gut selber aus Stoffresten nähen - das ist einfach und viel nachhaltiger. Der Stoff sollte nur möglichst dünn und luftig sein – eine alte Gardine, kaputte Jutetasche, Papas ausrangiertes Hemd, Bettwäsche… 

Anleitung zum Lavendelsäckchen nähen - kein Hexenwerk: 

  • Stoff in der gewünschten Größe ausschneiden. Dabei an den Platz zum Zusammenbinden denken.
  • Die Ränder auf drei Seiten zusammennähen
  • Säckchen auf links drehen und mit getrockneten Lavendelblüten füllen
  • Zum Verschnüren eignet sich ein Stück Schnur oder Geschenkband, wie sie an Weihnachten und Geburtstagen anfallen. Zur Not tut es auch ein Stück Schnürsenkel oder ein Wollfaden. 
  • Tipp für Nähfaule: Das Duftsäckchen kommt eh nur in den eigenen Kleiderschrank und verschwindet zwischen der Wäsche? Die werden nie nass, daher tun es auch dicht aneinander getackerte Heftklammern anstelle von Nadel und Faden – unschlagbar schnell und effektiv... ;-)

Schlafkissen mit Lavendel kannst Du mit der gleichen Anleitung herstellen, nur in etwas größerem Format. Die kannst Du außer mit Lavendelblüten auch noch mit getrockneten Hopfenblüten und Melissenblättern füllen. Mit seinem Duft beruhigt so ein Schlafkissen nach einem stressigen Tag und ist dabei allemal natürlicher als Beruhigungsmittel oder Schlaftabletten.

Lavendel aufbewahren

Willst Du Deine Lavendelernte längere Zeit aufbewahren, so musst Du verhindern, dass die ätherischen Öle entfleuchen. Kühl – dunkel – luftdicht lautet die Devise, egal ob Du Lavendelblüten als Blüten oder mitsamt den Stielen lagern willst.

Lavendel Blütenstände aufbewahren

Bei den kompletten Blütenständen geht das am besten, indem Du sie in eine Plastiktüte bugsierst und dicht verschließt – mit nicht zu viel Luft darin. Nachhaltiger ist es natürlich, eine große Dose oder ein Glas zu verwenden; beispielsweise die hohen Schraubgläser, in denen Würstchen in Eigenhaut verkauft werden. Bei besonders reichlich ausgefallener Lavendelernte empfehlen sich Einmachgläser; sie schließen auch optimal, aber Du solltest sie dunkel stellen, damit die hübsche Lavendelfarbe nicht verloren geht.

Lavendelblüten aufbewahren

Die von den Stängeln abgestreiften Lavendelblüten zu lagern ist natürlich noch einfacher, denn sie sind weniger sperrig. Daher kannst Du sie einfach in eine dicht schließende Dose oder ein Schraubglas geben. Du musst nur darauf achten, dass sie wirklich trocken sind, denn bereits geringe Mengen Feuchtigkeit lassen die Lavendelblüten binnen kurzer Zeit schimmeln. Wenn es beim Öffnen des Behältnisses unangenehm moderig statt angenehm nach Lavendel riechst ist da etwas schief gegangen.

Lavendel als Heilpflanze

Lavendelblüten in der Naturheilkunde

In der Apotheke laufen die Lavendelblüten unter der Bezeichnung Lavandulae flos (früher: Flores lavandulae), womit die vom Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) gemeint sind. Bevor man ihn zum Schmalblättrigen Lavendel (das bedeutet der aktuelle botanische Name) machte hieß er Offizineller, also in der Apotheke gebräuchlicher Lavendel, Lavandula officinalis.

Für pharmazeutische Zwecke werden die Lavendelblüten mit Kelch, aber ohne Blätter und Stängel gesammelt und getrocknet. Getrocknet enthalten sie 1-3 % ätherisches Öl und 10-12 % Gerbstoffe, Flavonoide, Phytosterole und Cumarine. Der Geruch kommt durch Terpenoide zustande, die sich in dem aus den Blüten durch Destillation gewonnenen Lavendelöl wiederfinden. 

