Italienische Erle (Alnus cordata)
Quelle: Baummapper, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Italienische Erle

Alnus cordata

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Das Wichtigste auf einen Blick

nicht heimische Wildform Gehölz winterhart Frühblüher
  • sommergrünes Gehölz für den sonnigen und halbschattigen Standort
  • kleiner bis mittelhoher Baum mit eiförmiger Krone und einem frühen Blattaustrieb
  • grüne, herzförmige Blätter und gelblich-grüne, männliche Kätzchen im März
  • Bildung von auffallend großen, eiförmigen Erlen
  • normaler, lehmiger, frischer bis feuchter Boden
  • Verwendung als Solitär und als Parkbaum
🏡 Standort
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: normal
Wasser: feucht bis frisch
Nährstoffe: normaler Boden
🌱 Wuchs
Pflanzenart: Gehölz
Wuchs: klein bis mittelgroßer Baum mit eiförmiger Krone
Höhe: 10 - 15 m
Breite: 4 - 8 m
Zuwachs: 20 - 35 cm/Jahr
Wurzelsystem: Flachwurzler
Frostverträglich: bis -23 °C (bis Klimazone 6)
🌼 Blüte
Blütenfarbe: grün
Blühzeit:
j
f
m
a
m
j
j
a
s
o
n
d
Blütenform: Kätzchen
🍃 Laub
Blattfarbe grün
Blattphase sommergrün
Blattform herzförmig
ℹ️ Sonstiges
Pflanzen je ㎡: 1
⤵️ Klassifizierung
Ordnung: Buchenartige
Familie: Birkengewächse
Gattung: Erlen
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch
Markus Wichert

Bedenke, die auf heimische Wildpflanzen angewiesenen Tierarten, wie die meisten Wildbienen- und Schmetterlingsarten sowie davon abhängige Vögel, sind von einem dramatischen Artenschwund betroffen. Mit heimischen Arten kannst du etwas zum Erhalt beitragen.

Markus Wichert Naturgärtner

Italienische Erle im Garten

Standort

Italienische Erle bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit normalen, normalen Boden. Dieser sollte feucht bis frisch sein. Alnus cordata ist ein Flachwurzler und gut winterhart – verträgt Temperaturen bis -23 °C (bis Klimazone 6).

Vermehrung

Italienische Erle kannst du am einfachsten über Samen oder Stecklinge vermehren.

Durch eine vegetative Vermehrung, d.h. durch Stecklinge, bleiben die Eigenschaften von Italienische Erle (u.a. Laub- und Blütenfarbe) erhalten.

Pflegemaßnahmen

Schnitt

Schnitt Italienische Erle
Italienische Erle schneiden - Schnittpunkte sind gelb markiert, zu entferndendes Holz grau

Regelmäßige Beschneidung sorgt für kräftige Neutriebe, die meist mehr Blüten und Früchte mit einer höheren Qualität bilden.

Italienische Erle muss kaum beschnitten werden. Um eine gesunde Krone zu erhalten, solltest du im späten Winter oder zeitigen Frühjahr schiefe und überkreuzende Zweige entfernen.

Die gelben Striche markieren in der Abbildung die Stellen, an denen du schneiden solltest.

Regelmäßig solltest du totes und krankes Holz entfernen.

Wissenswertes

Das Laub von Italienische Erle ist schnell kompostierbar

Das Herbstlaub von Alnus cordata wird innerhalb von etwa einem Jahr zu wertvollem Laubkompost, den du zum Düngen deines Nutzgartens verwenden kannst. Nutze das Laub auch als Mulch, um den Boden vor Erosionen und Frost zu schützen.
Ob als Kompost oder als Mulch – so förderst du die Humusbildung.

Fotos (4)

Gesamte Pflanze Italienische Erle
Quelle: Baummapper, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons
Blatt Italienische Erle
Quelle: Baummapper, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons
Blüte Italienische Erle
Quelle: Baummapper, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons
Frucht Italienische Erle
Quelle: Baummapper, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Wert für Insekten und Vögel

Italienische Erle ist nicht heimisch. Wir haben leider keine genauen Daten zum Wert für Bienen, Schmetterlinge & Co. Häufig haben aber heimische Pflanzen einen höheren ökologischen Nutzen.

Bäume

Stand:
16.01.2023