Japanische Felsenbirne (Amelanchier asiatica)
Quelle: KENPEI, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Japanische Felsenbirne

Amelanchier asiatica

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Das Wichtigste auf einen Blick

nicht heimische Wildform Gehölz winterhart essbar
  • winterhartes, sommergrünes Gehölz für den sonnigen und halbschattigen Standort
  • aufrechter, breit fächerförmiger, lockerer Wuchs
  • elliptische, längliche, grüne Blätter mit gezähntem Blattrand
  • grüne Blütentrauben im Mai
  • bienen- und insektenfreundliches Gehölz
  • orange, rote Herbstfärbung
  • essbare dunkelviolette, süße Früchte
  • Nahrungsquelle für Vögel
  • normaler, durchlässiger, kalkhaltiger, frischer Boden
  • Verwendung im Ziergarten
🏡 Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: durchlässig bis normal
Wasser: frisch
Nährstoffe: normaler Boden
PH-Wert: basisch / kalk
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Gehölz
Wuchs: aufrecht, breit fächerförmig und locker
Höhe: 5 - 10 m
Breite: 5 - 8 m
Zuwachs: 20 - 30 cm/Jahr
schnittverträglich: ja
Wurzelsystem: Flachwurzler
Frostverträglich: bis -23 °C (bis Klimazone 6)
🌼 Blüte
Blütenfarbe: grün
Blühzeit:
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Blütenform: traubenförmig
🍊 Frucht
Fruchtreife:
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Fruchfarbe: blau-schwarze
Fruchtaroma: süß
🍃 Laub
Blattfarbe grün
Blattphase sommergrün
Blattform elliptisch, länglich, gezähnt
ℹ️ Sonstiges
ist essbar Früchte
Verwendung: Frischverzehr
Pflanzen je ㎡: 1
Jahreszeitlich Aspekte: Herbstfärbung
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Rosenartige
Familie: Rosengewächse
Gattung: Felsenbirnen

Japanische Felsenbirne im Garten

Quelle: ChWeiss/shutterstock.com

Felsenbirne: Der ideale Standort

Felsenbirnen erfreuen sich nicht zuletzt deswegen so großer Beliebtheit, weil sie robust und pflegeleicht sind und keine besonderen Ansprüche stellen. Das gilt auch für Japanische Felsenbirne. Die Pflanzen sind zudem winterhart und überstehen selbst eine sommerliche Trockenphase unbeschadet. Alles Wichtige zum Thema kannst Du hier nachlesen: Ratgeber Felsenbirne Standort
Felsenbirne: Der ideale Standort

Felsenbirnen pflanzen leicht gemacht

In aller Regel wirst Du einen Container Japanische Felsenbirne im Gartenhandel kaufen und in den Garten pflanzen. Oder Du schneidest Stecklinge, die Du nach dem Bewurzeln an einer geeigneten Stelle einpflanzen musst. Was es dabei alles zu beachten gibt haben wir für Dich hier zusammengefasst: Ratgeber Felsenbirne pflanzen
Felsenbirnen pflanzen leicht gemacht

Felsenbirne als Hecke verwenden

Felsenbirnen lassen sich im Garten vielfältig einsetzen: als kleinkronige Bäume, mehrstämmige Sträucher oder als Hochstamm. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Japanische Felsenbirne und ihre Verwandten auch als Heckenpflanzen: Man nutzt sie als freiwachsende Hecke, als Blütenhecke oder Vogelschutzhecke, die zumindest im Sommer einen guten Sichtschutz abgibt. Praktischerweise lassen sie sich in beliebiger Höhe halten, wobei es passenderweise besonders kleinbleibende Sorten von Amelanchier gibt. Viele hilfreiche Tipps rund um die Felsenbirnen-Hecken findest Du in unserem Ratgeber Felsenbirne als Hecke
Felsenbirne als Hecke verwenden

Felsenbirne vermehren - Vorgehensweisen

Einmal im Garten angesiedelt lässt sich eine Felsenbirne mit Stecklingen vermehren. Das gilt auch für Japanische Felsenbirne. Eine Aussaat ist insbesondere bei den Sorten wenig erfolgversprechend, da hier die typischen Eigenschaften üblicherweise verloren gehen. Alles Wissenswerte zum Thema kannst Du hier nachlesen: Ratgeber Felsenbirne vermehren
Felsenbirne vermehren - Vorgehensweisen

Pflegemaßnahmen

Felsenbirne richtig schneiden

Schnitt Japanische Felsenbirne
Japanische Felsenbirne schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndendes Holz grau

Felsenbirnen sind mit ihrem bunten Herbstlaub nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch ökologisch wertvoll: Als gute Bienenweide bieten sie Vögeln viel Platz zum Nisten und Verstecken. Japanische Felsenbirne braucht nur wenig Pflege; die Sträucher regelmäßig zu schneiden ist dabei mit am wichtigsten. Was es dabei alles zu beachten gibt erfährst Du in unserem Ratgeber Felsenbirne schneiden
Felsenbirne richtig schneiden

Felsenbirne: Düngen notwendig?

Felsenbirnen kommen mit recht kargen Böden zurecht – der Name kommt nicht von ungefähr und zeugt nicht von einem Überangebot an Nährstoffen. Auch Japanische Felsenbirne braucht keine regelmäßigen Düngegaben wie andere schnellwüchsige Sträucher im Garten. Wie Du ihr trotzdem mit etwas Kompost und Langzeitdünger hilfreich unter die Äste greifen kannst erfährst Du in unserem Ratgeber Felsenbirne düngen
Felsenbirne: Düngen notwendig?

Felsenbirne Krankheiten

Mit Japanische Felsenbirne wirst Du kaum Probleme mit Krankheiten oder Schädlingen haben. Die Pflanzen gelten als ausgesprochen hart im Nehmen; meistens machen ihnen eher Pflegefehler zu schaffen, denn die sorgen für eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Pilzerkrankungen. Besonders empfänglich ist Japanische Felsenbirne wie alle Felsenbirnen für Feuerbrand. Alles Wissenswerte um die gefürchtete Infektionskrankheit und weitere Erkrankungen kannst Du nachlesen in unserem Ratgeber Felsenbirne Krankheiten

Wissenswertes

Felsenbirne: Ist die Frucht essbar?

Felsenbirnen gehören zu den Rosengewächsen und bilden ebenso wie die nahen Verwandten Apfelbaum und Birnbaum Früchte. Die werden mit etwa einem Zentimeter Durchmesser längst nicht so groß wie die der gängigen Obstsorten, aber bei Vögeln, Insekten und anderen Tieren nicht minder beliebt. Kann der Mensch sie auch essen oder sollte man sie lieber den Gartenbewohnern überlassen? Ob die Früchte von Japanische Felsenbirne giftig oder genießbar sind erzählen wir Dir in unserem Ratgeber Felsenbirne essbar
Felsenbirne: Ist die Frucht essbar?

Fotos (4)

Gesamte Pflanze Japanische Felsenbirne
Quelle: KENPEI, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Blüte Japanische Felsenbirne
Quelle: ChWeiss/shutterstock.com
Frucht Japanische Felsenbirne
Quelle: KENPEI, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Blüte Japanische Felsenbirne
Quelle: KENPEI, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wert für Insekten und Vögel

Japanische Felsenbirne ist nicht heimisch. Wir haben leider keine genauen Daten zum Wert für Bienen, Schmetterlinge & Co. Häufig haben aber heimische Pflanzen einen höheren ökologischen Nutzen.

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Quelle: Rosliak Nataliia/ shutterstock.com
Stand:
17.01.2023