Ihr angenehmer Geruch gilt als entspannend; man verwendet sie in der Naturheilkunde bei vegetativer Dystonie, volkstümlich nervös bedingten Herzleiden und Schlafstörungen. Zudem gelten sie als harntreibend, entblähend und den Gallenfluss fördernd

Lavendelblüten in der Volksheilkunde

In der traditionellen Volksheilkunde findet Lavendel schon seit dem Mittelalter viele Anwendungen; bereits die alten Kräuterbücher von Matthiolus und Leonhart Fuchs beschreiben seine Heilwirkung. Nur Hildegard von Bingen hält ihn für beschränkt wirksam und empfiehlt ihn in ihrer Physica lediglich gegen Läuse und als Augenmittel. Als Indikationen werden – meist ohne wissenschaftliche Belege – gehandelt:

  • Appetitlosigkeit
  • Blähungen und Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Schwindel und Ohnmacht
  • Nervenschwäche
  • Leber- und Galleleiden einschließlich Gelbsucht
  • Rheuma, Gicht und Gliederschmerzen

Lavendelöl als Heilmittel

Äußerlich kommt neben den Blüten das ebenso beruhigende Lavendelöl zum Einsatz, vor allem in Form von Einreibungen oder als Badezusatz. Das stark aromatische und leicht bittere Lavandulae aetheroleum (alte Bezeichnung: Oleum lavandulae) gewinnt man durch Wasserdampfdestillation aus den Blüten. In ihm sind Terpenoide, vor allem Linalool (20-45 %) und Linalylacetat (25-47 %) neben Beta-Caryophyllen, Limonen und cis-Ocimen für den angenehmen Geruch verantwortlich. Auch kleine Mengen Cumarin bleiben darin enthalten; dieses kann in zu hoher Dosierung bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen auslösen, schlimmstenfalls Erbrechen, Schwindel und Schlafsucht. 

Äußerlich eingenommen ist Lavendelöl unbedenklich – man sollte es nur nicht direkt auf die Haut reiben, sondern vorher verdünnen, um Hautreizungen sicher auszuschließen. Dagegen ist bei der Einnahme Vorsicht geboten: Zu viel davon - sprich mehr als ein Gramm - reizt die Schleimhäute nämlich ganz sicher, und neben Bauchschmerzen können auch Übelkeit, Benommenheit und Bewusstseinsstörungen auftreten.

Ätherische Öle aus Lavendel: Unterschied Lavendelöl, Spiköl und Lavandin

Spiköl bezeichnet das ätherische Öl, das man aus Lavandula latifolia gewinnt; der sonderbare Name rührt daher, dass der Breitblättrige Lavendel auch als Großer Speik oder Speik-Lavendel bezeichnet wird. Das Spiköl hat nicht die gleiche Qualität und einen schwächeren Geruch als das wesentlich teurere Lavendelöl aus Echtem Lavendel. Im Spiköl sind weniger Linalool, aber mehr Campher und Cineol als Geruchsstoffe enthalten. Dadurch ist dieses spezielle Destillat schleimlösend bei Erkältungskrankheiten und lindert dabei Entzündungen und das Wachstum von Bakterien.

Wer das oft als Lavandin bezeichnete ätherische Öl mit „richtigem“ Lavendelöl vergleicht wird einen deutlichen Unterschied im Geruch feststellen. Und im Preis: Die heutzutage bisweilen erstaunlich billigen Lavendelprodukte erklären sich dadurch, dass in der Provence mittlerweile statt Echter Lavendel (Lavandula tenuifolia) die natürliche Hybride mit Breitblättrigem Lavendel (Lavandula latifolia) angebaut wird. Lavandin oder Provence-Lavendel (Lavandula x intermedia) ist robuster, wächst schneller als seine beiden Eltern und hat einen höheren Ertrag. 

Lavendelspiritus zum Einreiben

Lavendelspiritus oder Lavendelgeist ist ein altes Hausmittel gegen Rheuma, das man heutzutage kaum noch kennt. Ähnlich wie Franzbranntwein wird er nicht mehr empfohlen, da der Alkohol die Haut austrocknet; aber wer es trotzdem einmal probieren möchte (und die Haut hinterher auch brav wieder mit einer Lotion einreibt):

Rezept für Lavendelgeist

  • 100 g Lavendelblüten
  • 300 ml Alkohol (Ethanol) aus der Apotheke
  • 300 ml Wasser

in einer Flasche miteinander vermischen, eine Woche auf der Fensterbank in der Sonne stehenlassen und täglich schütteln. Danach abseihen und den Lavendelgeist zum Einreiben benutzen. Dafür reicht der Alkohol zum äußerlichen Gebrauch, der ist in der Apotheke viel billiger zu haben als der zum Einnehmen. 

[Unter uns gesagt: Man kann die Lavendelblüten auch einfach mit einem hochprozentigen Schnaps aufgießen ;-).]

Lavendelbad mit Lavendelblüten

In vielen Badezusätzen ist Lavendel enthalten; warum nicht einfach ein Lavendelbad mit den Lavendelblüten aus dem eigenen Garten machen? In der Antike wurden die Blüten von Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas) in den Thermen häufig verwendet, wie römische Autoren berichten. 

Ein Lavendelblütenbad gilt bei Hypotonikern, also Menschen mit zu niedrigem Blutdruck als ausgesprochen belebend und erfrischend, und wer unter Stress leidet findet in einer Badewanne mit Lavendelduft Ruhe und Entspannung. Mit dem Lavendel aus dem Garten ist so ein Bad schnell bereitet:

  • Lavendelblüten einfach ins Badewasser geben? Keine gute Idee, die kleinen Dinger hängen hinterher überall in der Badewanne und an einem selbst. 
  • Einfacher ist es, ein Lavendelsäckchen ins Wasser zu legen. Eine Anleitung zum Lavendelsäckchen selber machen findest Du in unserem Ratgeber. Nochmal verwenden kannst Du es natürlich nicht, denn die schönen ätherischen Öle sind danach weg.
  • Noch einfacher geht es mit einem Lavendelsud: In einem Topf mit Deckel (wichtig, damit die ätherischen Öle nicht vorzeitig verschwinden!) 50 Gramm Lavendelblüten in einem Liter Wasser aufkochen, nach zehn Minuten durch ein Sieb schütten und den Aufguss dem Badewasser zusetzen.

Lavendelseife selber machen

Das ätherische Lavendelöl ist in der Kosmetikindustrie sehr beliebt und findet sich als Duftstoff in zahlreichen Präparaten wie Badezusätzen, Körperölen, Cremes und Salben. Ein Beispiel für die Verwendung von Lavendel bei Pflegeprodukten ist Lavendelseife, ein beliebtes Mitbringsel von Reisen nach Südfrankreich. Die kannst Du sogar recht einfach selber machen; als feste Seife ist sie allemal nachhaltiger als Flüssigseifen, die mit Beuteln und Spendern jede Menge unnötiges Plastik mit sich bringen.

Wir empfehlen ausdrücklich Rohseife oder Kernseife als Ausgangsmaterial. Die klassische Seidensiederei ist nicht nur ein Heidenaufwand, sondern auch nicht ganz ungefährlich – vom Hantieren mit heißem Fett und Öl, Ätznatron und kochender Natronlauge raten wir daher dringend ab. Spritzer davon auf die Haut oder gar ins Auge zu bekommen ist alles andere als spaßig. Mit einer fertigen Rohseife oder Kernseife geht das wesentlich einfacher und ungefährlicher. Und zudem nachhaltiger: Bei dieser Gelegenheit lassen sich Seifenreste sinnvoll weiterverwenden.

Anleitung zum Lavendelseife selber machen:

  • Als Seifenbasis für Lavendelseife kannst Du Seifenreste, Kernseife, Rohseife wie Glyzerinseife und ähnliches verwenden.
  • Die Seifenstücke mit einer groben Küchenreibe grob raspeln.
  • Die Seifenflocken in einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Mit etwas Geschick kannst Du das auch direkt in einem Topf machen, aber da musst Du höllisch aufpassen, dass die Seife nicht zu schnell zu heiß wird. Wasserbad dauert länger, ist aber wesentlich sicherer.
  • Tipp: Ein wenig Bienenwachs in der Schmelze sorgt für zusätzliches Aroma und macht die Lavendelseife noch hautfreundlicher. Nur nicht zu viel, sonst riecht sie mehr nach Honig als nach Lavendel. Man bekommt Bienenwachs in Form von Platten oder Pastillen, wobei sich Letztere besonders leicht verarbeiten lassen.
  • Hitzezufuhr abdrehen, sobald sich alles verflüssigt hat. Kochen sollte die Masse nicht.
  • Lavendelblüten aus eigener Ernte und/oder ein paar Tropfen Lavendelöl zugeben und gründlich unterrühren – und zwar rechtzeitig, bevor die Seife fest zu werden beginnt. Einige Lavendelblüten sind dekorativ, aber zu viele davon hast Du hinterher ständig im Waschbecken hängen; daher ist eine ausgewogene Mischung von Öl und Blüten sinnvoll. Achtung: Je heißer die Seifenmischung noch ist, desto mehr von dem wertvollen ätherischen Öl verfliegt.
  • Einen Schuss hautpflegendes Öl zufügen und verrühren. Das ist vor allem bei der recht „trockenen“ Kernseife anzuraten; Kokosöl, Jojobaöl oder Avocadoöl sorgen dafür, dass die Haut schön weich und geschmeidig wird.
  • Die Seifenmasse in Formen gießen und erstarren lassen. 
    • Dafür gibt es spezielle Seifen-Gießformen aus Silikon, die sich aber nur rentieren, wenn Du das mit dem Seifengießen öfters machst. 
    • Ebenso gut sind Muffinförmchen aus Silikon geeignet, oder Du nimmst einfach die entsprechenden klassischen Papierförmchen; davon musst Du allerdings zwei ineinander stellen, damit die Seife die Falten nicht auseinanderdrückt und ausläuft. 
    • Aus kleinen Glas- oder Porzellangefäßen bekommst Du die Seifenstücke leichter wieder heraus, wenn Du sie vor dem Seifengießen mit etwas Öl einreibst.

Farbstoffe kannst Du der selbstgemachten Lavendelseife natürlich ebenfalls untermischen; allerdings sind diese absolut unnötig, und für den dekorativen Wert können auch ein paar Lavendelblüten in der Seife sorgen. Wir haben schon genug Farb-, Konservierungs- und sonstige Mittel in Pflegeprodukten, da müssen wir der Umwelt beim Lavendelseife selber machen nicht noch mehr davon verpassen.

Anzeige*

Bundesweiter Pflanzwettbewerb 2022 - Endlich Pflanzzeit
NaturaDB - Ratgeber und Hinweise

Weitere Ratgeber und Hinweise zur Pflanze

Quelle: vladdon/shutterstock.com
Quelle: Christine Bird/shutterstock.com
Quelle: New Africa/shutterstock.com
Quelle: Grekov's/shutterstock.com
Quelle: Magdalena Kowalik/shutterstock.com
Quelle: Harry Wedzinga/shutterstock.com
Quelle: Kazlouski Siarhei/shutterstock.com
Quelle: asadykov/shutterstock.com